MOF zur Wasserdampf-Ableitung

Effizient thermisch kühlen und heizen

„Solarforscher holen neuen Stern vom Materialhimmel – Fraunhofer ISE entwickelt hochporöse Beschichtungen für thermische Kühlanlagen und Wärmepumpen“, titelte das Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hocherfreut. Thermische Anlagen nutzen Wärme, um Kälte zu produzieren und umgekehrt. Benötigt wird dafür ein Material, das Wasserdampf besonders gut und schnell abführen kann. Ein neues Verfahren des ISE bringt dieses einfach als Schicht auf die verwendeten Bauteile auf – MOF. Mit von der Partie: das Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik. weiterlesen…

Organische PV hinter Glas

Solarmodule in Glas gebettet

Organische Solarmodule haben gegenüber Silizium-Solarzellen Vorzüge. Ein Knackpunkt sind jedoch ihre kürzere Lebendauer. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam arbeiten an einer viel versprechenden Lösung: Sie nutzen flexibles Glas als Trägersubstrat, wodurch die empfindlichen Bauteile besser geschützt sind. weiterlesen…

Neue Wasserstoffspeicher-Initiative

Wasserstoffspeicher für erneuerbare Energien

Wächst der Anteil erneuerbarer Energien, bedeutet das auch mehr Wetterabhängigkeit: Mal weht der Wind kräftig, mal schwach, mal scheint die Sonne, mal nicht, vor allem nachts. Doch die Stromnetze in Deutschland sollen Industrie und Haushalte stets stabil und bedarfsgerecht mit Elektrizität versorgen. Die Lösung hat – nach Aussage der Fraunhofer Gemeinschaft – das Konsortium „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“, kurz „HYPOS„: Überschüssige Energie aus Photovoltaik und Windparks wird zur Elektrolyse genutzt und so gespeichert – aus Wasser wird „grüner“ Wasserstoff hergestellt. Dieser lässt sich dann bedarfsgerecht als Alternative zu Erdgas an Tankstellen und für Brennstoffzellen bereitstellen. weiterlesen…

Noch eine Gefahr aus dem polaren Schmelzeis: Mikroplastik

Erderwärmung droht, Billionen im Arktiseis eingeschlossene Plastikkleinstpartikel ins Meer zu entlassen

„Das Schmelzen der Polareiskappen könnte katastrophal für Küstenstädte werden, aber der Meeresspiegel-Anstieg ist nicht die einzige Drohung des arktischen Tauwetters“, schrieb die Huffington Post in ihrer englischen Ausgabe am 29.05.2014. In einer neuen Studie (veröffentlicht in der Open-Source-Zeitschrift Earth’s Future) kämen Forscher zu dem Schluss, dass arktisches Eis große Mengen von Plastik und synthetischen Materialien enthält, die kleiner sind als eine Bleistiftspitze. Wenn das nord-polare Seeeis im Lauf des nächsten Jahrzehnts abschmilzt, würden mehr als eine Billion winziger Plastikstückchen – „Mikroplastik“ – ins umgebende Wasser freigesetzt werden, so die Studie. Während Umweltwissenschaftlern bekannt sei, dass Ozeane voller Müllhalden seien, zeigten sich die Forscher erschüttert, als sie sich klardarüber gewordenseien, wie weit der Abfall bereits edrungen sei.
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Solar Decathlon mit 3x deutscher Beteiligung

Erfurter Studenten gehen mit innovativer Passivhaus-Haus-Entwicklung an den Start

Vor der historischen Kulisse des Schlosses von Versailles, der Residenz des Sonnenkönigs Ludwigs des XIV., wird am 27.06.2014 der internationale Solar Decathlon Studentenwettbewerb stattfinden. 20 Teams gehen mit ihren energieautarken Häusern an den Start. Saint-Gobain in Deutschland und den USA – so eine Mitteilung – wird dabei das deutsch-amerikanische Team als Hauptsponsor unterstützen. Passend zum Beinamen des absolutistischen Königs wird das Wettbewerbsgelände für die experimentellen Gebäude „Cité du Soleil“ heißen. weiterlesen…

