CO2-Blase: Die Wette auf den Klimaschock

Börsenwert der Fossil-Konzerne massiv bedroht

Mit freundlicher Genehmigung von Karl Gaulhofer (Berliner Korrespondent Die Presse, Wien) –

Damit das Klima nicht kippt, dürfen wir nur mehr ein Drittel der gesicherten Reserven an Öl, Gas und Kohle verbrennen. Doch die Konzerne bohren eifrig weiter. Platzt die Kohlenstoffblase, droht der Börsenkrach. Siehe auch auf Solarify: Die große Wette auf die Selbstzerstörung. weiterlesen…

„Wie eine Kerze, die an beiden Enden brennt“

Symposium zum 60. Geburtstag von Robert Schlögl

Anlässlich des 60. Geburtstages von Prof. Robert Schlögl veranstaltete das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (FHI) in Berlin ein Symposium unter dem Titel „Inorganic Insights into Catalysis„. 16 Referenten und 250 Teilnehmer diskutierten am 03. und 04.07.2014 im Harnack-Haus des FHI die Fortschritte bei der Erforschung heterogener Katalysatoren in den vergangenen 35 Jahren (in etwa die Zeitspanne der beruflichen Laufbahn Schlögls) und deren aktuellen Stand in Theorie und Experiment – aber auch der Energiewende. Solarify beschränkt sich auf den Energiewende-Teil. weiterlesen…

Fracking wird verboten – weitgehend

Gabriel und Hendricks haben sich auf Eckpunkte geeingt

Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflöz-Gas wird es zu wirtschaftlichen Zwecken auf absehbare Zeit in Deutschland nicht geben“, so der zentrale Satz eines Eckpunktepapiers, das die Minister Hendricks und Gabriel am 04.07.2014 in einem Brief der SPD-Fraktion zugeleitet haben. Denn: „Fracking-Vorhaben zur Gasförderung aus Schiefer- und Kohleflözgestein oberhalb von 3000 Metern werden durch das Wasserhaushaltsgesetz verboten“. weiterlesen…

Hohle Glasfasern für UV-Licht

Neue Lichtwellenleiter verbessern Präzisionsuntersuchungen in Physik, Chemie und Umweltwissenschaften

Wer möglichst verlustfrei Licht in Glasfasern auf die Reise schicken will, nimmt am besten Infrarotlicht wie in den weltweiten Telekommunikationsnetzen. Aber für bestimmte Anwendungen, etwa für spektroskopische Untersuchungen an Ionen oder Atomen, braucht man (Laser-)Licht im ultravioletten Spektralbereich. Das jedoch zerstört herkömmliche Glasfasern schnell. Nun haben Forscher des Max-Planck-Institutes für die Physik des Lichts in Erlangen und des QUEST-Institutes in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt eine neue Sorte von Glasfasern mit einem hohlen Kern erprobt und festgestellt: Diese Fasern leiten UV-Laserlicht mit akzeptablen Verlusten und ohne dabei zerstört zu werden. Ihre Untersuchungen, über die sie jüngst in der Zeitschrift Optics Express berichteten, sind für viele Anwendungen interessant: Neben der Präzisionsspektroskopie an Atomen oder Ionen und dem Einsatz in optischen Atomuhren und Quantencomputern sind das etwa die Fluoreszenzmikroskopie in der Biologie, die Untersuchung von Prozessplasmen, Verbrennungsstudien an Ruß oder die Spektroskopie von Treibhausgasen. weiterlesen…

MP-Präsident: „Richtige Richtung!“

Stratmann lobt deutsches System

„Die jüngsten Beschlüsse zur Verteilung der Bildungsmilliarden weisen in die richtige Richtung“, sagte der neue Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Martin Stratmann, vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 02.07.2014 im Berliner Paul-Löbe-Haus und lobte somit die Beschlüsse der Großen Koalition. Er hoffe, dass die Entlastung die die Länder durch die dauerhafte Übernahme des Bafögs durch den Bund erhalten, nicht verpuffen sondern von den Ländern, so wie zugesichert, in die Hochschulen investiert werden. weiterlesen…

