Leichte Elemente machen Unterschied in Edelmetallkatalyse

Gewisse Einzigartigkeit führt zur Optimierung katalytischer Eigenschaften

Edelmetalle werden häufig als heterogene Katalysatoren verwendet, da sie sich bei vielen Reaktionen von wissenschaftlichem und industriellem Interesse durch hohe Aktivität und Selektivität auszeichnen. Schon seit mindestens einem Jahrhundert ist bekannt, dass einige leichte Legierungselemente mit kleinen Atomradien problemlos in die Zwischenräume des Metallgitters eindringen können. Eine im Chinese Journal of Catalysis publizierte Untersuchung. weiterlesen…

Wasserstoff ohne teure Edelmetalle katalytisch gewinnen

Jenaer Forschende entwickeln molekulares Photosystem

Ein Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat ein von der Natur inspiriertes molekulares Photosystem entwickelt, das unter Einstrahlung von sichtbarem Licht Wasserstoff erzeugt. Anders als bisherige Systeme dieser Art kommt es ohne Edel- oder Schwermetalle aus. weiterlesen…

Unsicherheit in der deutschen Energiebranche stark gestiegen

World Energy Council veröffentlicht Energy Issues Monitor 2022

„Geopolitische Spannungen und steigende Rohstoffpreise standen bereits im Jahr 2021 ganz oben auf der Agenda deutscher Energieexpert:innen“, erklärt Carsten Rolle, Geschäftsführer des Weltenergierat – Deutschland, anlässlich der Veröffentlichung der neuen Ausgabe des World Energy Issues Monitor am 21.03.2022. „Insofern sind die bedauerlichen Entwicklungen der letzten Wochen eine dramatische Eskalation dessen, was bereits ansatzweise befürchtet wurde.“ (Titel: World Energy Issues Monitor 2022 – © World Energy Council) weiterlesen…

Zwei Extreme zur gleichen Zeit

Niederschläge entscheiden, wie oft Dürre- und Hitzewellen gemeinsam auftreten

Langanhaltende Dürren und Hitzewellen haben negative Folge für Mensch und Umwelt. Treten beide Extreme zur gleichen Zeit auf, können die Auswirkungen zum Beispiel in Form von Waldbränden, Baumschäden und Ernteverlusten noch gravierender ausfallen. Klimaforscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig – UFZ haben herausgefunden, dass unter Annahme eines globalen Temperaturanstiegs von zwei Grad im Zuge der Erderwärmung die Häufigkeit dieser gleichzeitig auftretenden Extremereignisse vor allem durch lokale Niederschlagstrends bestimmt wird. Das zu wissen ist wichtig, weil man so die Risikoanpassung an den Klimawandel und die Abschätzung seiner Folgen verbessern kann, schreiben sie open access in Nature Climate Change. weiterlesen…

Deutschland trocknet langsam aus

ARD-Umwelt-Experte Werner Eckert zum ARD-Themen-Tag des Wassers

„Noch ist Deutschland mit reichlich Wasser gesegnet. Das gilt als selbstverständlich. Doch neue Daten zeigen: Der Wasserverlust ist beträchtlich – und das Ausmaß noch nicht abzusehen“ – schreibt ARD-Umwelt-Experte Werner Eckert, SWR, auf tagesschau.de. Manches sieht man von oben besser. Jay Famiglietti, der Direktor des Global Institute for Water Security an der University of Saskatchewan im kanadischen Saskatoon, wertet im Auftrag der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Daten der Grace-Satelliten aus. Und seine Ergebnisse machen ihn selbst betroffen. „Im Klartext: Deutschland hat in 20 Jahren Wasser im Umfang des Bodensees verloren. Das ist unvorstellbar viel Wasser.“ weiterlesen…

Abhängigkeit von fossilen Energien führt in große wirtschaftliche Bedrängnis

Steigende Emissionen, sinkende Umweltsteuern – die sozial-ökologische Marktwirtschaft braucht neue Fiskalpolitik