Meeresanstieg um 16 Meter

Vor 14.600 Jahren: Abschmelzen des Antarktischen Eisschildes ließ Meeresspiegel gewaltig steigen

Der Antarktische Eisschild hat zum Ende der letzten Eiszeit in kurzer Zeit sehr viel Eis verloren und damit den Meeresspiegel weltweit rasant um mehrere Meter ansteigen lassen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in einer Studie. Das Gemeinschaftsprojekt von Geologen und Klimawissenschaftlern, dessen Ergebnisse im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurden, belegt, dass ein instabiler antarktischer Eispanzer das Klima auf der Südhalbkugel schlagartig verändern kann und liefert gleichzeitig wichtige Hinweise dafür, wie sich der aktuelle Klimawandel auf die Eismassen am Südpol auswirken könnte. weiterlesen…

Am Kern des Antimaterie-Rätsels

Eine extrem genaue Messung des magnetischen Moments eines Protons könnte bei der Erklärung des Materieüberschusses im Universum helfen

Sekundenbruchteile nach dem Urknall entstanden Materie und Antimaterie in gleichen Mengen – um einander gleich wieder auszulöschen. Doch ein kleiner Materieüberschuss überlebte und formte das uns heute bekannte Universum. Die Ursache dieses kleinen Überschusses gehört zu den größten Rätseln der Physik. Ein präziser Vergleich der Eigenschaften von Materie und Antimaterie könnte zu seiner Lösung beitragen. Zu diesen Eigenschaften zählt das magnetische Moment des Protons, das eine wissenschaftliche Kooperation nun so präzise wie nie zuvor bestimmt hat. Beteiligt waren daran Forscher des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg. Als nächstes wollen die Wissenschaftler das magnetische Moment des Antiprotons messen. weiterlesen…

Gebürstete Nanoschicht

Neue Synthese zur ERzeugung hauchdünner Kohlenstoffschichten für diverse Anwendungen

Ein vielversprechendes Nanomaterial lässt sich künftig möglicherweise für verschiedene Anwendungen maßschneidern. Wissenschaftler der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) und des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm haben eine elegante Methode entwickelt, um selbst-organisierte Kohlenstoff-Nanoschichten herzustellen und diese chemisch mit verschiedenen Funktionen auszustatten. Solchen funktionalisierten Nanoschichten aus Kohlenstoff werden diverse Verwendungen zugetraut. So könnten sie als Beschichtungen dienen, die Oberflächen sowohl kratzfest als auch schmutzabweisend machen. Oder auch als Sensoren für den Nachweis extrem geringer Substanzmengen. Aus der elektrischen Leitfähigkeit von Kohlenstoffschichten ergeben sich außerdem diverse Einsatzgebiete als elektronische Bauteile. weiterlesen…

Organische PV am laufenden Meter

EU-Projektpartner zeigen sechs Meter lange Folie auf LOPEC in München

Ein sechs Meter langes und 50 Zentimeter breites Solarmodul aus flexibler organischer Photovoltaik ist das Ergebnis des europäischen Forschungsprojekts FabriGen mit sechs Partnern aus vier Ländern. Die Power-Folie wurde vollständig im sogenannten Rolle-zu-Rolle Verfahren hergestellt, die verwendeten organischen Solarzellen kommen ohne Indium-Zinnoxid (ITO) aus und sind damit potenziell besonders kostengünstig. Bei der Projektidee stand vor allem die Zielanwendung Membran-Architektur im Mittelpunkt. Ein Bericht des Fraunhofer ISE in Freiburg. weiterlesen…

EU-Klimaziel untersucht

Öko-Institut untersuchte im BMUB-Auftrag Verteilungsschlüssel für EU-Klimaziel

Das Öko-Institut e. V. untersuchte im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wie ein EU-Klimaziel für den Zeitraum 2020 bis 2030 auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt werden könnte. Das Öko-Institut entwickelte dazu unterschiedliche Verteilungsschlüssel zur Aufteilung der notwendigen Emissionsminderungen auf die 28 EU-Mitgliedstaaten in den Wirtschaftssektoren, die nicht vom EU-Emissionshandelssystem erfasst werden.
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