Erste Nahaufnahmen der Alterung einer Lithium-Metall-Elektrode

Prozess dokumentiert

Der gleiche Prozess, der den Akku eines Mobiltelefons entlädt, selbst wenn es ausgeschaltet ist, ist ein noch größeres Problem für Lithium-Metall-Batterien, die für die nächste Generation kleinerer, leichterer elektronischer Geräte, weiterreichender Elektrofahrzeuge und anderer Anwendungen entwickelt werden. Wissenschaftler der Stanford University und des SLAC National Accelerator Laboratory des Energieministeriums haben zum ersten Mal auf atomarer Ebene untersucht, wie dieser Prozess, der als „Kalenderalterung“ bezeichnet wird, Lithium-Metall-Anoden oder negative Elektroden angreift. weiterlesen…

„Neuer Schwung für die Elektromobilität“

Entwicklung effizienterer Lithium-Ionen-Batterien

Mit einem neuen Projekt namens „RoSiLIB“ leistet das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden einen entscheidenden Beitrag zu einer CO2-neutralen Energieversorgung in der Mobilität. Dafür werden gemeinsam mit den Partnern vom Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung am Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf e. V., der E-Lyte Innovations GmbH, der NANOVAL GmbH & Co. KG, der VON ARDENNE GmbH und der Custom Cells Itzehoe GmbH neue hochenergetische Anoden für Lithium-Ionen-Batterien entwickelt. weiterlesen…

Reaktion von Grünland auf Klimawandel – eher negativ

Effekte des CO2-Anstiegs waren schon im vergangenen Jahrhundert erkennbar

Der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und der damit einhergehende Klimawandel hat schon im vergangenen Jahrhundert in Gras-dominierten Grünlandbeständen zu Mindererträgen geführt. Das zeigen Forschende der Technischen Universität München (TUM), die gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Rothamsted (U.K.) eine Untersuchung auf Basis des dortigen weltweit ältesten ökologischen Dauerexperiments durchgeführt haben. (Foto: Versuchsfeld von Rothamsted Research in England – © Rothamsted Research, TUM) weiterlesen…

Grüner Wasserstoff aus direkter solarer Wasserspaltung:

„H2Demo“ – grüner Wasserstoff aus direkter solarer Wasserspaltung

Wasserstofftechnologien sind Bindeglied zwischen Energie- und Mobilitätswende. Die große Herausforderung besteht in der nachhaltigen und damit umweltverträglichen Herstellung großer Mengen von Wasserstoff. Hierbei spielt der Einsatz von Solarenergie eine zentrale Rolle. In dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt „H2Demo“, unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, arbeiten elf Partner an Demonstratoren für die direkte solare Wasserspaltung. (Foto: Aufbau eines Prototypen zur solaren Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse von Wasser – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Aufschaukeln riesiger Wellen in der Atmosphäre

PIK: Graduelle Zunahme von Hitzewellen erklären

In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der Wetterextreme im Sommer – wie etwa die Rekord-Hitzewelle 2010 in Osteuropa, die mit Ernteeinbußen und verheerenden Waldbränden um Moskau einherging – ein außergewöhnliches Maß erreicht. Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung kann eine graduelle Zunahme solcher Hitzewellen erklären, die beobachtete extreme Stärke und Dauer einiger dieser Ereignisse sind jedoch nicht so leicht zu erklären. Sie werden mit einem neu entdeckten Mechanismus in Verbindung gebracht: dem Aufschaukeln riesiger Wellen in der Atmosphäre. Eine neue Datenanalyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt jetzt, dass solche Resonanzen in den gigantischen, die Nordhalbkugel umkreisenden Luftströmen tatsächlich häufiger werden. weiterlesen…

Anti-Wissenschafts-Bewegung eskaliert und tötet Tausende

Ablehnung von Wissenschaft und Medizin, Hauptmerkmal der US-Rechtsradikalen, hat sich weltweit verbreitet – mit freundlicher Genehmigung

„Wissenschaftsfeindlichkeit hat sich zu einer dominanten und äußerst tödlichen Kraft entwickelt, welche die globale Sicherheit ebenso bedroht wie der Terrorismus und die Verbreitung von Atomwaffen. Wir müssen eine Gegenoffensive starten und eine neue Infrastruktur aufbauen, um ‚Antiscience‘ zu bekämpfen, so wie wir es bei den anderen, bekannteren und etablierteren Bedrohungen getan haben“, schreibt Peter J. Hotez am 29.03.2021 in einem der ältesten und angesehensten Wissenschaftsjournale der USA, Scientific American. weiterlesen…

Internationaler Chemikalienschutz unzureichend

Produktion und Export in der EU verbotener Substanzen regeln

Die Bundesregierung sieht beim internationalen Schutz vor chemischen Stoffen Verbesserungsbedarf. Das geht – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib/CHB) – aus der Antwort (19/27578) auf eine Kleine Anfrage (19/26516) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Denn die Fortschritte, welche die internationale Gemeinschaft im Rahmen des Strategischen Ansatzes zum Internationalen Chemikalienmanagement (Strategic Approach to International Chemicals Management, SAICM) bei der Bearbeitung der sogenannten prioritären Politikthemen erzielt habe, seien „insgesamt unzureichend“. weiterlesen…

Stärkung der MINT-Bildung

Stärkung der Bildung in Naturwissenschaften und Technik

Die Stärkung der MINT-Bildung war am 24.03.2021 Thema in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft un d Technik (MINT) in der Ausbildung und im Studium zu stärken, ist immer wieder erklärtes Ziel von Politik und Wirtschaft, da der Fachkräftemangel gerade aufgrund zu geringer Absolventenzahlen in MINT-Fächern in Deutschland immer sichtbarer wird – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…

IPP endgültig in Max-Planck-Gesellschaft eingegliedert

1960: Big Science zieht in MPG ein

Mit der Integration des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in die Max-Planck-Gesellschaft schlägt das Institut ein neues Kapitel seiner bis zu Werner Heisenberg (1901-76) zurückreichenden Geschichte auf. Seit 2003 war das IPP Diener zweier Herren: Finanztechnisch unterstand es der Helmholtz-Gemeinschaft, rechtlich der Max-Planck-Gesellschaft. Die ungewöhnliche Konstruktion wurde nun per Senatsbeschluss zum 01.01.2021 aufgelöst und das Institut in die Governance der Max-Planck-Gesellschaft eingegliedert. (Foto: Experimentieranlage Asdex Upgrade am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching – © MPI für Plasmaphysik) weiterlesen…

Nachhaltige Stromerzeugung mit niedrigen Temperaturen

Kraftwerkstechnikum MoNiKa: Forschende und Industrie arbeiten an Technologien für effiziente Verstromung von Niedertemperaturwärme

Niedertemperaturwärme etwa aus der Industrie oder Geothermiekraftwerken, bietet große Potenziale für eine nachhaltige und bedarfsgerechte Stromversorgung. Mit dem Kraftwerkstechnikum „MoNiKa“ (Modularer Niedrigtemperaturkreislauf Karlsruhe) ist am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur in Betrieb gegangen. Sie soll die Umwandlung überschüssiger Wärme in Strom im Organic-Rankine-Cycle (ORC) effizienter und umweltfreundlicher gestalten. (Foto: Kraftwerkstechnikum MoNiKa – © Markus Breig/Amadeus Bramsiepe, KIT) weiterlesen…