Neue 2D-Legierung aus fünf Metallen baut CO2 ab

Erste demonstrierte Anwendung

Ein zweidimensionales Legierungsmaterial – hergestellt aus fünf Metallen im Gegensatz zu den traditionellen zwei – wurde von einer Zusammenarbeit zwischen Forschern an der McKelvey School of Engineering an der Washington University in St. Louis und dem College of Engineering an der University of Illinois in Chicago entwickelt. Als erstes Material dieser Art hat es sich als hervorragender Katalysator für die Reduktion von CO2 zu CO erwiesen, was potenzielle Anwendungen in der Umweltsanierung ermöglicht, schreibt Brandie Jefferson am 28.06.2021 auf der Internetseite der Washington University St. Louis. weiterlesen…

Mikroorganismen produzieren Wasserstoff

Energieeffiziente Herstellung

Ein internationales Forschungsteam der Universitäten Jena und Mailand-Bicocca hat einer Medienmitteilung vom 22.06.2021 aus Jena zufolge erstmals detailliert beschrieben, wie eine von der Natur inspirierte Verbindung Wasserstoff produziert. Die Erkenntnisse sind ein Grundstein zur energieeffizienten Produktion von Wasserstoff als nachhaltigem Energieträger. weiterlesen…

Neue Erkenntnisse zur „Dressur“ hochreaktiver chemischer Verbindungen

„Bindungsvorlieben“ erforscht und verstanden

Hochreaktive Moleküle können in der Natur nicht lange überleben. Möchten Wissenschaftler sie genauer untersuchen, müssen sie unter sehr speziellen Laborbedingungen hergestellt werden. Viele dieser winzig kleinen Teilchen haben eine hervorstechende Eigenschaft im Vergleich zu „normalen“ Molekülen: Sie gehen einfach mit allem, was sie umgibt, eine Verbindung ein und lassen sich daher sehr schlecht kontrollieren. Forschenden des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig unter der Leitung von Jonas Warneke ist laut einer Medienmitteilung vom 24.06.2021 ein entscheidender Fortschritt bei der Erforschung einer Sorte extrem hochreaktiver Teilchen gelungen: Sie haben deren „Bindungsvorlieben“ erforscht und verstanden. weiterlesen…

Afrika: Partnerschaften für erneuerbare Energien entwickeln

Teilnahme am LEAP-RE Programm der Europäischen und der Afrikanischen Union

Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) nimmt am LEAP-RE Programm der Europäischen und der Afrikanischen Union teil. LEAP-RE („Long-Term Joint European Union – African Union Research and Innovation Partnership on Renewable Energy“) wird im Rahmen des Horizon 2020 Programms der Europäischen Union finanziert.Es leitet darin in zwei Projekten die Maßnahmen zum Kompetenzaufbau und Wissenstransfer. Themen sind ein Geothermie-Atlas für Afrika und die Vorbereitung von vier Geothermie-Demonstrationsprojekten. weiterlesen…

Einzelatom-Katalysatoren vorhergesagt und entworfen

Wissenschaftler schufen Katalysator mit 100 % Selektivität bei Propylen-Herstellung

Forscher der Tufts University, des University College London (UCL), der Cambridge University und der University of California in Santa Barbara haben gezeigt, dass ein Katalysator tatsächlich ein Agent der Veränderung sein kann. Die Wissenschaftler haben Einzelatom-Katalysatoren für wichtige chemische Reaktionen vorhergesagt und entworfen. Mithilfe grundlegender Berechnungen molekularer Wechselwirkungen schufen sie einen Katalysator mit 100 % Selektivität bei der Herstellung von Propylen, einem wichtigen Vorprodukt für die Kunststoff- und Textilherstellung. weiterlesen…

Neue Generation Biodiesel aus Essensabfällen angekündigt

Student entwickelt Katalysator für Biokraftstoffproduktion

Gleb Zirnik, Student des dritten Jahres der Fakultät für Chemie der staatlichen Universität des Südural ( SUSU) und Gewinner des Wettbewerb für Studentenarbeiten (UMNIK), entwickelt einen grundlegend neuen Katalysator, der billigen Biokraftstoff für Dieselmotoren aus Lebensmittelabfällen produzieren soll. Er präsentierte jüngst ein Projekt zur Umwandlung von gebrauchten Lebensmittelrohstoffen zu Kraftstoff. weiterlesen…

DLR erforscht Windkraft im Originalmaßstab

Start der Bau­ar­bei­ten für For­schungs­park Win­d­ener­gie

Die ersten Bauarbeiten für den „Forschungspark Windenergie Krummendeich“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind nahe der Elbe-Mündung gestartet. Mit dem Forschungspark Windenergie Krummendeich errichtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in den nächsten Monaten eine in dieser Zusammensetzung einzigartige Forschungsanlage. Sie soll entscheidend dazu beitragen, dass die Windenergie noch effizienter, kostengünstiger und leiser wird. (Grafik: Windpark-Visualisierung – © DLR (CC BY-NC-ND 3.0) weiterlesen…

Einsichten in Frühstadien der Strukturbildung von Perowskit-Solarzellen

Kolloidale Chemie von Perowskit-Vorläuferlösungen für Solarzellen untersucht

Mit der Methode der Kleinwinkelstreuung an der PTB-Röntgen-Beamline von BESSY II konnte ein HZB-Team experimentell die kolloidale Chemie von Perowskit-Vorläuferlösungen für Solarzellen untersuchen. Die Ergebnisse sind laut einer HZB-Medienmitteilung vom 18.06.2021 hilfreich, um Herstellungsverfahren und Qualität dieser spannenden Halbleitermaterialien gezielt und systematisch zu optimieren. weiterlesen…

Thermische Wellen in Halbleitermaterialien beobachtet

Zweiter Schall in Germanium

Eine in Science Advances veröffentlichte Untersuchung berichtet über die unerwartete erstmalige Beobachtung von thermischen Wellen in Germanium, einem Halbleitermaterial. Dieses Phänomen könnte in naher Zukunft eine deutliche Leistungsverbesserung elektronischer Geräte ermöglichen. Die Studie wurde von Forschern des Instituts für Materialwissenschaften von Barcelona (ICMAB, CSIC) in Zusammenarbeit mit Forschern der Universitat Autònoma de Barcelona und der Universität von Cagliari durchgeführt. (Foto: Verstärkter Thermoreflexionsaufbau im Frequenzbereich zur Untersuchung der Existenz des zweiten Schalls in Germanium – Foto © ICMAB, CSIC) weiterlesen…

Klimapolitik sozial ausgewogen gestalten

Eine Frage der Fairness: Klimaschutz bei Wohnen und Verkehr

ICE im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEine sozial gerechte Klimaschutzpolitik beim Wohnen und im Verkehr ist möglich. Wie diese und weitere Maßnahmen ausgestaltet werden können, damit sie sozial ausgewogen sind, beschreiben zwei Studien des Öko-Instituts zu den Themen Wohnen und Mobilität, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wurden. weiterlesen…