Kreislaufwirtschaft: Erklärfilme für „Circular Valley“

Uraufführungen von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal

Die Rhein-Ruhr-Region soll zum Circular Valley werden. Doch was Circular Valley eigentlich bedeutet, wissen viele noch nicht so genau. Nach kurzer Suche ist zu erfahren, dass die Region Rhein-Ruhr als Hotspot der Circular Economy, also der Kreislaufwirtschaft, etabliert werden soll – in ähnlicher Weise wie das Silicon Valley für den bedeutendsten Standort für IT- und Hightech-Industrie steht. Aber was ist Kreislaufwirtschaft genau? weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft: Covestro erweitert Polycarbonatfolien-Produktion in Thailand

Neue Extrusionslinien

Covestro baut im thailändischen Industriepark Map Ta Phut die Produktionskapazitäten für Polycarbonatfolien aus. Die Folien werden unter anderem für Ausweisdokumente und in der Automobil- sowie Elektronikindustrie genutzt.Covestro will seine weltweite Produktionskapazität für Polycarbonat (PC)-Spezialfolien weiter erhöhen, um die steigende Nachfrage in der Region Asien-Pazifik und weltweit zu bedienen. Im Industriepark Map Ta Phut in Thailand hat das Unternehmen mit dem Aufbau neuer Extrusionslinien begonnen. (Foto: Natural Gas Separation (Erdgastrennung) Plants Map Ta Phut – © Love Krittaya – Eig. Werk, Gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Circularity Gap Report 2023

Immer weniger Kreislaufwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaftslücke vergrößert sich zunehmend: Während die globale Kreislaufwirtschaft 2020 noch bei 8,6% lag, ist sie nun (2023) auf 7,2 % im Jahr gesunken. Die Weltwirtschaft ist immer mehr auf neue Materialien angewiesen. Der Circularity Gap Report 2023 zeigt die globalen Materialströme auf und identifiziert dabei wichtige zirkuläre Lösungen, die das Überschreiten mehrerer planetarischer Grenzen umkehren könnten. Zudem veranschaulicht der Bericht, welche Kreislauflösungen für verschiedene Länderprofile am besten geeignet sind, um ihre Ziele zu erreichen, basierend auf deren wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Unterschieden. Eine entscheidende Rolle für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft ist außerdem eine zielgerichtete Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und dem privatem Sektor. (Bild: Circularity GAP Report 2023 – Titel © circularity-gap.world) weiterlesen…

Audi: Materialkreisläufe für Wertstoffe wie Stahl, Aluminium, Kunststoff oder Glas

Kreislaufwirtschafts-projekt „MaterialLoop“

Gemeinsam mit 15 Partnerunternehmen aus Forschung, Recyclingbranche und Zulieferindustrie prüft Audi für die Produktion von Neufahrzeugen den Wiedereinsatz sogenannter Post-Consumer-Materialien aus Kundenfahrzeugen, die am Ende ihres Lebenszyklus stehen. Das Projekt ist Teil der Audi Kreislaufwirtschaftsstrategie und liefert wertvolle Erkenntnisse zur Umsetzung einer Circular Economy (CE) in der Praxis. weiterlesen…

Softwarelösung für bessere Kreislaufwirtschaft

Technologie ermöglicht mit Entscheidungshilfen umfassendere Produkt- und Produktionsbewertung

Die Einsparung von Energie und Rohstoffen sowie die Verringerung von Umweltbelastungen sind so dringend wie nie zuvor. Deshalb suchen Verbraucher und Lieferanten gleichermaßen nach Möglichkeiten, zuverlässige Informationen über Materialien, Produktion und Recycling zu erhalten, um bessere Design- und Kaufentscheidungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu treffen. Europäische Forschende haben unter Mitwirkung von Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) im Rahmen des TripleLink-Projekts eine softwarebasierte Lösung aus bestehenden und neu entwickelten Softwarepaketen kreiert, die der Industrie und den politischen Entscheidungsträgern hilft, bisherige Bewertungsgrenzen zu überwinden und Möglichkeiten für Kreislaufstrategien aufzeigt. (Foto: Softwarelösung für eine bessere Kreislaufwirtschaft – © HZDR, Detlev Müller) weiterlesen…

