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Archiv: Wetterextreme


‚Impacts World‘ Konferenz vom 11.-13.10.2017 in Potsdam

Um die Auswirkungen des Klimawandels noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11.-13.10.2017 an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. „Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen“ – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu berechnen, ihre Währung ist mitunter das menschliche Leiden. Als Teil der Konferenz begeht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sein 25-jähriges Jubiläum – ein Vierteljahrhundert der Forschung mit dem Ziel, das Wissen über die Interaktion von Mensch und Erdsystem voranzubringen.


Bei Kiel gibt es die wenigsten Gewitter

Xavier hat es jüngst wieder demonstriert: Sturm, Hagel und Starkregen verursachen jedes Jahr deutschlandweit durchschnittlich zwei Milliarden Euro Schaden. Forscher am Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben untersucht, wo es am häufigsten blitzt und donnert. Nicht im Norden, wie Xavier nahelegen könnte, sondern ganz im Gegenteil.


Greenpeace: Wetterextreme durch Klimaerhitzung vertreiben weltweit Millionen Menschen

Jedes Jahr werden bereits jetzt durchschnittlich 21 Millionen Menschen durch klimabedingte Wetterkatastrophen vertrieben und der Wirbelsturm „Irma“ wird die Zahl der durch Wetterextreme vertriebenen Menschen weiter erhöhen. Das belegt eine Studie der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace, die im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde. (Siehe auch: solarify.eu/jaehrlich-215-mio-klima-und-umweltfluechtlinge).


Wetter-Extreme und Handelspolitik wichtige Treiber der Weizenpreise

Preisspitzen beim Weizen-Welthandel, haben Forscher herausgefunden, werden hauptsächlich von Ernte-Schocks wie etwa Dürren verursacht. Wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung am 28.04.2017 mitteilte, würden die Schocks noch verstärkt, wenn die Getreide-Lagerbestände gering seien oder eine Handelspolitik der Abschottung betrieben werde. Das zeigt die vorliegende Analyse auf der Grundlage globaler Daten des US-Landwirtschafts-Ministeriums.