Elektrische Energiespeicher BAM eröffnet neues Batterietestzentrum

Sicherheit und Nachhaltigkeit im Fokus

Elektrische Energiespeicher, die heute vor allem auf der Lithium-Ionen-Technologie beruhen, sind eine Schlüsseltechnologie für die E-Mobilität und die Energiewende. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) eröffnet einer Medienmitteilung zufolge an ihrem Stammsitz in Berlin ein neues Batterietestzentrum, um Innovationen in dem Bereich voranzutreiben. Im Fokus stehen Untersuchungen zur Sicherheit sowie nachhaltige Batterie-Materialien. weiterlesen…

Solarer Wasserstoff für die Antarktis

Studie zeigt Vorteile des thermisch gekoppelten Ansatzes

Wie sich am Südpol mit Sonnenlicht Wasserstoff erzeugen lässt und welche Methode dafür am meisten verspricht, hat nun ein Team vom HZB-Institut für Solare Brennstoffe, der Universität Ulm und der Universität Heidelberg untersucht. Ihr Fazit: In extrem kalten Regionen kann es deutlich effizienter sein, die PV-Module direkt am Elektrolyseur anzubringen, also thermisch zu koppeln. Denn die Abwärme aus den PV-Modulen steigert die Effizienz der Elektrolyse. Die Ergebnisse dieser Studie, die nun in Energy & Environmental Science publiziert wurde, sind auch für andere kalte Regionen der Erde interessant, zum Beispiel Alaska, Kanada, oder Hochgebirgsregionen. Dort könnte grüner Wasserstoff fossile Brennstoffe wie Erdöl und Benzin ersetzen. weiterlesen…

Solaranlagen lernen schwimmen

Verbund Forschung-Industrie unterzieht Systeme mehrjährigem Praxistest

Schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke – sogenannte Floating-PV-Anlagen – ermöglichen den Ausbau erneuerbarer Energien, ohne neue Landflächen in Anspruch zu nehmen. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, RWE Renewables und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) wollen gemeinsam mit weiteren Partnern diese innovative Technologie weiterentwickeln. Ziel ist es laut einer ISE-Medienmitteilung vom , im Rahmen des Forschungsprojekts „PV2Float“ mehrere Floating-PV-Anlagen mit unterschiedlichen Systemdesigns einem intensiven Praxistest zu unterziehen. Das Forschungsvorhaben ist auf insgesamt drei Jahre angelegt. Ein geeigneter Tagebausee für die Durchführung wird derzeit ausgewählt. (Grafik: Schwimmende PV-Anlage (Modell) – © fraunhofer ise) weiterlesen…

Lösung für die Kunststoffknappheit

Neuer Katalysator könnte Versorgung mit einem der wichtigsten Kunststoffe stabilisieren

Auch wenn die Meere allmählich übervoll davon sind: Kunststoffe und Lebensmittelverpackungen, Automobilkomponenten, Kleidung, medizinische und Laborgeräte und zahllose andere Güter werden – nicht nur wegen Corona – Mangelware. Doch ein neuer, an der Universität von Michigan entwickelter chemischer Katalysator könnte die Produktion von mehr Rohstoffen für den (nach Polyethylen) weltweit am zweithäufigsten verwendeten Kunststoff ermöglichen – so Gabe Cherry am 08.07.2021 auf der Internetseite der Uni Michigan. Das Ausgangsmaterial, Propylen, wird zur Herstellung des Kunststoffs Polypropylen verwendet – acht Millionen Tonnen pro Jahr. Veröffentlicht unter dem Titel Stabile und selektive Katalysatoren für die Propandehydrierung am thermodynamischen Limit“ in Science. (Grafik: Propylen – Formel) weiterlesen…

Vier Millionen für Beton-Verbundforschungsprojekt

BMBF fördert Projekt ReCyControl an der Leibniz Universität Hannover

Die Herstellung von Baustoffen wie etwa Zement und Beton trägt maßgeblich zu den weltweit emittierten Treibhausgasen, vor allem CO2, bei. Gleichzeitig gibt es so gut wie kein echtes Recycling in diesem Bereich. Bislang heißt es eher Down-Cycling statt Recycling: Aktuell werden in Deutschland lediglich 25 Prozent des anfallenden Bauschutts recycelt – trotz knapper Rohstoffe und eines Mangels an Baumaterialien. An dieser Stelle setzt einer Medienmitteilung vom zufolge das an der Leibniz Universität Hannover (LUH) angesiedelte Verbundforschungsvorhaben „ReCyCONtrol“ mit mehreren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft an. weiterlesen…

TotalEnergies und Veolia entwickeln gemeinsam CO2-basierte Mikroalgen-Kultivierung

Biokraftstoffe der nächsten Generation

TotalEnergies und Veolia haben sich zusammengeschlossen, um die Entwicklung der Mikroalgenkultivierung mit CO2 zu beschleunigen. Die beiden Partner werden ihr Know-how bündeln, um in der von TotalEnergies betriebenen Bioraffinerie La Mède ein vierjähriges Forschungsprojekt mit dem langfristigen Ziel der Biokraftstoffproduktion zu entwickeln – so eine Meldung vom 06.07.2021. weiterlesen…

Forschung für die europäische Energiewende

Neuer FVEE-Tagungsband (2020)

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) veröffentlichte am 09.07.2021 seinen neuen Tagungsband „Forschung für den European Green Deal“. Die hier gesammelten Vorträge der Jahrestagung vom November 2020 stellen aktuelle Forschungsergebnisse und Instrumente für die europäische Energiewende vor. Der Tagungsband steht für alle Interessierten im Internet zur Verfügung und kann dort auch als gedrucktes Heft kostenfrei bestellt werden. weiterlesen…

„Chamäleon-Katalysator“ für Hydrierungsreaktionen

Auf dem Weg zu adaptiven katalytischen Systemen

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyCEC-Forscher entwickelten einen „Chamäleon-Katalysator“ für Hydrierungsreaktionen, wie sie am auf der institutseigenen Internetseite und in Nature Chemistry (open access: „Selektivitätskontrolle bei der Hydrierung durch adaptive Katalyse unter Verwendung von Ruthenium-Nanopartikeln auf einem CO2-empfindlichen Träger”) veröffentlichten. weiterlesen…

Moorbrände setzen weniger klimaschädliche Gase frei als gedacht

Tübinger Forscher entdecken Mechanismus, der Methanausstoß verringert – neuer Faktor für globale Klimamodelle

Durch Klimaveränderungen entstehen in Mooren der nördlichen Breiten immer häufiger Großbrände, die gewaltige Mengen Kohlendioxid freisetzen. Allerdings geht nicht die ganze Biomasse des Moores in Rauch auf, teilweise wird sie unter Luftabschluss verkohlt. Nun haben Tianran Sun und Professor Lars Angenent aus der Umweltbiotechnologie der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit Kollegen der Cornell University in den USA entdeckt, dass die verkohlte Biomasse den Ausstoß des natürlicherweise im Moor entstehenden Methangases verringert. Sie schätzen, dass dadurch in den Torflandschaften nach einem Feuer langfristig 13 bis 24 Prozent weniger Methan freigesetzt wird als zuvor. weiterlesen…

Auf dem Feld verrottende Pflanzenreste gut fürs Klima

CO2-Speicherung durch abgestorbene Pflanzenteile

Im Boden verrottende Pflanzen sind nicht nur als Kompost wertvoll. Tatsächlich spielen Pflanzenreste eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den Kohlenstoff im Boden zu halten, was für die Reduzierung der CO2-Emissionen des Planeten wichtig ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und anderen Institutionen. weiterlesen…