Kabellose Ladung

Hocheffizientes induktives Ladesystem für Elektrofahrzeuge entwickelt

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben ein hocheffizientes System zur induktiven Ladung von Elektrofahrzeugen entwickelt. Die Energieübertragung an die Fahrzeugbatterie erfolgt dabei kontaktlos über ein Magnetfeld zwischen zwei Spulen. Die stationäre Spule wird in die Straße oder den Parkplatz eingelassen, während die zweite, mobile Spule in den Fahrzeugboden integriert wird. weiterlesen…

„Verändern durch Wissen“

IASS-Buch: „Chancen und Herausforderungen demokratischer Beteiligung: von Stuttgart 21 bis zur Energiewende“

Immer häufiger wollen sich Bürger in politische Entscheidungsprozesse einbringen. Diese Beteiligungen – wie etwa die Proteste um das Bahnprojekt „Stuttgart 21“, bei den Ausbauplänen zum Frankfurter Flughafen sowie in der Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ – sind Ausdruck einer grundlegenden Veränderung des Demokratieverständnisses. Der Rolle von Wissen kommt bei einem stärkeren bürgerlichen Engagement eine zentrale Bedeutung zu: Über das klassische Expertenwissen hinaus können wichtige Fachkenntnisse, Erfahrungen und Einsichten aus verschiedenen Perspektiven in die Entscheidungsfindung eingebracht werden. Diesem Thema widmet sich das von Prof. Dr. Klaus Töpfer, IASS-Exekutivdirektor, sowie Dr. Dolores Volkert und Ulrich Mans herausgegebene Buch, das am 09. 09.2013 in der Berliner Max-Planck Science Gallery von Töpfer, Volker Hauff, Ex-Bundesminister für Wissenschaft und Technologie, und Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, vorgestellt wurde. weiterlesen…

Forschungsministerium fördert neue Projekte

Antragsfrist läuft für Projekte über nachhaltiges Wirtschaften und Klima

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) schreibt neue Fördergelder für Projekte zur Untersuchung nachhaltigen Wirtschaftens und der Auswirkungen des Klimawandels untersuchen.  Im Rahmen des Programms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA) ergänzt das BMBF bisherige Programme. Gefördert werden nun Forschungen, die „Unternehmen und Konsumenten als Gestalter des sozial-ökologischen Wandels“ untersuchen, sowie „Systemische Fragen zur Transformation des Wirtschaftssystems“. Anträge können bis zum 22. November eingereicht werden, Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. weiterlesen…

Neu: einfache Formel für Wirkungsgrade von Energiespeichern

Energie speichern, aber wie?

Die ortsunabhängige und kostengünstige Speicherung elektrischer Energie in der Größenordnung des Tagesverbrauchs einer Großstadt ist ein ungelöstes Problem der Energietechnik. Ohne dessen Lösung wird die Integration regenerativer Energiequellen in den vorhandenen Energiemix nicht gelingen. Weder Pumpspeicherwerke noch Batteriespeicher oder Druckluftspeicherkraftwerke erlauben es, solche Energiemengen unabhängig von den geologischen Eigenschaften eines Standorts und zu niedrigen Preisen zu speichern. weiterlesen…

Mit PV in den Sonnengürtel der Erde

Steigende Bedeutung von Entwicklungs- und Schwellenländern für Ausbau Erneuerbarer Energien

Die Nachfrage nach Erneuerbaren Energien nimmt weltweit zu. Die Internationale Energieagentur geht davon aus, dass weltweit bis 2030 mehr als ein Viertel des Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Bis 2015 rechnet die Solarwirtschaft mit einer Steigerung der weltweit jährlich neu installierten Solarstromleistung von 31 Gigawattpeak (GWp) im Jahr 2012 auf rund 50 GWp. Damit würde sich die weltweit installierte Leistung innerhalb von drei Jahren auf über 200 GWp mehr als verdoppeln. Um das Potenzial der Photovoltaik auszuschöpfen, gilt es, sehr sonnenreiche Gebiete wie Wüstenregionen viel stärker als bisher zu nutzen. weiterlesen…

Organotextile Katalyse – Katalysatoren auf Nylon

Einfache Textilien lassen sich mit Katalysatoren für komplexe chemische Reaktionen funktionalisieren

