Fraunhofer-Studie: Nutzenwirkung der Marktprämie

Erste Ergebnisse im Rahmen des Projekts „Laufende Evaluierung der Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien“

Die Marktprämie hat im ersten Jahr ihres Bestehens Entwicklungen angestoßen, die für die mittelfristige Marktintegration der Erneuerbaren Energien sehr wichtig sind. Die Marktprämie eröffnet neuen Akteuren den Handel mit Strom aus Erneuerbaren Energien und kann so Wettbewerb und Innovation auf dem Stromhandelsmarkt schaffen,

  • gibt Impulse dafür, die Einspeisung aus Erneuerbaren Energien genauer zu prognostizieren,
  • setzt Anreize, steuerbare und soweit möglich fluktuierende Erneuerbaren Energien-Anlagen bedarfsorientiert einzuspeisen und insbesondere Anlagen abzuregeln, wenn ein Überangebot von Strom besteht und die Börsenpreise negativ sind,
  • kann so perspektivisch die EEG-Umlage entlasten,
  • integriert Erneuerbare Energien in die Regelenergiemärkte, wo diese für zu-sätzlichen Wettbewerb sorgen und verringert damit mittelfristig die konventi-onelle Mindesteinspeisung (sog. must-run-Anlagen).

Diese ersten Erfahrungen mit der Marktprämie zeigen, dass sie einen substanziellen Beitrag zur Marktintegration Erneuerbarer Energien leisten kann. weiterlesen…

Sonnenkraft für Sensorknoten

Mini-Solarzellen speisen Drahtlos-Netzwerke

Winzige Solarzellen, die direkt auf einen Siliziumchip aufgebracht werden, könnten zukünftig drahtlose Sensornetze effizient und zuverlässig mit Strom versorgen. Diese Entwicklung erleichtert vor allem großflächige Anwendungen, etwa in der Landwirtschaft oder beim Brandschutz.  Das haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS herausgefunden. weiterlesen…

Ozeanversauerung mit Folgen fürs Klima

Wissenschaftler werten das Ausmaß aus

Bereits zum Ende dieses Jahrhunderts könnte die Ozeanversauerung das Ökosystem unserer Meere verändern. Biologen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben deshalb erstmals das Ausmaß dieser bedrohlichen Veränderung bewertet. In einer neuen Studie haben sie alle verfügbaren Daten über die Reaktion von Meerestieren auf die Ozeanversauerung zusammengetragen und analysiert. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass zwar die meisten der untersuchten Tierarten von der Ozeanversauerung betroffen, die jeweiligen Auswirkungen jedoch sehr artspezifisch sind. Die Ergebnisse der AWI-Forscher erschienen am 25.08.2013 online bei Nature Climate Change. weiterlesen…

Blicke in die Klimazukunft

Vorhersagen über mehrere Jahre möglich: Meeresforscher bilden Klimaschwankungen nach – Klimaumschwünge im Pazifik verhindern Anstieg der Erdtemperatur

Werden die Winter bei uns in Deutschland in den kommenden Jahren eher warm oder kalt ausfallen? Von zuverlässigen Prognosen dieser Art ist man noch weit entfernt. Meeresforscher unter Federführung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel ist es nun aber erstmals gelungen, Klimaumschwünge im Pazifik erfolgreich nachzubilden. Diese beeinflussen auch die globale Durchschnittstemperatur der Erde. So ist der letzte Umschwung in den 90iger Jahren einer der Gründe dafür, dass die Erdtemperatur seit 1998 nicht weiter gestiegen ist. Die Studie ist in der online-Ausgabe in der amerikanischen Fachzeitschrift Journal of Climate erschienen und zeigt das Potenzial für langzeitliche Klimavorhersagen. weiterlesen…

Achtmal Nachhaltigkeit preisgekrönt

Preisträger der diesjährigen GreenTec Awards feierlich ausgezeichnet

In der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom wurden am 30.08.2013 die Preisträger der diesjährigen GreenTec Awards feierlich ausgezeichnet. Unter den Gästen viele Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Medien. Im Lichthof präsentierten die GreenTec Awards technische und kulinarische Highlights. Schirmherr Bundesumweltminister Altmaier eröffnete den Abend. Mehr als 100 Journalisten und 800 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien erlebten die Vergabe der begehrten Awards. Mehr als 100 Partner, über 60 Botschafter und 30 Aussteller ermöglichten die außergewöhnliche Veranstaltung, die so umweltfreundlich wie möglich umgesetzt wurde. weiterlesen…

Neue Forschungsfabrik für Li-Ion-Akkus

KIT startet Pilotfertigung für neuartige Lithium-Ionen-Zellen

Der flächendeckende Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen und stationären Speichern könnte der Energiewende zum Durchbruch verhelfen. Fehlende Wirtschaftlichkeit und begrenzte Leistungsfähigkeit behindern aber derzeit noch den Markteintritt. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine „Forschungsfabrik“ für die Kleinserien-Produktion von Lithium-Ionen-Zellen angelaufen, in der neue Produktionstechniken entwickelt werden, die den enormen Ansprüchen an Produktqualität und Wirtschaftlichkeit genügen. weiterlesen…

Arktischer Klimawandel: Eis nicht mehr ewig

Deutsch-russische Forschungs-Expeditionen im Nordpolarmeer

Die Auswirkung des Klimawandels auf die Eisbildung in den arktischen Randmeeren und die Beeinflussung des Ökosystems durch die Veränderungen, sowie die großräumigen Folgen für die gesamte Arktis und bis hinein in den Atlantik – das ist der Forschungsumfang deutscher und russischer Wissenschaftler während einer am 22.08.2013 gestarteten Expedition in die ostsibirische Laptewsee, der ersten Expedition in die russische Arktis im Rahmen eines neuen, am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierten deutsch-russischen Verbundprojekts, das von russischer und deutscher Seite für drei Jahre mit rund 7 Millionen Euro gefördert wird. weiterlesen…

„Wolke“ als virtueller Speicher

 Projekt „green2store“

Was sich anhört wie aus einem utopischen Roman, könnte bald Wirklichkeit werden. Eine „Wolke“ soll Energie in größeren Mengen speichern und verwalten. Für das Projekt green2store haben sich Firmen der Energie-, IT- und Kommunikationstechnik zusammengetan. Sie wollen Speicherkapazitäten verschiedener Betreiber an unterschiedlichen Standorten zusammenfassen, zentral verwalten und anschließend der Energiewirtschaft zur Verfügung stellen. weiterlesen…

Klimawandel mit 95%iger Wahrscheinlichkeit anthropogen

NYT zitiert aus dem Entwurf des neuen IPCC-Berichts

Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ist davon überzeugt, dass die Hauptursache für den Temperaturanstieg der vergangenen Jahrzehnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in menschlichen Aktivitäten zu suchen ist. Das IPCC warnt davor, dass die Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts um mehr als drei Meter ansteigen könnten, wenn die Treibhausgas-Emissionen in dem gegenwärtig außer Kontrolle geratenen Tempo weitergehen. Das berichtete die New York Times. weiterlesen…