Wie die Licht-Stromwandlung abläuft

Wackeln hilft: Umwandlung von Licht in Strom in organischen Solarzellen erstmals in Echtzeit gefilmt„Science“ veröffentlicht Beitrag zur organischen Photovoltaik

Organische Solarzellen könnten zu einer der Schlüsseltechnologien unseres Jahrhunderts werden. Mit hoher Effizienz verwandeln sie Licht in Strom. Die dabei im Inneren der Solarzelle ablaufenden Prozesse sind jedoch so komplex, dass sie sich bislang einer direkten wissenschaftlichen Beobachtung entzogen haben. Jetzt ist es Wissenschaftlern um den Physiker Prof. Dr. Christoph Lienau von der Uni Oldenburg erstmals gelungen, die Licht-Strom-Wandlung in einer organischen Solarzelle in Echtzeit zu filmen. weiterlesen…

Uni empfiehlt D-NL-Ausbau der EE

Erneuerbare Energien länderübergreifend ausbauen – Experten legen Königshaus und Landesregierung Empfehlungen vor

Auf neun Schlüsselempfehlungen zum länderübergreifenden Ausbau erneuerbarer Energien haben sich rund 40 deutsche und niederländische Experten verständigt – und diese König Willem-Alexander der Niederlande und dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil am 06.06.2014 zukommen lassen. weiterlesen…

Z.20-Batterie gewinnt ees-Award

electrical energy storage-Award für innovative Zink-Eisen-Redox-Flow-Batterie

blue.sky energy hat mit Partner ViZn Energy Systems den 2014 zum ersten Mal verliehenen electrical energy storage (ees) Award auf der Intersolar Europe gewonnen. Ausgezeichnet werde eine innovative Zink Eisen Redox-Flow Batterie mit einer Speicherkapazität von 160 kWh. als herausragende Innovation in der Batterie- und Energiespeichertechnik. weiterlesen…

Fließendes Wasser energetisiert Mineralien

Erhöhung der Säurekonzentration um etwa das Hundertfache – elektrische Ladung mineralischer Oberflächen verändert

Wenn Wasser über Glas oder Gestein fließt, passiert chemisch mehr als bisher angenommen. Ein Team des Mainzer Max-Planck-Instituts für Polymerforschung und der belgischen Universität Namur hat jetzt mit einem ausgeklügelten spektroskopischen Verfahren herausgefunden, dass sich die elektrische Ladung von mineralischen Oberflächen unter einer Wasserströmung entscheidend verändert, weil sich dabei manche Ionen bevorzugt aus dem Material lösen. Ob und wie stark sich die Oberfläche dabei auf- oder entlädt, hängt davon ab, um welches Mineral es sich handelt und wie sauer oder basisch das strömende Wasser ist. Die Ladungsänderung kann aber so stark sein, dass sie einer Erhöhung der Säurekonzentration um etwa das Hundertfache entspricht. Mit der Änderung der Oberflächenladung verrichtet man unausweichlich elektrische Arbeit und ändert somit die Energie der Oberfläche und ihre Reaktivität. Daher könnte die aktuelle Erkenntnis Konsequenzen für das Verständnis zahlreicher chemischer Prozesse in Natur und in Industrie haben. weiterlesen…

Reihenschaltung ade – Revolution in der Batterietechnologie?

Unternehmen löst technische Herausforderungen der Batterietechnik

Warum ist es eine echte Revolution, wenn Batteriezellen nicht mehr in Reihe geschaltet werden müssen? Das Freiburger Unternehmen ASD Automatic Storage Device hat am 04.06.2014 auf der Intersolar eine technologische Entwicklung vorgestellt, die den Batteriemarkt revolutionieren könnte. Eine neue Batteriezellenelektronik verbessert die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer  von Akkus erheblich und senkt die Kosten für Speicher um bis zu 30 Prozent. Sie eröffnet zudem ungeahnte Möglichkeiten im Speicherbau. weiterlesen…

MPG unter neuer Führung

65. Jahresversammlung in München im Zeichen des Präsidentenwechsels

Am 04. und 05. 06. 2014 trafen sich die Wissenschaftlichen und Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft in der bayerischen Landeshauptstadt. Es tagten nicht nur die wichtigsten Entscheidungsgremien der Organisation, die diesjährige Jahresversammlung stand darüber hinaus im Zeichen des Amtswechsels: Nach 12 Jahren übergab Peter Gruss das Amt des Präsidenten an seinen Nachfolger Martin Stratmann. weiterlesen…

Nachwuchswissenschaftler mit Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet

Michael Römelt erhält Preis der Max-Planck-Gesellschaft

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in München erhielt der Nachwuchswissenschaftler Michael Römelt am 04.06. die Otto-Hahn-Medaille. Er wurde für seine herausragende Doktorarbeit auf dem Gebiet der theoretischen Chemie ausgezeichnet.  Römelt entwickelte in seiner Dissertation eine bahnbrechende Methode um Röntgenabsorptionsspektren zu berechnen. Seine Erkenntnisse haben bereits entscheidend dazu beigetragen, wichtige Fragen der Biochemie zu beantworten und werden bereits auf Probleme der Energieforschung angewandt. Der Preisträger hatte im Arbeitskreis von Frank Neese, Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion, mit summa cum laude promoviert und arbeitet derzeit als Postdoktorand an der Princeton Universität USA. weiterlesen…

Mlynek zufrieden

Helmholtz-Präsident zieht positive Bilanz

„Das deutsche Wissenschafts- und Forschungssystem war seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie so gut ausbalanciert wie derzeit“, sagte der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Professor Jürgen Mlynek, am 04.06.2014vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Die Bundesrepublik Deutschland gebe knapp drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Wissenschaft und Forschung aus, 70 Prozent davon kämen aus dem privaten Bereich, 30 Prozent aus dem öffentlichen Sektor. Etwas über 50 Prozent der Mittel flössen an Universitäten, knapp 50 Prozent gingen an außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie die Helmholtz Gemeinschaft. weiterlesen…