Investitionen in EE auf 250 Mrd. Euro gestiegen

Plus 17 % für Investitionen in Erneuerbare Energien: Neuer Report von Frankfurt School-UNEP Centre und Bloomberg über Global Trends in Renewable Energy Investments

Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare Energien sind um 17 Prozent auf 250 Milliarden Euro gestiegen. Vor allem Solaranlagen in China und Japan sowie Rekordinvestitionen in Offshore-Windprojekte in Europa treiben die Investitionen an. Deutschland verzeichnet nur einen geringen Anstieg der Investitionen und kann aus den frühen Erfolgen bisher keine nachhaltige Führungsrolle entwickeln – sagt der neue Report aus Frankfurt. weiterlesen…

Wirtschaftlicher Erfolg kann durch die Energiewende weiter ausgebaut werden

“Energiewende auf Englisch? Energiewende! Selbst in den USA übersetzen Redaktionen den Begriff oft nicht mehr: Denn die Energiewende ist mittlerweile zu einem Markenzeichen geworden, das weltweit Interesse hervorruft – und Deutschland zu ihrem Vorreiter.” So beginnt der Newsletter des BMWi Energiewende direkt. weiterlesen…

172 Länder machten Licht aus

Jeweils um 20:30 Uhr Ortszeit gingen bei der neunten WWF Earth Hour am 29.03.2015 überall auf der Welt die Lichter aus – wie der World Wide Fund For Nature (“Welt-Naturstiftung”- WWF) meldet. Von den Malediven bis nach Madagaskar, auf allen Kontinenten, in 7000 Städten in fast allen Ländern der Erde. Und die Menschen gingen auf die Straßen, um ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen, nachhaltige Klimapolitik zu fordern, um für ihre Klimaschutzprojekte zu werben. Es waren 2015 so viele wie nie zuvor. weiterlesen…

“Umweltschutz gehört zum guten Leben”

Immer mehr Menschen in Deutschland unterstützen eine engagierte Umweltpolitik. Das belegt die neue Umweltbewusstseinsstudie von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (UBA). Immer mehr Befragte sehen den Umwelt- und Klimaschutz als Teil der Lösung für Zukunftsaufgaben, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. “Gutes Leben und Umweltschutz gehören aus Sicht der Befragten zusammen”, stellte Bundesumweltministerin Hendricks fest. weiterlesen…

Neue Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren

Ab dem 01.07.2015 fördert die KfW Bankengruppe im Auftrag des BMWi verstärkt die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden aus Mitteln des CO2-Gebäudesanierungsprogramms – so eine gemeinsame Pressemitteilung beider Institutionen vom 30.03.2015. weiterlesen…

Energiekosten um gut zwei Prozent gestiegen

Die jüngste Trendwende an den internationalen Ölmärkten hat laut einer Mitteilung von Agora Energiewende im Februar die Energiepreise für Deutschlands Verbraucher gegenüber Januar um 2,1 Prozent steigen lassen – die erste spürbare Verteuerung seit Juni 2014. Damals hatte der Absturz der Rohölpreise von 110 US-Dollar je Barrel (159 Liter) auf weniger als 50 Dollar einen Preisrutsch ausgelöst. weiterlesen…

Mehr Transparenz beim Netzausbau

Netzentwicklungsplanung auf zwei Jahre erweitert – mehr Teil-Erdverkabelungen

Die deutschen Strom- und Gastransportnetze müssen schnell und umfassend ausgebaut werden. Ein Vorhaben, das viele Menschen ganz direkt betrifft. Die Bundesregierung will deshalb Planungsprozesse nachvollziehbarer machen, weitere Kriterien für eine Teil-Erdverkabelung zulassen und erweitert den Zeitraum der Netzentwicklungsplanung von bisher einem auf zwei Jahre. Laut Bundespresseamt hat das Bundeskabinett am 25.03.2015 einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. weiterlesen…

Ein Elektron auf Tauchgang

Chemie kann ziemlich unübersichtlich sein. Damit bei einer Reaktion der gewünschte Stoff entsteht, sich zwei Substanzen überhaupt aufeinander einlassen oder gerade nicht, müssen Chemiker zahlreiche Faktoren berücksichtigen. Forscher des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin machen ihnen jetzt eine weitere Stellschraube zugänglich. Sie haben bestimmt, wie stark Elektronen gebunden sind, wenn sie von Wasser aufgenommen werden – und zwar ganz zu Anfang, sobald die negativen Ladungsträger von einem Material wie etwa einem möglichen Reaktionspartner ins Wasser abgegeben werden. Das erläutert die Max-Planck-Gesellschaft in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Gabriels Klima-Cent

Energieminister Gabriel hat eine erstaunliche Wende vollzogen: Argumentierte er bisher, in Deutschland eingespartes CO2 würde lediglich woanders zusätzlich ausgestoßen, hat er sich mit seinem Eckpunktepapier „Strommarkt” offensichtlich eines Besseren besonnen. Der Think Tank Agora Energiewende erklärte in einer Analyse, warum dieses abgegriffene, dessen ungeachtet aber gleichwohl von kohle-affinen Strom-Produzenten immer wieder gern genommene Argument nicht greift.
Der europäische Emissionshandel ETS krankt derzeit an Fettleibigkeit – an einem massiven Zertifikate-Überschuss von satten 2,1 Milliarden – und das, obwohl die EU bereits 900 Millionen aus dem Markt genommen hat (Backloading – siehe: solarify.eu/backloading). Dieser Überschuss werde in den nächsten Jahren noch weiter wachsen, so Agora – aus zwei Gründen: Die Vergabe von Zertifikaten sei erstens für die kommenden Jahre bereits festgelegt und die europäischen CO2-Emissionen würden zweitens eher sinken. Maßnahmen wie die inner- und außerhalb der Koalition umstrittenen Eckpunkte würden aber zunächst lediglich den Zertifikate-Überschuss steigern, nicht jedoch die Emissionen in Europa – so Agora. Denn andere europäische Klimasünder müssen die Zertifikate erst einmal kaufen. Die klimapolitisch relevante Frage sei nun, “was mit dem Überschuss geschieht”. Zentraler Mechanismus dieser eben in der EU intensiv verhandelten Reform ist die so genannte Marktstabilitätsreserve (MSR – siehe solarify.eu). Diese soll das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage dadurch beheben, dass die überschießenden Zertifikate automatisch abgeschöpft und in einer Reserve aufgehoben werden.
Die Frage ist nur, wann sie in Kraft tritt: Schon 2017 (man könnte auch sagen “erst” 2017) oder gar erst 2021, wie im Kommissionstext von 2014 vorgeschlagen. Wenn sie funktioniert (und nicht erst eingeführt wird, nachdem das Kind bereits unrettbar im Brunnen ist) entkräftet die MSR das Emissions-Verlagerungs-Argument. weiterlesen…