Im E-Auto von Leipzig nach München

Acht Stromtankstellen an der A9

An der A9 zwischen München und Leipzig stehen ab sofort acht neue Schnell-Ladestationen für Elektroautos. Ihre Batterien können auf der Strecke an acht „Strom-Tankstellen“ aufgeladen werden – in den kommenden vier Wochen sogar kostenfrei. Das Bundesverkehrsministerium unterstützt laut einer Mitteilung das7,7-Millionen-Projekt mit drei Millionen Euro. weiterlesen…

Perspektivwechsel im Elektronengebirge

In Bismut gilt das gängige elektronische Modell für Metalle nicht

Auch einfache Materialien halten für Physiker immer wieder Überraschungen bereit. So haben Forscher des Dresdener Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe im Metall Bismut eine elektronische Eigenschaft beobachtet, die sie nur bei deutlich komplexeren Materialien erwarteten: Im Bismut verhalten sich Elektronen anders als freie Elektronen in einfachen Metallen. weiterlesen…

AKW als Geschenk – sollen wir’s einpacken?

Man nennt es „übertölpeln“: Kinder spielen solche Spiele, „schenken“ einander mit der Aufforderung: „Augen zu!“ Sachen, die sich als leer, lästig oder schmutzig herausstellen – und rufen dann: „Geschenkt ist geschenkt!“ Man will es kaum glauben: Aber die großen EVU scheinen es wirklich für möglich zu halten, die Regierung auf ähnliche Weise zu übertölpeln. Sie wollen der Regierung ihre hochsubventionierten ehemaligen Goldesel namens „Atomkraftwerke“ schenken, weil diese ihrer Goldesel-Eigenschaft verlustig gehen und nur noch Heu fressen und tun dabei so, als wären sie hiervon überrascht worden. Gleichzeitig erwecken sie den Anschein, als könnten sie 36 Milliarden Euro angeblich gebildeter Rückstellungen in eine Stiftung einzahlen; die hätte dann für alles aufzukommen: Den Restlauf bis zur Abschaltung, den Abriss (euphemistisch „Rückbau“) und die Endlagerung des Atommülls (Dauer, Art und Ort unbekannt). Diese 36 Milliarden haben sie aber gar nicht: Experten sagen, die stünden nur als Buchgeld auf dem Papier. Aber selbst wenn sie das Geld hätten: Es würde hinten und vorne nicht einmal für den Abbau der strahlenden Beton-Riesen ausreichen, geschweige denn für eine mehrere tausend Jahre dauernde terror- und erdbebensichere Endlagerung des hochgefährlichen Abfalls. weiterlesen…

Solar und Pellets könnten 1/4 der E-Kosten einsparen

Rund 2.000 Euro „Sparrendite“ erwirtschaften Solarstrom, Solarwärme und Holzpelletheizungen nach Abzug der Investitionskosten pro Jahr – Bundesweite Aktionswoche „Woche der Sonne und Pellets“ startet

Die Installation einer Solaranlage und der Einbau eines Pelletheizsystems rechnen sich. Ein Privathaushalt, der seine Energie mit Solarenergie und Holzpellets deckt, reduziert seine Energiekosten um rund 27 Prozent gegenüber einem Haushalt, der bei seiner Energieversorgung auf eine Ölheizung und den Strombezug aus dem Netz setzt. Das belegt eine Berechnung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). weiterlesen…

Regierung verteidigt Eigenstrom-Belastung

Belastung von selbst genutztem Strom – Anfrage von B90/Grüne

Die Bundesregierung hat die Belastung von selbst genutztem Strom mit der EEG-Umlage verteidigt. Damit sollten insbesondere bestehende strukturelle Fehlanreize teilweise korrigiert werden, heißt es in der Antwort der Regierung (18/1215) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/1060). Ob und inwieweit die Wirtschaftlichkeit von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen durch die anteilige Einbeziehung in die EEG-Umlage beeinträchtigt werden könnte, wird sich nach Ansicht der Regierung im Rahmen der derzeit laufenden Evaluierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes zeigen. Solarify dokumentiert die (elektronische Vorab-)Antwort im Wortlaut. weiterlesen…

Energiesparberatung im Kiez

Neues Proekt des Wuppertal-Instituts:  clevererKIEZ e.V.