Manche medizinische Wirkstoffe, aber auch andere chemische Verbindungen könnten sich künftig deutlich einfacher herstellen lassen als bisher. Ein internationales Team um Chemiker des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr hat auf denkbar einfache Weise diverse Katalysatoren auf Nylon fixiert. Katalysatoren vermitteln zwischen den Partnern einer chemischen Reaktion und steuern den Prozess zu einem gewünschten Endprodukt. Mit Stoff als Trägermaterial der chemischen Hilfsmittel kann eine Reaktion an einer großen Oberfläche ablaufen, wodurch ihre Effizienz steigt. Einer der Katalysatoren, den die Forscher auf Tuchfühlung brachten, ist bei der Synthese eines Arzneiwirkstoffes wichtig, lässt sich bisher aber nur in gelöster Form einsetzen – das macht den Herstellungsprozess sehr aufwändig. Die organotextile Katalyse könnte die Synthese deutlich vereinfachen. Ähnliche Vorteile sind auch für andere chemische Prozesse zu erwarten. weiterlesen…

UBA: Insellösung nur in Ausnahmen praktikabel

Lokale Autarkie nur und günstigen Bedingungen möglich

Die lokale Eigenversorgung mit Strom als Insel ohne Anschluss an das Stromnetz, sei für Städte und Gemeinden nur in Einzelfällen möglich. Insbesondere der Strombedarf für Industrie und Gewerbe lasse sich mit diesem Konzept nicht decken. Zu diesem Ergebnis kommt das Umweltbundesamt (UBA) in seiner Studie „Modellierung einer vollständig auf erneuerbaren Energien basierenden Stromerzeugung im Jahr 2050 in autarken, dezentralen Strukturen“. Dabei sei in einem externen Gutachten für das Jahr 2050 die technisch-ökologische Machbarkeit einer Energieversorgung untersucht worden, in welcher der Strom innerhalb von kleinräumigen, dezentralen Strukturen wie Städten, Stadtteilen oder Gemeinden jeweils autark produziert wird. Diese Gebiete seien dabei weder untereinander noch nach außen hin über Stromleitungen vernetzt gewesen. Zur Deckung des jeweiligen Strombedarfs würden also ausschließlich die vor Ort vorhandenen Potenziale der erneuerbaren Energien genutzt, was mit der Notwendigkeit von Elektrizitätsspeichern einhergehe. weiterlesen…

Fernerkundung für Klimamodelle

KIT-Klimaforscher weisen Genauigkeit von Fernerkundungsmessungen nach – Projekt MUSICA

Der Wasserhaushalt der Troposphäre, der untersten Schicht der Erdatmosphäre, bestimmt das Wetter und spielt eine zentrale Rolle bei Klimaveränderungen. Einblick in die zugrundeliegenden Mechanismen bietet die Isotopenzusammensetzung des Wasserdampfes, also das Verhältnis leichter und schwerer Wassermoleküle. Klimaforscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sammeln die erforderlichen Daten sowohl mit Messungen vor Ort (in-situ) als auch mit Fernerkundungsinstrumenten, etwa per Satellit. In einer aktuellen Kampagne kombinierten sie beide Methoden: Dabei konnten sie erstmals die Genauigkeit der Fernerkundungsmessungen nachweisen.
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Verhandlungen über Hamm-Uentrop abgeschlossen

Bundesregierung: Rückbau-Finanzierung nicht geregelt

Die Verhandlungen zum Thorium-Hochtemperatur-Reaktor Hamm-Uentrop (THTR) sind abgeschlossen. Der aktuelle Entwurf der 3. Endlagervorausleistungen bis 2022 sieht vor, dass die Kosten jeweils zu einem Drittel von Bund, Land Nordrhein-Westfalen (NRW) und den Gesellschaftern getragen werden, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/14588) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/14482). Damit erfolge eine Entlastung bei den Eigenmitteln der Betreibergesellschaft des THTR, der Hochtemperatur-Kernkraftwerk GmbH (HKG), aus denen der Betrieb des sicheren Einschlusses und die Zwischenlagerung der abgebrannten Brennelemente für einen längeren Zeitraum finanziert werden können. Die Finanzierung des Rückbaus werde mit dieser Vereinbarung jedoch nicht geregelt, schreibt die Bundesregierung. weiterlesen…

Zukunft des Wissenschaftssystems

Zukunftspakt für die Wissenschaften

Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Wolfgang Marquardt, hat Bund und Länder zu weiteren gemeinsamen Anstrengungen im Rahmen eines „Zukunftspakts“ für die Wissenschaften in Deutschland aufgerufen. Der Wissenschaftsrat habe sich gefragt, „wie ein leistungsfähiges Wissenschaftssystem in zehn oder 15 Jahren aussehen soll“, sagte Marquardt am 03.09.2013 im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Bundestages mit Blick auf die Empfehlungen zur Zukunft des Wissenschaftssystems. weiterlesen…