Paying for Paris: Studie zeigt Finanzierungslücken beim Klimaschutz

Öffentliche Finanzbedarfe und -lücken zur Erreichung der Klimaschutzziele 2030

Um die deutschen Klimaziele bis 2030 zu erreichen, sind große öffentliche und private Investitionen nötig. Eine neue FÖS-Studie zeigt, wie groß die „Finanzierungslücke“ ist und vergleicht erstmals systematisch die öffentlichen Finanzbedarfe und die tatsächlichen Ausgaben und Steuervergünstigungen für Klimaschutz. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen verschiedenen Bereichen. Es wird deutlich: Die Bundesregierung braucht eine klare Strategie für eine übergreifende Klimafinanzpolitik. (Titel: Paying for Paris: Studie zeigt Finanzierungslücken beim Klimaschutz – © FÖS, WWF) weiterlesen…

Neue Vorteile für Spintronik und Datenspeicherung

Lösung für langfristige Herausforderung der Grundlagenforschung

In einer am 02.08.2023 open access in Advanced Science veröffentlichten Arbeit haben ForscherInnen des Paul-Drude-Instituts in Berlin und der Xiamen-Universität, China, gezeigt, dass ferromagnetisches NiCo2O4 (NCO – als Elektrodenmaterial in wiederaufladbare Batterien genutzt) eine Lösung für die langfristige Herausforderung darstellt, Materialien mit einer stabilen Magnetisierung außerhalb der Ebene zu finden. Außerdem wurde gezeigt, dass die elektrischen und magnetischen Eigenschaften von NCO in weiten Bereichen maßgeschneidert werden können. weiterlesen…

Eines der kleinsten Zyklotrone der Welt

Internationales Interesse an Coburger Teilchenbeschleuniger

Ein Zyklotron ist wie Achterbahn für Ionen: Elektrisch geladene Teilchen werden durch ein elektromagnetisches Feld in einer spiralförmigen Bahn beschleunigt. Sie durchlaufen sie immer wieder, werden schneller und schneller. Das ermöglicht einen Blick in die kleinen und großen Geheimnisse des Universums. Im Labor für Angewandte Vakuumtechnik der Hochschule Coburg gibt es ein besonderes, kleines Zyklotron – nur 75 mm hoch mit 200 mm Durchmesser. Auch der erste Teilchenbeschleuniger im CERN war ein Zyklotron, schreibt Natalie Schalk am 27.10.2023 auf der Webseite der Hochschule anlässlich eines Besuchs des japanisches Wissenschaftlers PhD Takaoki Takanashi. (Foto: Einer der größten: Linearbeschleuniger (Linac) im CERN © Florian Hirzinger – www.fh-ap.com – Eig. Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Kreislaufführung von Kohlenstoff – Grundstein für zukünftige CCU-Technologien

6. Carbon2Chem-Konferenz

Carbon2Chem® (solarify.eu/2016/06/30/carbon2chem) nähert sich „mit großen Schritten“ dem Ende der zweiten Projektphase. In der nächsten Stufe gelte es, die bisher erarbeiteten Lösungen zur Kreislaufführung von Kohlenstoff in die Breite und damit auch in weitere Branchen neben der Stahlproduktion zu tragen. Darin waren sich die Referenten der 6. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 17. Oktober 2023 in Düsseldorf einig. Zur Veranstaltung geladen hatten die Koordinatoren des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes: das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, die thyssenkrupp AG und das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC). weiterlesen…

Ist Kehrtwende noch möglich?

