Sichere Stromversorgung auch 2050 möglich

Systemsicherheit 2050 – Systemdienstleistungen und Aspekte der Stabilität im zukünftigen Stromsystem

Stromversorgung - Foto © SolarifyDie Versorgungssicherheit ist ein zentrales energiepolitisches Ziel. Um auch 2050 ein sicheres und zuverlässiges integriertes Energiesystem gewährleisten zu können, müssen technische und prozessuale Anpassungen für die Systemsicherheit angestoßen werden, so das Ergebnis der Studie „Systemsicherheit 2050“ der Plattform Systemdienstleistungen der Deutschen Energie-Agentur (dena). weiterlesen…

70 Passagiere, 2.000 Kilometer weit

In vier Jahren will DLR Konzept für ökoeffizientes Fliegen haben

Startendes Flugzeug in Berlin-Tegel - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyWie müsste Elektromobilität am Himmel beschaffen sein, um die vom Luftverkehr verursachten Emissionen drastisch zu senken? Wie können Flugzeuge mit alternativen Antrieben ökologisch und wirtschaftlich zugleich werden? Verändern solche neuartigen Flugzeuge das Luftfahrtsystem, beispielsweise Flughäfen oder Wartungshallen? Auf diese Fragen will das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) innerhalb der nächsten vier Jahre Antworten geben. weiterlesen…

Synthetisches Kerosin: 100mal weniger Ruß

DECHEMA: Verbrennung deutlich sauberer als bei konventionellen Kraftstoffen

Viel Ruß: Abgase eines Busses in Spanien - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifySynthetisches Kerosin aus Luft und Strom setzt bei der Verbrennung deutlich weniger schädliche Rußvorläufer frei als herkömmliches. Das ist das Ergebnis einer vom BMBF geförderten Studie aus dem Kopernikus-Projekt Power-to-X (P2X) – so eine DECHEMA-Medienmitteilung. Dazu hat das DLR-Institut für Verbrennungstechnik erstmals synthetisches Kerosin aus der P2X-Versuchsanlage des Kopernikus-Projekts (siehe solarify.eu/co2-neutrales-benzin-aus-luft-und-strom) auf seine Zusammensetzung und Verbrennungseigenschaften untersucht. Die DECHEMA hat die inzwischen in Fuel Processing Technology veröffentlichte Untersuchung koordiniert. weiterlesen…

Autogipfel ohne Beschluss – eine Chance

Politik sollte Mobilitätsprämie prüfen / Dieselprivileg nicht mehr zu halten

Autoverkehr in Berlin bei Regen - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDas gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene hat das ergebnislose Ende des Autogipfels als „Chance für die Politik zum Nachdenken über Klimaschutz in Corona-Zeiten“ begrüßt. „Ein breites Bündnis von Umwelt-, Verbraucher- und Verkehrsverbänden hat mit der Mobilitätsprämie ein Modell für eine klimafreundliche Antwort auf die Wirtschaftskrise vorgelegt“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am 05.05.2020 in Berlin. „Die Mobilitätsprämie fördert den gesamten Verkehr, also neben dem Autokauf auch die Anschaffung von Tickets im öffentlichen Verkehr oder von E-Bikes. Sie ist die ökologische Alternative zur Abwrackprämie 2.0 mit der Förderung allein des Straßenverkehrs.“ weiterlesen…

Union und SPD streiten wieder über Klimaziele

Kanzlerin will ehrgeizigeren Klimaschutz. Die SPD ist auf ihrer Seite, die Union opponiert.

Die Kanzlerin machte in ihrem Videostatement für den Petersberger Klimadialog in der vergangenen Woche deutlich, auf welcher Seite sie steht: Sie sprach sich für eine Anhebung des EU-Klimaschutzziels für das Jahr 2030 aus. Sie begrüße die Vorschläge der EU-Kommission, im Vergleich zu 1990 eine Minderung der Treibhausgase von 50 bis 55 Prozent anzustreben, sagte Angela Merkel. Derzeit gilt in der EU ein Ziel von 40 Prozent. Die EU-Kommission will das Ziel im Zusammenhang mit dem geplanten „Green Deal“ erhöhen. Klaus Stratmann am 04.05.2020 im Handelsblatt über das klima- und energiepolitische Gerangel in der Berliner Regierungskoalition. … weiterlesen…