Nano für E-Mobility

Nano-Superkondensatoren für Elektroautos

Hierzulande ist das Interesse an Elektroautos mäßig. Dies könnte sich bald ändern: Neuartige Superkondensatoren mit Nanomaterialien sollen den Weg zum Massenmarkt ebnen. Sie können deutlich mehr Energie speichern als derzeit verfügbare Modelle. weiterlesen…

Endlager-Kommission tagt öffentlich

Zweite Sitzung: Bundesamtes für Kerntechnische Entsorgung (BfE) wird noch 2014 gegründet

Um sich der Frage zu nähern, wo Deutschlands radioaktiver Atommüll gelagert werden soll, kam die Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe am 30.06.2014 erstmals nach ihrer konstituierenden Sitzung im Mai zusammen. Staatssekretär Jochen Flasbarth vom Bundesumweltministerium erstattete Bericht über den Stand des Bundesamtes für Kerntechnische Entsorgung (BfE), das laut Standortauswahlgesetz 2014 gegründet werden soll. Noch in diesem Jahr, so Flasbarth, sollten analog dem Wortlaut des Gesetzes, die ersten 20 Stellen besetzt und die Arbeit aufgenommen werden. Allerdings solle der Arbeit der Kommission nicht vorgegriffen und nichts „präjudiziert“ werden. weiterlesen…

Emissionshandelssysteme analysiert

Kohlenstoff-Marktkopplung mit USA über CDM und andere Offsetting-Mechanismen

Während der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls haben sich die Zertifikate des Clean Development Mechanismus (CDM) zur globalen Währung des Emissionshandels entwickelt. Im Projekt „Kohlenstoff-Marktkopplung mit USA über CDM und andere Offsetting-Mechanismen“ hat das Projektteam von Wuppertal Institut und Adelphi Consult sowohl die bestehenden Marktmechanismen als auch die gerade entstehenden neuen Emissionshandelssysteme in anderen Ländern analysiert. Dazu werden im Endbericht Unterschiede und Gemeinsamkeiten gleichermaßen in den Blick genommen und vorgestellt. weiterlesen…

„Unterwegs in Sachen Nachhaltigkeit“

Symposion in der Humboldt-Universität und Festakt im Roten Rathaus Berlin

„Unterwegs in Sachen Nachhaltigkeit“ lautete gewissermaßen die Überschrift über dem 75. Geburtstag des Physikers und Chemikers, Biologen und Umweltwissenschaftlers Ernst Ulrich von Weizsäcker am 25.06.2014. Eine illustre Rednerliste war zusammen gekommen: Hartmut Graßl, Klaus Töpfer, Gesine Schwan und Sigmar Gabriel, Hans-Joachim Schellnhuber und Reinhard Loske. Die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), deren Vorsitzender Weizsäcker von 1988 bis 1991 war, und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, dessen Gründungspräsident er war, nahmen diesen Tag zum Anlass, gemeinsam mit weiteren Unterstützern Ernst Ulrich von Weizsäcker mit einem Symposium und einem Festempfang zu ehren. weiterlesen…

PIK pro CO2-Abscheidung

CO2-Abscheidung nötig, um Klimaziele zu erreichen

PIK-Potsdam: Um künftige Risiken und Kosten des Klimawandels zu mindern und Klimaziele zu erreichen, könnten Technologien nötig sein, die heute noch umstritten sind. Die Kombination von Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen und Biomasse mit der Abtrennung und Speicherung des emittierten Kohlendioxids (CCS) könnte eine Schlüsseltechnologie sein, etwa für die Einhaltung der Zwei-Grad-Grenze. Das zeigt die bislang umfassendste Studie zu möglichen Technologiestrategien zur Bekämpfung des Klimawandels, die in einer Sonderausgabe des Fachjournals Climatic Change veröffentlicht wurde. Dazu wurden Simulationen aus 18 Computermodellen von einem internationalen Forscherteam unter dem Dach des Stanford Energy Modeling Forum untersucht (Projekt EMF 27). weiterlesen…