Emissionshandel – AGE im BMU (2010)

„Der Emissionshandel ist das vorrangige Klimaschutzinstrument. Er soll perspektivisch zu einem globalen Kohlenstoffmarkt ausgebaut werden. Wir werden Initiativen ergreifen, um regionale Handelssysteme zu verbinden und in das internationale Handelssystem schrittweise weitere Bereiche, wie z. B. den Luft- und Seeverkehr, mit einzubeziehen“. (aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP vom 26. Okt. 2009). weiterlesen…

Die OECD in Zahlen und Fakten 2011-2012

Deutsche Ausgabe erschienen
Daten zu Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft

Das im Dezember 2011 veröffentlichte „OECD Factbook 2011-2012“ ist jetzt auf Deutsch erschienen und als Buch sowie auch als Online-Ausgabe erhältlich. Mit mehr als 100 Indikatoren deckt das statistische Jahrbuch der OECD ein weites Spektrum an Themen ab und liefert übersichtlich aufbereitete Informationen zu: Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Bildung, Energie, Entwicklungszusammenarbeit, Forschung & Entwicklung, Gesundheit, Handel, Industrie, Informations- & Kommunikationstechnologien, Landwirtschaft, makroökonomische Trends, öffentliche Ausgaben, Steuern oder Umwelt. Die Daten sind für alle 34 OECD-Mitgliedsländer sowie für wichtige Schwellenländer wie Brasilien, China, Indien, Indonesien, Russland und Südafrika verfügbar. weiterlesen…

Zwei Desertec (Dii)-Studien

„Desert Power 2050: Perspectives on a Sustainable Power System for EUMENA“Dii: Wüstenstrom ist möglich und gewinnversprechend

Nachhaltige Stromversorgung mit mehr als 90 Prozent erneuerbaren Energien ist nicht nur technisch möglich, sondern auch ökonomisch lohnend. Die zentrale Aussage der Studie, welche die Desertec-Industrie-Initiative in zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit zusammengestellt hat, ist eindeutig: Die geplante Netzintegration Europas, des Nahen Ostens und Nordafrikas (EUMENA) über das Mittelmeer hinweg ist in jedem der in den Studien untersuchten Szenarios gewinnbringend für alle Seiten. weiterlesen…

RWE schließt 43.000 EEG-Anlagen ans Netz an

Insgesamt mehr als 221.000 Anlagen

2011 haben die Verteilnetzbetreiber der RWE Deutschland Gruppe rund 43.000 neue EEG-Anlagen an das Verteilnetz angeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens liegt die Gesamtzahl der angeschlossenen Anlagen damit inzwischen bei über 221.000, was eine Steigerung um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Davon entfallen mit annähernd 213.000 Anlagen rund 96 Prozent auf Photovoltaik-Anlagen. Hinzukommen ca. 5.400 Windenergie- und 2.100 Biomasseanlagen. Die eingespeiste Strommenge aus diesen Anlagen erhöhte sich im vergangen Jahr um rund 16 Prozent und liegt laut RWE bei ca. 21 Mrd. Kilowattstunden (kWh). Mit 11,5 Mrd. kWh entfällt der größte Anteil wie in den Vorjahren auf die Windenergie (rd. 55 Prozent). Der Anteil der Stromerzeugung aus Photovoltaik- und Biomasseanlagen betrug jeweils ca. 20 Prozent. Andere regenerative Energien wie Wasserkraft, Deponie-, Klär- und Grubengas leisteten nur einen sehr geringen Beitrag. weiterlesen…

Mehr Fördergeld für Wärme aus erneuerbaren Energien

BMU verbessert Förderung für Wärme aus erneuerbaren Energien
Neue Förderkonditionen für das Marktanreizprogramm

Das Marktanreizprogramm (MAP) fördert Anlagen für Heizung, Warmwasserbereitung und zur Bereitstellung von Kälte oder Prozesswärme aus erneuerbaren Energien. Ab dem 15. August 2012 erhöht das Bundesumweltministerium die Förderung für Investitionen, so eine Pressemitteilung des BMU. weiterlesen…

Zahlen und Fakten: Juli 2012

Energiewirtschaftliches Datenblatt des BDEW

Die Stromerzeugung aus Kernkraftwerken lag revisionsbedingt etwas unter dem Vorjahreswert, die Stromerzeugung aus mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kraftwerken etwas höher.
Photovoltaik im Juli 2012 weiterhin auf hohem Niveau (3,7 TWh), Stromerzeugung aus Wind durchschnittlich (2,6 TWh). weiterlesen…

Kipp-Schalter (Tipping Points)

Das Klimasystem der Erde ist geprägt durch viele einander beeinflussende und voneinandere abhängige Prozesse und daher extrem komplex. Luft- und Wassertemperaturen steuern globale und lokale Windsysteme. Davon hängen wiederum weltweit die Niederschläge ab. Das Eis an den Polen beeinflusst auch das Wetter im Rest der Welt. Wenn Teile dieser Systeme durch menschliche Einflüsse oder Eingriffe stark verändert werden, kann es sein, dass sie nicht mehr funktionieren – sie kippen – irreversibel. Die Veränderungen sind unumkehrbar. Daher nennt man sie Kipp-Elemente (vom englischen „tipping elements“, oder auch „tipping points“) weiterlesen…

„Die Behauptung, dass keine Gesundheitsfolgen zu erwarten seien, ist unwissenschaftlich und unmoralisch.“

Gesundheitliche Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima
von Dr. med. Alex Rosen, Universitätskinderklinik Düsseldorf

Aus Anlass des Hiroshima- und Nagasaki-Tages am 6. August dokumentiert Solarify den Artikel eines Düsseldorfer Konderarztes:

Bis heute gibt es noch keine epidemiologische Studie über die Gesundheitskonsequenzen des Supergaus in Nordost-Japan. Im Gegenteil: Erste Untersuchungsergebnisse über Schilddrüsenveränderungen bei Kindern werden systematisch verharmlost. Die Studie der WHO zum Ausmaß der Strahlenexposition vom Mai diesen Jahres blieb hinter den Erwartungen der Wissenschaft zurück: Nach Ansicht der deutschen IPPNW-Sektion ist die Auswahl der Lebensmittelproben im Bericht fragwürdig, da sich die zitierten Strahlenwerte signifikant von denen des japanischen Wissenschaftsministeriums unterscheiden. Dies führe zu einer selektiven Unterschätzung der inneren Strahlenexposition. Auch die Schätzungen der Strahlenemissionen aus dem havarierten Kraftwerk lägen deutlich unterhalb der Werte, die von unabhängigen Forschungsinstitutionen und TEPCO selbst angegeben werden. weiterlesen…