Vier Millionen für Beton-Verbundforschungsprojekt

BMBF fördert Projekt ReCyControl an der Leibniz Universität Hannover

Die Herstellung von Baustoffen wie etwa Zement und Beton trägt maßgeblich zu den weltweit emittierten Treibhausgasen, vor allem CO2, bei. Gleichzeitig gibt es so gut wie kein echtes Recycling in diesem Bereich. Bislang heißt es eher Down-Cycling statt Recycling: Aktuell werden in Deutschland lediglich 25 Prozent des anfallenden Bauschutts recycelt – trotz knapper Rohstoffe und eines Mangels an Baumaterialien. An dieser Stelle setzt einer Medienmitteilung vom zufolge das an der Leibniz Universität Hannover (LUH) angesiedelte Verbundforschungsvorhaben „ReCyCONtrol“ mit mehreren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft an. weiterlesen…

TotalEnergies und Veolia entwickeln gemeinsam CO2-basierte Mikroalgen-Kultivierung

Biokraftstoffe der nächsten Generation

TotalEnergies und Veolia haben sich zusammengeschlossen, um die Entwicklung der Mikroalgenkultivierung mit CO2 zu beschleunigen. Die beiden Partner werden ihr Know-how bündeln, um in der von TotalEnergies betriebenen Bioraffinerie La Mède ein vierjähriges Forschungsprojekt mit dem langfristigen Ziel der Biokraftstoffproduktion zu entwickeln – so eine Meldung vom 06.07.2021. weiterlesen…

Forschung für die europäische Energiewende

Neuer FVEE-Tagungsband (2020)

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) veröffentlichte am 09.07.2021 seinen neuen Tagungsband „Forschung für den European Green Deal“. Die hier gesammelten Vorträge der Jahrestagung vom November 2020 stellen aktuelle Forschungsergebnisse und Instrumente für die europäische Energiewende vor. Der Tagungsband steht für alle Interessierten im Internet zur Verfügung und kann dort auch als gedrucktes Heft kostenfrei bestellt werden. weiterlesen…

„Chamäleon-Katalysator“ für Hydrierungsreaktionen

Auf dem Weg zu adaptiven katalytischen Systemen

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyCEC-Forscher entwickelten einen „Chamäleon-Katalysator“ für Hydrierungsreaktionen, wie sie am auf der institutseigenen Internetseite und in Nature Chemistry (open access: „Selektivitätskontrolle bei der Hydrierung durch adaptive Katalyse unter Verwendung von Ruthenium-Nanopartikeln auf einem CO2-empfindlichen Träger”) veröffentlichten. weiterlesen…

Moorbrände setzen weniger klimaschädliche Gase frei als gedacht

Tübinger Forscher entdecken Mechanismus, der Methanausstoß verringert – neuer Faktor für globale Klimamodelle

Durch Klimaveränderungen entstehen in Mooren der nördlichen Breiten immer häufiger Großbrände, die gewaltige Mengen Kohlendioxid freisetzen. Allerdings geht nicht die ganze Biomasse des Moores in Rauch auf, teilweise wird sie unter Luftabschluss verkohlt. Nun haben Tianran Sun und Professor Lars Angenent aus der Umweltbiotechnologie der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit Kollegen der Cornell University in den USA entdeckt, dass die verkohlte Biomasse den Ausstoß des natürlicherweise im Moor entstehenden Methangases verringert. Sie schätzen, dass dadurch in den Torflandschaften nach einem Feuer langfristig 13 bis 24 Prozent weniger Methan freigesetzt wird als zuvor. weiterlesen…

Auf dem Feld verrottende Pflanzenreste gut fürs Klima

CO2-Speicherung durch abgestorbene Pflanzenteile

Im Boden verrottende Pflanzen sind nicht nur als Kompost wertvoll. Tatsächlich spielen Pflanzenreste eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den Kohlenstoff im Boden zu halten, was für die Reduzierung der CO2-Emissionen des Planeten wichtig ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und anderen Institutionen. weiterlesen…

Wie erneuerbarer Wasserstoff wettbewerbsfähig wird

Politische Instrumente zur Unterstützung von grünem H2

Damit erneuerbarer Wasserstoff in der EU wettbewerbsfähig wird, fallen bis Ende des Jahrzehnts Fördersummen in Höhe von 10 bis 24 Milliarden Euro jährlich an. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Thinktanks Agora Energiewende und Guidehouse. Um die Ausgaben für den Ausbau der erneuerbaren Wasserstoffproduktion ökonomisch sinnvoll zu gestalten, sollten Fördermittel zunächst in die Bereiche fließen, wo künftig unumstrittenen und unerlässlich Bedarf an erneuerbarem Wasserstoff entsteht – etwa in der Industrie als Ersatz für Erdgas oder für Flugzeugtreibstoffe. weiterlesen…

Starkregen und Hitze – neue Details zum Klimawandel

Mögliche Klimaänderungen auf Landkreisebene – neuer Klimaservice im GERICS

Die globale Erderwärmung schreitet voran. Längst ist die 1-Grad-Marke überschritten. Die Folgen sind auch in Deutschland spürbar: Die Zahl der Hitzetage etwa nimmt zu, Extremwetterereignisse werden häufiger. Doch wie sieht es konkret bis zum Ende des Jahrhunderts aus? Forschende des Climate Service Center Germany (GERICS), einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Hereon, haben hierzu „Klimaausblicke“ für Regionen und Landkreise entwickelt. Damit stellen sie mögliche Klimaänderungen für die kommenden Jahrzehnte anhand von 17 Kennwerten bereit. weiterlesen…

CO2-Recycling mithilfe von Plasma und Elektrolyse

Plasmen in Flüssigkeiten zünden

Plasmen in Flüssigkeiten werden längst bei Wasserreinigung und Wundbehandlung angewendet. Nun sollen sie die Effizienz und Lebensdauer von Elektrolysezellen verbessern, die zur CO2-Umwandlung eingesetzt werden. Forschenden der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es gelungen, den Zündungsprozess von Plasma unter Wasser anzuschauen und zeitscharf zu verfolgen. Physikerin Katharina Grosse lieferte die ersten Datensätze mit sehr hoher Zeitauflösung und unterstützt so eine neue Hypothese zur Zündung dieser Unterwasserplasmen. (Foto:Plasmazündung unter Wasser – mehrere Plasmaentladungen durch lange Belichtungszeit eingefangen – Große Plasmaelektrolyse – © Damian Gorczany, RUB) weiterlesen…

Wissenschaftler verwerten CO2 effizienter mit Magneten

Mit intensivierter Elektrolyse

Seit Jahrzehnten arbeiten Forscher daran, überschüssige atmosphärische CO2-Emissionen zu verringern. Ein vielversprechender Ansatz besteht darin, atmosphärisches CO2 abzufangen und es dann durch CO2-Elektrolyse in wertschöpfende Chemikalien und Zwischenprodukte wie Ethanol, Ethylen und andere nützliche Chemikalien umzuwandeln. Während erhebliche Forschungsanstrengungen unternommen wurden, um die Geschwindigkeit und Selektivität der CO2-Elektrolyse zu verbessern, wurde die Verringerung des Energieverbrauchs dieses leistungsstarken Prozesses bisher nur unzureichend erforscht. Eine Publikation in ACS Energy Letters könnte hierzu Aufschluss geben. weiterlesen…