Evonik auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

„Immer höherer Stellenwert“

Bessere Ressourcennutzung und zirkuläres Wirtschaften erhalten laut einer Medienmitteilung für Evonik angesichts zunehmender Rohstoffknappheit und angespannter Lieferketten einen immer höheren Stellenwert. Das bestätigt auch die jüngste Wesentlichkeitsanalyse des Chemie-Unternehmens, in der „Kreislaufwirtschaft“ als eines der Top 3-Themen bewertet wurde. Mit den Aktivitäten will Evonink einer unzureichenden Verfügbarkeit von Ressourcen in der Lieferkette und in der Produktion entgegen. Zudem eröffnen sich für Evonik durch Circular Economy neue Geschäftsmöglichkeiten und attraktive Wachstumschancen. Solarify dokumentiert die Medienmitteilung. (Foto: Relling-Haus von Evonik, Essen © Wiki05 – Eig. Werk, Gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Erforschung nachhaltiger Produkt- und Kreislaufsysteme

Universität und htw Saar

Die Universität des Saarlandes und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) erhalten laut einer Medienmitteilung vom 13.02.2023 für ein Forschungsprojekt zum Thema Kreislaufwirtschaft mehr als 1,4 Millionen Euro vom saarländischen Wirtschaftsministerium. Damit soll der wachsenden Energieverknappung mit nachhaltiger ressourcenschonender Produktion begegnet werden. weiterlesen…

Im Kreislauf wirtschaften – warum?

von Irene Schöne

„Heute ist viel vom Übergang zu einer sogenannten „Kreislaufwirtschaft“ die Rede“, sagt die ökologische Ökonomin Irene Schöne in diesem exklusiv bei Solarify publizierten Text. „Wirtschaftsunternehmen verwenden diesen Begriff für ihre Produktwerbung, vgl. initiative-frosch.de, oder drucken auf ihre Plastikverpackungen, dass diese recycelbar, bzw. bereits aus recyceltem Material hergestellt sind, wie Flasche 2 aus 50 % Plastik, Flasche 3 aus 60 % Kunststoff oder Flasche 4 sogar aus 100 % recyceltem Plastik.“(Foto: Recycelbare Plastikbehältnisse – Foto © Schöne) weiterlesen…

Kreislauforientiertes Gebäudedesign

Bewertung zweier Versionen desselben Wohnhauses verdeutlicht Vorteile anpassbarer Gebäude

Um die Unterschiede zwischen den Umweltauswirkungen von konventionellen Gebäuden im Vergleich zu anpassungsfähigen, nach Kreislaufprinzipien konzipierten Strukturen abzuklären, untersuchten Forscher im Auftrag der EU-Generaldirektion Umwelt zwei äußerlich ähnliche Gebäude anhand einer Lebenszyklusanalyse und veröffentlichten das Ergebnis am 15.02.2023. In der EU stammen 37 % des gesamten Abfallaufkommens aus dem Bau und Abriss von Gebäuden. Weltweit ist der Bau und Betrieb von Gebäuden für etwa ein Drittel der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs verantwortlich. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft kommt im Autobau an

Leuchtturmprojekt: Konsortium entwickelt neue Konzepte zur Nutzung nachhaltiger Materialien

Ein neues Konsortialprojekt namens „Future Sustainable Car Materials” (FSCM) soll das Kreislaufsystem für Metalle und Kunststoffe über die automotive Wertschöpfungskette hinweg stärken. Das Datenökosystem „Catena-X“ liefert das nötige Datenformat für den digitalen Fingerprint der Materialien sowie eine Plattform für kollaborative Zusammenarbeit. Das BMWK fördert das Projekt. weiterlesen…