Wasserelektrolyse plus Batterie verbessert Effizienz

Entwicklung von Jülicher Forschern

Die Kopplung eines PV-elektrochemischen Geräts für die alkalische Wasserelektrolyse in Verbindung mit einem Batteriespeicher kann unter anderem die Effizienz der solaren Wasserstofferzeugung verbessern – so eine Publikation von Wissenschaftlern des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) in „Storage batteries in photovoltaic-electrochemical device for solar hydrogen production“ im Journal of Power Sources, über die am 24.08.2021 im Portal pv magazine berichtet. weiterlesen…

Ein Schritt auf künstliche Photosynthese zu

Mittels Silber-Wolfram-Katalysatoren

Nicht nur koreanische Forscher arbeiten daran, die künstliche Photosynthese in die Realität umsetzen, um Kohlenstoffneutralität oder einen Netto-Null-Kohlenstoffemissionswert zu erreichen. Die künstliche Photosynthese ahmt die natürliche nach, indem sie Energie des Sonnenlichts zur Umwandlung von Kohlendioxid in hochwertige Verbindungen wie Ethylen, Methanol und Ethanol nutzt. Nun hat ein Forscherteam aus Seoul unter dem Titel: „W@Ag-Dendriten als effizienter und dauerhafter Elektrokatalysator für die Umwandlung von Sonnenenergie in CO unter Verwendung eines skalierbaren photovoltaisch-elektrochemischen Systems“ ein Zwischenergebnis in Applied Catalysis B: Environmental publiziert (open access). (Grafik: Kohlenstoffgestützter 3D-Silberdendrit-Katalysator auf Wolframkernbasis, BY-NC-ND 4.0 – © sciencedirect.com) weiterlesen…

Attributionsstudie zeigt Zusammenhang

Klimawandel, Flut an Ahr und Erft – und die Frage nach dem Verschulden

Durch den Klimawandel haben sich Wahrscheinlichkeit und Intensität extremer Regenfälle in Westeuropa erhöht. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der World Weather Attribution-Initiative* vom 23.08.2021, welche die Rolle des Klimawandels bei den verheerenden Starkregenfällen und Überschwemmungen vom 12. bis 15. Juli an Ahr und Erft in Deutschland sowie an der Maas in Belgien untersucht hat. (Foto: Überschwemmung in Marienthal, Dernau – © mit freundlicher Genehmigung HwK Koblenz)

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Erste Direct Air Capture-Anlage geht in Betrieb

Kohlendioxid aus der Umgebungsluft wird in Power-to-Gas-Prozess integriert

Die erste Direct Air Capture-Anlage in Norddeutschland ist in Betrieb: Den Startschuss gaben am 20.08.2021 am Technologiezentrum Energie-Campus des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Umweltsenator Jens Kerstan und Prof. Micha Teuscher, Präsident der HAW Hamburg. (Foto :Anlage am CC4E filtert Kohlenstoffdioxid aus der Umgebungsluftdie in einen Power-to-Gas-Prozess integriert wird – © HAW Hamburg weiterlesen…

Praxislabor für klimafreundliche Kraftstoffe startet am Standort Cottbus

PtX Lab Lausitz verbindet Politik, Forschung und Technik für mehr Klimaschutz im See- und Luftverkehr

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach haben am 23.08.2021 das PtX Lab Lausitz in Cottbus offiziell eröffnet. Das Praxislabor für Kraft- und Grundstoffe aus grünem Wasserstoff bietet neuen Kooperationen von Forschung und Unternehmen eine Plattform. Im Cottbus sollen vor allem klimafreundliche Treibstoffe für den See- und Luftverkehr vorangetrieben werden. Am PtX Lab Lausitz entstehen in den kommenden Monaten 60 neue Arbeitsplätze. Das Lab und eine Demonstrationsanlage werden mit Mitteln aus dem Strukturstärkungsgesetz finanziert. weiterlesen…

KIT forscht in allen drei Wasserstoff-Leitprojekten

Forschung soll Produktion, Transport und Anwendung von Grünem Wasserstoff beschleunigen