PwC-Untersuchung: Emissionen müssen siebenmal schneller sinken, um 1,5-Grad-Grenze zu halten

Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens rückt in weite Ferne, wenn die Weltgemeinschaft nicht deutlich schneller Emissionen abbaut. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in der diesjährigen Ausgabe ihres „Net Zero Economy Index“. Die Untersuchung zeigt, dass eine jährliche Dekarbonisierungsrate von 17,2 % (im Vorjahr: 15,2 %) erforderlich ist, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das entspricht dem Siebenfachen der im vergangenen Jahr erzielten Rate (2,5 %) – und dem Zwölffachen des globalen Durchschnitts (1,4 %) der letzten zwei Jahrzehnte. weiterlesen…

Jahrtausende aßen die Menschen in Europa Meeresalgen

Dann verschwanden sie weitgehend aus ihrer Ernährung

Heutzutage sind Meeresalgen nicht mehr in europäischen Rezeptbüchern zu finden, auch wenn sie in Asien häufig gegessen werden. Karen Hardy, Professorin für prähistorische Archäologie an der Universität Glasgow, und  Stephen Buckley von der Universität York haben molekulare Beweise dafür gefunden (und am 25.10.2023 in The Conversation publiziert – am 17.10.2023 in Nature Communications), dass das nicht immer der Fall war. Von der Steinzeit bis ins Mittelalter aßen die Menschen in Europa Algen und Süßwasserpflanzen, bevor sie von den Tellern verschwanden. Die Belege stammen aus dem Zahnstein, der sich zu Lebzeiten unserer Vorfahren gebildet hat. Viele Jahrhunderte später enthält dieser immer noch Moleküle, die an die Nahrung erinnern, welche die Menschen zu sich genommen haben. weiterlesen…

Österreich: Jeder fünfte investierte Euro fließt in die Kreislaufwirtschaft

Trotz geopolitischer Konflikte, Insolvenzen und Inflation flacht der Index dennoch nur leicht ab und bestätigt damit den hohen Stellenwert der Kreislaufwirtschaft

Zum fünften Jahr in Folge präsentiert die ARA gemeinsam mit GfK den „ARA Circular Economy Barometer“, einen Index, der den Status der Kreislaufwirtschaft in österreichischen Unternehmen misst. Inmitten von Krisen ist dieser heuer leicht gesunken. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE) hat sich die aktuellen Zahlen der ARA angesehen. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft und europäische Automobilindustrie

„Eine neue Ära“

Kreislaufwirtschaft ist die Zukunft der europäischen Automobilindustrie – die Initiative Ce:Versa – ein neues Projektkonsortium aus Kühne Logistics University, Hamburg, Circularity e.V. und Encory GmbH – will mit Reverse Logistics den Automobilsektor nachhaltiger machen und gleichzeitig die Kosten für alle Beteiligten senken. Die europäische Automobilindustrie ist einer der größten Verursacher von Klimawandel und Umweltverschmutzung: Rund neun Prozent der weltweiten CO2-Emissionen werden durch den Automobilsektor verursacht. Neben dem Straßenverkehr, der jährlich 740 Millionen Tonnen CO2 erzeugt, verbraucht der Automobilbau enorme Ressourcen und ist für massive Treibhausgasemissionen verantwortlich. weiterlesen…

Kleiner als gedacht

Rätsel um Kern des Mars gelöst

Ein Jahr nach dem Ende der Mars-Mission InSight liefert die Analyse der aufgezeichneten Marsbeben in Kombination mit Computersimulationen noch immer neue Erkenntnisse: Der Marskern aus flüssigem Eisen ist kleiner und dichter als gedacht. Darüber gibt es eine Schicht aus flüssigem Mantelmaterial. Das schließen ForscherInnen der Eidgenössischen Tecchnischern Hochschule Zürich aufgrund von seismischen Daten der Sonde. weiterlesen…

Erste Forschungsanlage zur Herstellung von Recyclingdünger aus Trockentoiletteninhalten

Regionale Kreislaufwirtschaft in Eberswalde

Im Rahmen des Forschungsprojekts zirkulierBAR, das am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) koordiniert wird, wurde heute auf dem Gelände der Kreiswerke Barnim GmbH in Eberswalde feierlich eine Urinaufbereitungsanlage sowie ein Humusregal zur Verwertung von Inhalten aus Trockentoiletten eröffnet. Mit der Inbetriebnahme ist das zirkulierBAR Reallabor nun komplett. Die Fertigstellung ist ein wichtiger Meilenstein für Forschung und Praxis im Bereich der regionalen Kreislaufwirtschaft. (Foto: Humusregal des zirkulierBAR-Projekts – © Torsten Stapel) weiterlesen…