In 50 Jahren droht einem Drittel der Menschheit lebensfeindliche Hitze

Wenn Treibhausgasemissionen nicht sinken

Sonnenuntergang am Wannsee, Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyVon einem Drittel der Menschen bewohnte Gebiete des Planeten werden innerhalb von 50 Jahren so heiß wie die heißesten Teile der Sahara werden, wenn die Treibhausgasemissionen nicht sinken, ist das Ergebnis einer Untersuchung von Wissenschaftlern aus China, den USA und Europa, die am 04.05.2020 in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Die rasche Erwärmung würde bedeuten, dass 3,5 Milliarden Menschen dann außerhalb der Klima-„Nische“ leben würden, in der die Menschheit seit 6.000 Jahren existiert. weiterlesen…

Kaufanreize für Pkw? Nicht ohne ökologische Entlastung!

Konjunkturhilfen müssen zum Klimaschutz beitragen

E-Mobilität im Berliner Westend Renault Twizy - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyBeim „Autogipfel“ am 05.05.2020 diskutieren Bundesregierung und Autohersteller über Konjunkturmaßnahmen für die Automobilindustrie. Im Gespräch sind verschiedene Anreizprogramme für den Kauf von Fahrzeugen, darunter die Abwrackprämie. Das Öko-Institut hat in einem Diskussionspapier Chancen und Risiken von Kaufanreizen und der Abwrackprämie betrachtet sowie Leitplanken für ihre ökologische Ausrichtung formuliert. Das Papier entstand im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes zur Analyse möglicher Elemente eines Konjunkturpaketes. weiterlesen…

Europas Klimaschutz nach außen absichern

EU-Überlegungen zu CO2-Grenzausgleich gewinnen durch Coronakrise an Bedeutung – neues MCC-Kurzdossier beleuchtet Optionen

CO2 - Bildmontage © SolarifyKlimaschädliche Produkte bei der Einfuhr nach Europa verteuern: Diese Überlegung der EU-Kommission, Teil ihres Ende 2019 vorgestellten Konzepts European Green Deal, gewinnt jetzt durch die Coronakrise an Aktualität. „Nachhaltigkeit sollte bei den nun absehbaren Konjunkturpaketen weltweit mitgedacht werden – doch wenn die Regierungen da unterschiedliche Akzente setzen, wächst der Druck zur Absicherung der EU-Klimapolitik“, sagt Michael Jakob, Experte für Welthandel am Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). „Es ist zu klären, inwieweit man durch einen CO2-Grenzausgleich Trittbrettfahrern begegnen kann. Und wie man verhindert, dass sich in der EU vermiedene Emissionen bloß in andere Regionen verlagern.“ weiterlesen…

Weltweit unterschätzt: CO2-Emissionen trockengefallener Gewässerbereiche

Studie schließt die Lücke zwischen regionalen und globalen Aussagen

Ausgetrocknetes Flussbett in Katalonien - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyBinnengewässer wie Flüsse, Seen oder Talsperren spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle. In Hochrechnungen zum Kohlendioxidausstoß von Land- und Wasserflächen werden zeitweise trockenfallende Bereiche von Gewässern in der Regel nicht einbezogen. Die tatsächlichen Emissionen von Binnengewässern werden dadurch deutlich unterschätzt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojekts unter der Leitung von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) am Standort Magdeburg sowie des Katalanischen Instituts für Wasserforschung (ICRA). Die Studie ist im Fachmagazin Nature Communications erschienen. weiterlesen…

„Agiles Produktionssystem für Elektromotoren“

KIT: Projekt AgiloDrive

E-Mobilität - Ladestation - Foto © SolarifyKlimawandel und Energiewende lassen teil- und vollelektrische Fahrzeuge immer beliebter werden: In Deutschland stieg die Zahl der Neuzulassungen 2019 auf mehr als 63.000, seit 2015 hat sie sich damit verdreifacht. Hier setzt das Projekt AgiloDrive am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an: Elektromotoren in variabler Technologie und Stückzahl sollen künftig wirtschaftlich in Deutschland produziert werden können. Die Forscher entwickeln darin mit Wirtschaftspartnern neuartige Produktbaukästen und Produktionstechnologien, die dann direkt in die Industrie übertragen werden sollen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert die Pilotphase des Projekts nun mit rund einer Million Euro. weiterlesen…