Umweltverträglichkeitsprüfung, UVP (Gesetz)

Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist ein gesetzlich vorgesehenes, systematisches Prüfungsverfahren, mit dem die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen von Vorhaben bestimmten Ausmaßes auf die Umwelt (Natur, Gesellschaft, Wirtschaft) im Vorfeld der Entscheidung über die Zulässigkeit des Vorhabens festgestellt, beschrieben und bewertet werden. Die Ergebnisse der im Rahmen der UVP durchgeführten Umweltverträglichkeitsuntersuchung werden als Umweltverträglichkeitsstudie bezeichnet und sind zusammen mit den weiteren Projektunterlagen Grundlage für die UVP. weiterlesen…

Der Mensch und das Meer

Wenig erforscht – stark bedroht

Gemeinsam mit der Deutschen Verlags-Anstalt begrüßte die Max Planck Science Gallery am 24.04.013 Callum Roberts.  Der Meeresbiologe stellte sein neues Buch „Der Mensch und das Meer“ vor und sprach mit Markus Reichstein, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in  Jena, über den Zustand der Meere und den Einfluss des Menschen auf das gesamte Ökosystem. Die Moderation hatte Petra Pinzler (Die Zeit). weiterlesen…

Zwei Forschungsergebnisse des UNEP Resourcenpanel

Metal Recycling – Opportunities, Limits, Infrastructure – von Prof. Markus Reuter et al. und:
Environmental Risks and Challenges of Anthropogenie Metals Flows and Cycles – von Prof. Ester van der Voet et al.

1.
Metal Recycling – Opportunities, Limits, Infrastructure – von Prof. Markus Reuter et al.

Kernbotschaften:
Der neue Bericht des UN Ressourcenrats „Metal Recycling – Opportunities, Limits, Infrastructure“ verdeutlicht, dass ein produktzentrierter Ansatz notwendig ist, um ressourceneffizientes Recycling im 21. Jahrhundert zu ermöglichen. Produktzentriertes Recycling bezieht sich auf die Anwendung von wirtschaftlicher Technologie und Methoden entlang der Abfallentsorgungskette. Dabei geht es darum, Fachwissen aus Metallindustrie dabei anzuwenden, Metalle aus komplexen Produkten möglichst ressourceneffizient herauszulösen. So können Produkte an ihrem Lebensende  als „Minerale“ angesehen werden, die allerdings komplexere Materialverbindungen beinhalten als geologische Minerale. weiterlesen…

Immer mehr CO2

Im ersten Quartal 2013 wurden verglichen mit 2012 zwei Terawattstunden (TWh – zwei Milliarden Kilowattstunden – kWh) mehr Strom aus Braunkohle, aus Steinkohle gar sieben TWh mehr erzeugt – Erneuerbare dagegen eine TWh weniger. Der Preis an der Strombörse sank auf vier Cent pro kWh, Strom war so billig wie seit acht Jahren nicht mehr, allerdings nicht für die Verbraucher. Die Zunahme des Kohlestroms schlägt sich aber negativ auf die Klimabilanz nieder: 2012 sind die deutschen CO2-Emissionen wieder gestiegen, erstmals seit 1990. Trotzdem freut sich Bundeswirtschaftsminister Rösler darüber, dass das Europa-Parlament das sogenannte Backloading, die Verringerung der CO2-Zertifikate, abgelehnt hat. Die Mehrheit habe sich für einen Kurs entschieden, für den er „lange gekämpft“ habe. Für Rösler „geht von der heutigen Abstimmung ein hervorragendes Signal für den wirtschaftlichen Erholungsprozess aus, über das ich mich sehr freue.“ „Desaster für den Klimaschutz in Europa“, nannte die Süddeutsche Zeitung, „Erlaubnis zum Luftverschmutzen“ die Westdeutsche Zeitung die Ablehnung: Für CDU-Umweltminister Altmaier war der Beschluss ein „ernsthafter Rückschlag für den Schutz des Klimas, weil wir derzeit kein funktionierendes Instrument haben, um die CO2-Produktion zu reduzieren“. weiterlesen…

Heizen mit Daten

IT-Cloud nutzt Rechner-Abwärme

Vorerst sind es nur 20 deutsche Haushalte – aber sie könnten eine Revolution einleiten: In ihren Kellern stehen nämlich seit kurzem Serverschränke des Dresdner IT-Unternehmens AoTerra, über das Internet zu einem virtuellen Rechenzentrum vernetzt. Bis hierher nichts Besonderes – aber das AoTerra-Team hatte eine zündende Idee: Die Abwärme der Server, die bisher weggekühlt wurde oder in die Umwelt ging, wird jetzt über Wärmetauscher zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt. 3,6 Kilowatt bringt diese Datenheizung. Während große IT-Unternehmen wie Google oder Facebook ihre Rechenzentren in kältere Regionen verlegen, bleibt AoTerra zu Hause. weiterlesen…