Wasserstofftechnologien tragen wesentlich zum Erfolg der Energiewende bei. Um eine grüne Wasserstoffwirtschaft weiter voranzutreiben, fördert das BMBF drei Wasserstoff-Leitprojekte mit 740 Millionen Euro. In alle drei bringen Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ihre Expertise ein. In den Projekten geht es darum, grünen Wasserstoff und seine Folgeprodukte direkt auf See zu produzieren, um neue Technologien und Lösungen im Bereich Wasserstofftransport sowie um die Serienfertigung von Elektrolyseanlagen zur Herstellung grünen Wasserstoffs mit regenerativ gewonnener elektrischer Energie. (Foto: Im Energy Lab 2.0 können KIT-Wissenschaftler Wasserstoff und zusammenhängenden Prozesse erproben – © Markus Breig, KIT) weiterlesen…

H2Giga: Serienfertigung von Elektrolyseuren

Wasserstoff-Leitprojekt geht mit Kick-Off an den Start

H2Giga, eines der drei Wasserstoff-Leitprojekte des BMBF, geht an den Start. Mit seinen mehr 130 beteiligten Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft, organisiert in fast 30 eigenständig arbeitenden Verbünden, wird H2Giga die Herstellung von Grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab entwickeln. Aktuell ist die Elektrolyse noch nicht in großen, für das gesamte Energiesystem relevanten Maßstäben vorhanden. Die Elektrolyseure werden derzeit noch weitgehend in Handarbeit aufgebaut, mit entsprechend hohem Kostenaufwand und geringer Fertigungskapazität. Hier greift das Leitprojekt H2Giga, indem es die Industrialisierung der Wasserelektrolyse zur Herstellung von Grünem Wasserstoff vorbereitet und vorantreibt. weiterlesen…

Was geschieht an SAM-Passivierungsschichten?

HZB mit Fortschritten in der Perowskit-Solarzellen-Forschung

Metall-organische Perowskit-Materialien versprechen kostengünstige und leistungsstarke Solarzellen. Einer Gruppe am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) ist es nun gelungen, verschiedene Effekte genauer zu unterscheiden, die an einer SAM-( (self-assembled monolayer)-Passivierungsschicht auftreten und die Verluste an den Grenzflächen verringern. Ihre Ergebnisse tragen dazu bei, solche funktionalen Zwischenschichten zu optimieren. weiterlesen…

Hürdenlauf zum Wasserstoff

LIKAT-Doktorand entdeckt neue Art der H2O-Spaltung

Es klingt einfach, und die Natur macht es uns vor: Grüne Pflanzen speichern Sonnenenergie, indem sie – mittels Licht und Chloroplasten – Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. Die Forschung reizt es, auf ähnliche Weise zum Wasserstoffgas (H2) zu gelangen, denn „grün“ produziert gilt es als Protagonist einer nachhaltigen Energie- und Grundstoffwirtschaft. Jacob Schneidewind vom Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) hat mit seiner Dissertation einen Weg dorthin gezeigt. Er deckte den Mechanismus einer neuen Art der Wasserspaltung auf, mit der die Photolyse kostengünstig möglich werden kann. (Foto: Katalysator-Wasser-Gemisch während der Photolyse im LIKAT-Labor lässt sich von Licht im blauen und gelben Spektralbereich anregen – © Jacob Schneidewind, LIKAT) weiterlesen…

Neuartiges Verfahren wandelt Ammoniak problemlos in grünen Wasserstoff um

Aufsehen in der akademischen Forschung

Ein Forschungsteam unter Leitung von Professor Guntae Kim von der School of Energy and Chemical Engineering am Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST) hat einen Durchbruch in der Technologie der effizienten Umwandlung von flüssigem Ammoniak in Wasserstoff bekannt gegeben, schreibt Joo Hyeon Heo am 05.08.2021 auf der UNIST-Webseite. Ihre Ergebnisse haben in der akademischen Forschung große Aufmerksamkeit erregt, da das neue Analyseprotokoll in der Lage ist, optimale Prozessbedingungen zu finden. weiterlesen…