Energiewende jetzt auch französisch

Umweltministerin Royal will neue Technologien fördern – Bogen um Atom

Frankreich hat ein Energiewende-Gesetz, doch die Atomkraft wird vorerst kaum angetastet, lediglich eine Obergrenze für die Produktion von Atomstrom soll es geben. Energetische Gebäudesanierungen sollen steuerlich begünstigt und sieben  Millionen neuer E-Mobil-Ladestationen gebaut werden. Die Regierung will gegen den Klimawandel und die Abhängigkeit von Energie-Importen aktiv werden: Umweltministerin Ségolène Royal brachte den Gesetzentwurf im Kabinett ein. weiterlesen…

Energiewende schwarz gemalt

Versäumnisse der Unternehmen

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) sieht die Energiewende mit drastischen Folgen einhergehen: Laut einer Studie, über die das Manager Magazin am 20. 06. 2014 berichtet, werde die Krise in der deutschen Stromerzeugung weitergehen und zu einer Schrumpfung der Energiekonzerne führen. Die Boston Consulting-Berater sagten drastische Folgen der Energiewende voraus, ja, sie sahen gar „zahlreiche Parallelen zur Bankenkrise“. Sie rügen aber auch, dass die Energieversorger untätig geblieben seien. weiterlesen…

Klimafolgen schlimmer als befürchtet

Nocholas Stern rechnete nach

Wenn die Erderwärmung weiter zunimmt, kann das die Menschheit vor größere Problemen stellen als bisher befürchtet: Der britische Ökonom Nicholas Stern vom Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment an der London School of Economics warnt in einer Studie davor, dass der Klimawandel größere ökonomische Schäden anrichten könnte, als bisher gedacht. Das liege vor allem an fehlerhaften Rechenmodellen, u.a. dem sogenannten DICE (Dynamic Integrated Climate-Economy)-Modell, das Stern mit seinem Kollegen Simon Dietz überarbeitet hat. weiterlesen…

NASA: Wärmster Mai seit 1880

Rekord-Mai

Die NASA hat am 18. 06. 2014 den globalen Temperaturmittelwert für Mai veröffentlicht, schreibt Stefan Rahmstorf auf scilogs.de. Der Mai  sei mit +0,76 °C (relativ zum langjährigen Mittelwert 1951-1980) der wärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 gewesen. Am zweitwärmsten seien der Mai 2010 und der des Jahres 2012 mit +0,70 °C gewesen. Dieser Mai folgt den ebenfalls bereits besonders warmen Monaten März (+0.71 °C) und April (+0.73 °C). „Kleine Korrekturen durch verspätet eintrudelnde Messdaten aus manchen Ländern kann es wie immer in den nächsten Wochen noch geben, in der Regel bewegen sich diese aber im Bereich von ein oder zwei Hundertstel Grad, sodass der neue Rekord wohl fest steht“, so Rahmstorf. weiterlesen…

Weitere Gigawatt-Modulfabrik geplant

Solarcity übernimmt Silevo

Die beiden amerikanischen PV-Unternehmen haben am 17.06.2014 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Im Bundesstaat New York plant Solarcity nun den Bau einer Modulfabrik im Gigawatt-Maßstab. SolarCity-Chairman und Tesla-Gründer Elon Musk, Mitgründer und CTO Peter Rive and Mptgründer and CEO Lyndon Rive erklären den Deal auf dem SolarCity’s blog. weiterlesen…

E-Handwerk ebenfalls gegen Sonnensteuer

 Belastungs-Pläne von Kleinanlagen mit EEG-Umlage gefährden Energiewende

Auch der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke wendet sich scharf gegen die sogenannte gaplante Sonnensteuer, nämlich die Bagatellgrenze von 10 kWp entfallen zu lassen und alle Formen der Eigenversorgung in Zukunft mit 40 Prozent der EEG-Umlage zu belasten. Damit würden nach Auffassung des ZVEH die Akzeptanz der Energiewendepolitik gefährdet: „Die Energiewende war bislang von breitem bürgerschaftlichen Engagement getragen. Es steht zu befürchten, dass dieses Engagement nun abgewürgt wird, weil investitionswillige Verbraucher sowie kleine und mittelständische Unternehmer nun zusätzlich zu den erhöhten Investitionskosten in die Photovoltaik-Anlage auch noch mit der EEG-Umlage belastet werden“, so Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi. weiterlesen…

Klimawandel – Herausforderung für die humanitäre Hilfe

Klimawandel verändert Katastrophenhilfe

Dürren, Überflutungen und Wirbelstürme machen es immer mehr Menschen unmöglich, in ihrer angestammten Heimat zu bleiben. Meist trifft es die Ärmsten der Armen. Das hat Konsequenzen, auch für humanitäre Hilfsorganisationen – Anlass für das „34. Forum Globale Fragen – Der Klimawandel – eine Herausforderung für die humanitäre Hilfe“ im Berliner Auswärtigen Amt am 17.06.2014 gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, das Klimaforscher und Hilfsorganisationen zusammen brachte, um gemeinsam Strategien für effektives Risikomanagement zu entwickeln. weiterlesen…

3. Nationaler Energieeffizienz-Aktionsplan beschlossen

Bundeskabinett verabschiedet

Am 18. 06. 2014 hat das Bundeskabinett den 3. Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan verabschiedet, teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit. Dieser beschreibt die wesentlichen, bereits existierenden Instrumente und Maßnahmen, um die Energieeffizienz in Deutschland zu erhöhen und Energie einzusparen. weiterlesen…

Deutsch-französische Energiewende-Plattform gegründet

Energieagenturen einigten sich auf Eckpunkte

Die Energieagenturen von Deutschland und Frankreich, die Deutsche Energie-Agentur (dena) und ihr französisches Pendant, die Agence de l’Environnement et de la Maîtrise de l’Energie (ADEME), haben sich am 17.06.2014 auf Eckpunkte für den Aufbau einer gemeinsamen Energiewendeplattform geeinigt. Beide Seiten unterzeichneten am Rande der Tagung „CO2-Reduktion und industrielle Renaissance: zwei Herausforderungen für die Energiewende“ des Verbands der französischen Stromwirtschaft Union Française de l’Électricité (UFE) eine entsprechende Vereinbarung. weiterlesen…