Umweltsteuern verlieren weiter an Bedeutung: Ihr Anteil an der Finanzierung des Staatshaushalts sank erneut und lag im Jahr 2021 weiter auf dem historischen Tiefstand von 3,7%. Der Aufbruch in die sozial-ökologische Marktwirtschaft braucht klare fiskalpolitische Signale. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V. beleuchtet in dem Hintergrundpapier „Woher der Staat sein Geld bekommt“ die Finanzpolitik für die Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft. weiterlesen…

Weniger Fleischkonsum – gut für Ernährungssicherheit und Klima

Nahrungsmittelkrise durch Ukraine-Krieg erfordert Handeln auf der Nachfrageseite: weniger Tierprodukte, weniger Verschwendung und eine grünere EU-Agrarpolitik

Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auf das weltweite Nahrungsmittelsystem aus, zusätzlich zu der direkten humanitären und sicherheitspolitischen Krise durch die russische Aggression. Die Ukraine und Russland sind wichtige Erzeuger von Getreide und Düngemittel, doch ihre Exporte drohen unterbrochen zu werden. Die Entscheider in der Agrarpolitik – wie die am 21.03.2022 tagenden EU-Minister – sollten jedoch nicht abrücken von einer nachhaltigeren Landwirtschaft, nur um die Getreideproduktion zu steigern, argumentiert ein Team von Forschenden in einer veröffentlichten Erklärung, wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 18.03.2022 mitteilte. weiterlesen…

Fe-Einzelatomkatalysatoren für die Schadstoffbekämpfung

Upcycling von Biomasseabfällen

Durch Schwermetalle kontaminierte Pflanzen und der Missbrauch von Antibiotika behindern die nachhaltige Entwicklung der Menschheit, da sie sich direkt auf die Ernährungssicherheit und die Sicherheit des Trinkwassers auswirken. Beide Schadstoffe sind umweltbeständig und giftig und können langfristig negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die ökologische Umwelt haben. Die zunehmende Besorgnis über die angesprochenen Probleme hat die Suche von Forschern im Dalian Institute of Chemical Physics nach einer nachhaltigen, umweltfreundlicheren Lösung gefördert. Und zu Untersuchungsergebnissen geführt, die am 10.03.2022 im Journal of Energy Chemistry veröffentlicht wurden sind. weiterlesen…

Aus Abfall Erdöl-Ersatz herstellen

Neue Pilotanlage

Um der Abhängigkeit von Erdöl, Gas und Kohle entgegenzuwirken und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe voranzutreiben, erforscht die Technische Universität Dresden mit ihrer neuen Pilotanlage, wie innovative Wertstoffe aus Restprodukten der Land- und Forstwirtschaft oder auch aus Gräsern nachhaltig hergestellt werden können. Mit Planung und Bau der Pilotanlage zur thermischen Aufbereitung von Biomassen beauftragte die TU Dresden die Thermische Apparate Freiberg GmbH (TAF). (Foto: Zellulose-Kochersystem – Foto m. frdl. Genehmigung © Jörg Ulrich, TU Dresden) weiterlesen…

Benzin aus CO2-Hydrierung

Weltweit erstes Pilotprojekt schließt Probebetrieb ab


Die weltweit erste Demonstrationsanlage zur Herstellung von 1.000 Tonnen Benzin pro Jahr aus CO2-Hydrierung im Zoucheng Industrial Park in der chinesischen Provinz Shandong hat am 04.03.2022 ihren Probebetrieb und die Technologiebewertung abgeschlossen. Das Projekt wurde gemeinsam vom Dalian Institute of Chemical Physics (DICP) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) und der Zhuhai Futian Energy Technology Co., Ltd. entwickelt. Die Technologie zur Hydrierung von Kohlendioxid zu Benzin wurde in Nature Communications veröffentlicht. weiterlesen…