„Wichtige Impulse für die Spitzenforschung“

Bericht zur Exzellenzinitiative

Bundesministerin Johanna Wanka hat der Expertenkommission zur Evaluation der Exzellenzinitiative gedankt. „Der Bericht zeigt, dass die Exzellenzinitiative die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten gestärkt hat,“ sagte die Ministerin. Die Exzellenzinitiative für Spitzenforschung hat der deutschen Wissenschaft neuen Schwung verliehen. So schätzt die Kommission die Ergebnisse des Förderprogramms ein, das die Bundesregierung 2006 gestartet hat. Das vorgestellte Gutachten belegt, dass die Forschungsleistungen gestiegen sind, teilt das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mit. weiterlesen…

Dünnschicht-PV holt im Solarstrom-Wettlauf auf

ZSW und HZB legen aktuelle Daten vor – neue Chancen für die EU-Solarindustrie

Weitaus die meisten PV-Anlagen weltweit sind mit Solarzellen aus kristallinem Silizium bestückt. Dank bedeutender Fortschritte in der CIGS-Dünnschichttechnologie könnte sich dies künftig ändern. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) gemeinsam mit internationalen Experten aus Forschung und Industrie durchgeführt haben. weiterlesen…

Klimawandel: Meereserwärmung unterschätzt

Uni Bonn: Doppelter Effekt wie vom Grönland-Eis

Bei der Erforschung der Klimawandelfolgen wurde bislang unterschätzt, wie stark der Meeresspiegel auch deshalb ansteigt, weil sich das Wasser infolge zunehmender Erwärmung ausdehnt. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun laut einer Pressemitteilung anhand von Satellitendaten berechnet, dass dieser Effekt in den vergangenen zwölf Jahren fast doppelt so stark war wie bislang angenommen. Damit könnte zum Beispiel das Risiko für Sturmfluten deutlich ansteigen. Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse im renommierten Fachjournal PNAS vor. weiterlesen…

Erderwärmung: Aus Wahrscheinlichkeit wird Gewissheit

Jährliche Wärme-Rekorde höchstwahrscheinlich menschengemacht

Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit verursachte der Mensch die jüngsten jährlichen Wärmerekorde. Denn ohne Treibhausgase aus dem Verfeuern von Kohle und Öl wäre die Chance verschwindend klein, dass 13 der 15 je gemessenen wärmsten Jahre in unserem noch jungen Jahrhundert verzeichnet würden. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt zwischen 1 zu 5.000 und 1 zu 170.000, wie ein Team internationaler Wissenschaftler jetzt in Nature-Scientific Reports zeigen konnte. Die erst nach Abschluss der Studie eingetroffenen Daten für 2015 verringern diese Wahrscheinlichkeit sogar noch weiter. weiterlesen…

NYT: 2015 war heißestes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn

US-Wissenschaftler sind sich einig

2015 war das bisher wärmste Jahr; es brach einen nur ein Jahr vorher aufgestellten Rekord – ein Hitze-Ausbruch, der sich im neuen Jahr fortgesetzt hat und weltweit die Wettermodelle durcheinander wirbelte. Das schreibt Justin Gillis am 20.01.2016 in der New York Times. weiterlesen…

Endlager-Kommission einig über Standort-Definition

Begriff „Standort mit bestmöglicher Sicherheit“

Die Kommission hoch radioaktiver Abfallstoffe (so genannte Endlager-Kommission) hat sich am 21.01.2016 nach intensiver Diskussion auf die Definition des Begriffes „Standort mit bestmöglicher Sicherheit“ geeinigt. Die Definition bezieht sich auf den Paragraphen 1 des Standortauswahlgesetzes (StandAG) und ist Grundlage für das von der Kommission im Abschlussbericht zu beschreibende Suchverfahren eines Endlagers für hochradioaktive Abfallstoffe. weiterlesen…

IKU 2015 verliehen

BMUB und BDI würdigen innovative Unternehmen mit Innovationspreis für Klima und Umwelt

Das Bundesumweltministerium und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben gemeinsam den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) 2015 verliehen. Ministerin Barbara Hendricks und Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung zeichneten Preisträger in sechs Kategorien aus. Prämiert werden herausragende Umwelt-Innovationen von deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. weiterlesen…

Praktischer CO2-Fußabdruckrechner

Lehrreiche Spielerei, wenn man ehrlich ist

Parallel zu den Pariser Klimaverhandlungen COP21 hat die Firma Henkel (Persil, Pattex, Schwarzkopf) einen Rechner entwickelt, mit dem Verbraucher(innen) online in wenigen Minuten  ihren persönlichen CO2-Fußabdruck berechnen können. Dabei wird abgeschätzt, wie viel CO2 durch den eigenen Lebensstil in den Bereichen Wohnen, Ernährung, Mobilität oder Urlaub und Freizeit entsteht. Der Rechner wurde mit Unterstützung des Wuppertal Instituts entwickelt. Mit der Freigabe der im Fußabdruckrechner anonymisierten Daten kann der Nutzer die weitere Forschung des Wuppertal Instituts zu umweltfreundlichen Lebensstilen unterstützen. weiterlesen…

Elektroden aus Apfelresten

Mit Bio-Abfällen zu nachhaltigen Batterien

Ein Material aus Schichtoxiden und ein aus Apfelresten gewonnenes kohlenstoffbasiertes Aktivmaterial könnten die Kosten für Energiespeicher senken helfen. Beide zeigen exzellente elektrochemische Eigenschaften und stehen für umweltfreundliche und nachhaltige Nutzung von Ressourcen. In den Zeitschriften ChemElectroChem und Advanced Energy Materials stellen Forscher des Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) des Karlsruher Instituts für Technologie die neuen Materialien vor – so eine Pressemeldung aus dem HIU. weiterlesen…

Neuer Ideenwettbewerb Produkte in Kleinserie

Gesucht: Klima-Innovationen

Das Bundesumweltministerium will innovative und klimafreundliche Technologiefelder finden und fördern und startet dafür eine neue Initiative namens Ideenwettbewerb Kleinserie. Der Wettbewerb ist – so eine Mittelung des BMUB – offen für nachhaltige Produkte und umweltschonende Techniken, die bereits in geringer Stückzahl gefertigt und vertrieben würden. Er solle dabei helfen, den Durchbruch auf den Märkten zu schaffen. Interessenten könnten sich mit ihren Ideen bis zum 31.03.2016 bewerben. weiterlesen…