In Deutschland haben einige Millionen Haushalte Schwierigkeiten, ihre Energierechnung zu bezahlen. Ein Lösungsansatz liegt in der Energieberatung. Das Projekt clevererKIEZ des Wuppertal-Instituts basierte auf einem integrativen Konzept, das arbeitsmarkt- sowie sozial- und umweltpolitische Ziele miteinander verknüpft. Im Rahmen einer intensiven Schulungsmaßnahme qualifizierten sich Langzeitarbeitslose zu Energieberatern. weiterlesen…

Jahrbuch Windenergie 2014

Aktuelles Jahrbuch Windenergie veröffentlicht

Für alle, die sich intensiv mit der Windenergie beschäftigen, ist das Jahrbuch Windenergie ein kompaktes Nachschlagewerk und ein wertvoller Begleiter für die tägliche Praxis. Das Werk hat sich in den vergangenen Jahren zum Standardwerk der Windbranche entwickelt. Unter dem prägnanten Titel Jahrbuch Windenergie 2014 hat sich die bisherige BWE-Marktübersicht in ihrer 24. Auflage einen neuen Namen, ein frisches Layout, einen Hardcovereinband und ein leserfreundliches Farbleitsystem verdient. weiterlesen…

Das Internet der Dinge und Smart Homes

IT-Konzerne arbeiten an gemeinsamer Plattform

  • Absichtserklärung zur internationalen Zusammenarbeit
  • Zugang für andere Hersteller und Dienstleister
  • Sicherheit für Endkunden
  • Verschiedene Geräte mit gemeinsamem Standard für den Datenaustausch

ABB, Bosch, Cisco und LG wollen ein Konsortium einrichten, um eine gemeinsame Software-Plattform für Smart Homes bereitzustellen. Die Unternehmen haben zu diesem Zweck nun ein Memorandum unterzeichnet. Der Plan unterliegt aber noch der Genehmigung durch die Kartellbehörden. weiterlesen…

Neue E-Einspar-Verordnung – der Energieausweis

n-tv: Worauf Hausbesitzer ab sofort achten müssen

Am 01.05.2014 tritt die neue Energie-Einsparverordnung (EnEV) in Kraft. Käufer und Mieter einer Immobilie sollen künftig direkt erkennen können, wie es um die Heizung und Dämmung des neuen Heims bestellt ist. Eigentümer müssen Einiges berücksichtigen, wenn sie kein Bußgeld riskieren wollen. Ab Mai ist es nämlich Pflicht, den Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung vorzulegen. Effizienzklassen erleichtern dann den Überblick. Zudem werden für Neubauten strengere energetische Anforderungen gelten und alte Heizkessel schrittweise verboten. Der Nachrichtensender n-tv hat einen Ratgeber auf seine Internetseite gestellt, und die Bundesregierung informiert.
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Elektrolumineszenz-Untersuchungen an PV-Modulen

„Zwei Jahre ist es nun fast her, dass wir zum ersten Mal selbst Elektrolumineszenz-Aufnahmen von PV-Modulen gemacht haben, ohne die Module vorher aus den Anlagen auszubauen“, schreibt Matthias Diehl vom photovoltaik-buero in seinem Blog. Während damals unter Fachleuten noch die Überzeugung vorgeherrscht habe, man könne diese Untersuchungen nur bei absoluter Dunkelheit in einem Labor durchführen, hatte Diehl bereits in ersten Versuchen gezeigt, dass es sehr wohl auch möglich war, aussagekräftige Aufnahmen im Freien zu machen. Hier gibt er einen Überblick, wie sich die Untersuchungsmethode inzwischen entwickelt hat. weiterlesen…