Neue Webseite macht die Energiewende sichtbar

Neuer Internetauftritt zeigt tagesaktuelle Werte an

Wie viel Strom produzieren Windkraft-, Photovoltaik und Biogasanlagen sowie Wasserkraftwerke aktuell? Wie viel Elektrizität verbrauchen Haushalte, Industrie und Gewerbe? Und wie viel Energie exportiert Deutschland in seine Nachbarländer? Diese Fragen werden ab sofort tagesaktuell auf einer neuen Internetseite beantwortet. Auf einen Blick kann man auf www.agora-energiewende.de erfassen, welchen Beitrag die Erneuerbaren Energien aktuell zur deutschen Stromversorgung liefern. weiterlesen…

EEG-Umlage

Mit der EEG-Umlage wird die Erzeugung von Strom in Anlagen Erneuerbarer Energieträger gefördert, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet werden. Diese Kosten werden gemäß EEG auf alle Verbraucher umgelegt. Die EEG-Umlage stieg 2014 auf 6,240 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Strom. Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %. Ausnahmen gibt es allerdings nach wie vor für Großverbraucher in der Industrie. Privathaushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden pro Jahr müssen aufgrund der Anhebung der EEG-Umlage etwa 3,30 Euro pro Monat mehr bezahlen als bislang. weiterlesen…

Photovoltaik-Brandschutz – Fakten statt Phantome

Ergebnisse aus Expertenworkshop: PV kein erhöhtes Brandrisiko

PV-Anlagen sind anders als herkömmliche Elektroinstallationen, aber nicht gefährlicher – das ist das Fazit eines Brandschutz Workshops mit 120 Teilnehmenden, den das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der TÜV Rheinland am 24.01.2013 im Solar-Info-Center in Freiburg veranstalteten. Hersteller, Forscher, Feuerwehr und Versicherer waren sich einig, dass die Einhaltung der bestehenden Regeln durch qualifizierte Fachkräfte der beste Brandschutz ist. Näheres zum Brandschutz unter www.pv-brandsicherheit.de weiterlesen…

Strompreis – Benzinpreis

Als der Schreiber dieser Kolumne 1967 sein erstes Auto (einen VW-Standard) bekam, kostete der Liter (Normal-)Benzin 49 Pfennige. Heute – Normal ist Geschichte – umgerechnet satte 3,56 Mark – über sieben Mal so viel, oder eine Preissteigerung von mehr als 600 Prozent. Aber kaum jemand fährt deshalb weniger Auto. Strom dagegen ist im Durchschnitt seit damals von umgerechnet 7 Ct pro kWh auf ca. 25 gestiegen – ein etwas mehr als halb so steiler Anstieg.  Benzin- und Heizölkosten machen 10,6 Prozent der durchschnittlichen Haushaltsausgaben aus – Strom dagegen nur 2,2 Prozent. Und das, obwohl wir nach wie vor so verschwenderisch mit Strom umgehen, als hätten wir zu viel davon: Standby, kühlende und gefrierende Stromfresser, ungedämmte Häuser, auch am Wochenende grell erleuchtete Bürotürme. Trotzdem wird über den Strompreis um etliche Dezibel lauter diskutiert als über die Sprit-Wegelagerei: Wenn sich der Haushaltsanteil für die Einspeisevergütung nach dem EEG auf 0,3 Prozent erhöht, ertönt Schreien und Wehklagen aus den unterschiedlichsten Ecken. Woran liegt das? Die Süddeutsche Zeitung schrieb vor einer Weile, der größere Teil der ach so teuren Stromkosten gehe „auf Preiserhöhungen der Stromerzeuger zurück. Die Verbraucher ärgern sich zwar gern über teuren Strom; aber offenbar nicht genug, um etwas dagegen zu tun.“ Der Verdacht drängt sich auf, es gehe bei dieser merkwürdigen Diskussion um eine Diffamierung der erneuerbaren Energien und der Energiewende überhaupt. Wer daran wohl Interesse hat? ho weiterlesen…

Zum achten Mal aufgelegt: Regenerative Energiesysteme

Volker Quaschnings Standarwerk überarbeitet

Erneuerbare Energien müssen bis Mitte des Jahrhunderts unsere gesamte Energieversorgung sicherstellen, wenn wir aus der Kernenergie aussteigen und den Klimawandel erfolgreich stoppen wollen. Die 8., aktualisierte und erweiterte Auflage dieses Lehrbuches behandelt die volle Bandbreite der regenerativen Energiesysteme und geht dabei nun auch auf aktuelle Entwicklungen wie photovoltaische Eigenverbrauchssysteme, die Power-to-Gas-Technologie sowie nötige Technologiepfade für eine erfolgreiche vollständige Energiewende ein. Zahlreiche Berechnungsbeispiele und Grafiken veranschaulichen die verschiedenen Technologien und Berechnungsverfahren. Diese Auflage ist durchgehend farbig gestaltet.
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Emissionshandel (ETS)

Der Emissionshandel (Europäischer Emissionshandel = ETS) ist ein marktwirtschaftlich orientiertes Instrument zur Begrenzung des Treibhausgasausstoßes. Die Politik gesteht einer Gruppe von Emittenten, zum Beispiel Kraftwerksbetreibern und Industrieunternehmen, eine bestimmte Menge an Kohlendioxid-Ausstoß zu. Für diese Menge werden CO2-Zertifikate ausgegeben, deren Besitz zum Ausstoß einer begrenzten Menge an Kohlendioxid berechtigt. Überschreitet ein Emittent sein Emissionskontingent, muss er weitere Zertifikate erwerben oder in Emissionsreduktionsmaßnahmen investieren. weiterlesen…