Strom aus Wind und Sonne optimal nutzen

Neue AEE-Animation: Digitalisierung ist für den flexiblen Strommarkt der Zukunft unverzichtbar

PV und Wind, Mark BrandenbPV und Wind, Mark Brandenburg - Foto © Agentur Zukunft für Solarifyurg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify „Unser Stromsystem muss flexibler und intelligenter werden“, betont Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Um den Strom aus Wind und Sonne optimal zu nutzen, werde digitale Technik in allen Bereichen der Energiewirtschaft zur Anwendung kommen – von der Energieerzeugung über die Netze bis zu den Verbrauchern. Damit seien viele Chancen, aber auch Herausforderungen verbunden, so Brandt, wie eine neue Animation der AEE verdeutliche. weiterlesen…

Mehr tropischer Regen verstärkt Erderwärmung

Untersuchungen von Sedimentbohrkernen

Regenwald, Rio Napo, Ecuador - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyWenn tropische Niederschläge Klimawandel-bedingt zunehmen, könnte das die globale Erwärmung beschleunigen. Denn, so berichten Forscher um Christopher Hein vom Virginia Institute of Marine Science in Gloucester Point laut wissenschaft.de in nature: Mehr tropischer Regen erhöht die CO2-Freisetzung durch Boden-Bakterien. Dies geht aus Untersuchungen von Sedimentbohrkernen vom Meeresboden im Golf von Bengalen hervor, in denen sich die Bodenatmungsraten im Einzugsgebiet der Flüsse Ganges und Brahmaputra in den vergangenen 18.000 Jahren widerspiegeln. weiterlesen…

Solarbranche: Tieftrübe Aussichten

Deutsche Solarbranche droht zu implodieren – Lösungen durch interne Machtkämpfe und Debatten um Abstandsregeln blockiert

PV-Feld mit Strommast - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDer Deckel kommt immer näher. Die deutsche Solarbranche gerät in Panik, sammelt Unterschriften und schreibt Brandbriefe an die Politik, den Solardeckel endlich abzuschaffen und damit tausende Jobs zu retten. Die Stimmung in der Solarbranche sei, gelinde gesagt, mies, wie Florence Schulz am 08.05.2020 für EURACTIV.de schrieb. Laut den jüngsten Umfragewerten des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) habe sich der Geschäftserwartungsindex der Branche innerhalb von nur drei Monaten halbiert – und das liege nicht einmal am Coronavirus, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. „Eine vergleichbare Eintrübung in so kurzer Zeit haben wir nie zuvor beobachten können. Immer mehr Solarunternehmen geraten in Existenzangst“. weiterlesen…

„Wir haben es selbst in der Hand“

Der Meeresspiegel könnte bis 2100 um mehr als 1 Meter ansteigen: Umfrage unter 100 Experten

Chinesisches Meer von Vietnam aus - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDer globale mittlere Anstieg des Meeresspiegels könnte bis zum Jahr 2100 mehr als einen Meter und bis 2300 sogar mehr als fünf Meter betragen, wenn die Menschheit weiter so viel Treibhausgase ausstößt wie bislang. Das ist Ergebnis einer Umfrage unter gut 100 führenden internationalen Meeresspiegel-Experten. Die neue Risikoabschätzung basiert auf dem zunehmenden Wissen über die beteiligten Systeme, also Ozeane, Eismassen, Wasserkreisläufe. Die Wissenschaftler zeigen die verbleibenden Unsicherheiten auf, erklären aber auch, wie klar jetzt sei, dass frühere Schätzungen des Meeresspiegelanstiegs zu niedrig waren. Die von Wissenschaftlern der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur geleitete Studie erscheint in dem Nature Partner Journal Climate and Atmospheric Science. weiterlesen…

MPG-Forscher finden 3D-Beleg für Existenz von Skyrmion-Röhren

Einsatz in spintronischen Speichergeräten möglich

Zum ersten Mal ist es einem internationalen Forscherteam aus Deutschland (vom Stuttgarter Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme), Großbritannien und Frankreich gelungen, die bislang unbekannte Struktur von magnetischen Skyrmion-Röhren – 100 Nanometer kleine Wirbelstrukturen, die in magnetischem Material vorkommen – dreidimensional sichtbar zu machen. Dieses (bereits am 07.04.2020 in Nature Communications publizierte) Wissen ermöglicht es, die Bildung und Vernichtung von Skyrmionen besser zu verstehen und die magnetischen Strukturen in sogenannten spintronischen Speichergeräten einzusetzen. Am 24.04.2020 erschien in Science eine Untersuchung der Uni Stuttgart über die Dynamik von Skyrmionen aus Licht auf ultraglatten Goldplättchen. weiterlesen…

Pionierarbeit für Prototyp eines neuen Brennelements

Neuer Brennstoff aus Uran-Molybdän-Legierung mit niedriger Anreicherung

Technische Universität München (TUM) und der französische Brennelemente-Hersteller Framatome haben eine Zusammenarbeit mit dem Ziel vereinbart, neue, niedrig angereicherte Brennelemente herzustellen. Einer Medienmitteilung zufolge arbeiten sie gemeinsam an der Entwicklung eines neuen Brennstoffs für die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibniz (FRM II). Der Brennstoff soll aus niedrig angereichertem Uran-Molybdän (U-Mo) bestehen. Die ersten Prototypen sollen Anfang 2021 hergestellt werden. Sind die Tests erfolgreich, könnte die Produktion bereits 2022 beginnen. weiterlesen…

Fotosynthese im Tropfen

MPG-Forscher entwickelten künstlichen Chloroplasten

Pflanzen - Foto © SolarifyPflanzen können es bereits seit Jahrmillionen: Kohlendioxid aus der Luft mithilfe von Sonnenenergie nutzbar machen. Künstliche Zellen als nachhaltige und umweltschonende Bioreaktoren zu bauen, dieser Herausforderung ist das Max-Planck-Forschungsnetzwerk MaxSynBio auf der Spur. Ein Max-Planck-Forscherteam um Tobias Erb vom Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg hat nun eine Plattform für den automatisierten Bau zellgroßer Fotosynthese-Module entwickelt. Die künstlichen Chloroplasten sind in der Lage, das Treibhausgas Kohlendioxid mittels Lichtenergie zu binden und umzuwandeln. weiterlesen…

Neue Gesetzmäßigkeit in Eigenschaften chemischer Elemente entdeckt

Zusammenhang mit Entstehung des Universums vermutet

Physiker der Universität Rostock haben eine überraschende Gesetzmäßigkeit in den Spektrallinien aller bekannten chemischen Elemente entdeckt. Obwohl jedes Element bei Erhitzung ein einzigartiges Strahlungsspektrum aussendet, das es mit keinem anderen Element gemeinsam hat, folgt die Gesamtheit dieser Muster farbigen Lichtes der Strahlungsregel einer Glühlampe, wenn ihr Glühfaden auf eine Temperatur von 9.000 Kelvin (heißer als die Sonnenoberfläche) erhitzt werden würde. Die Forscher des Teams von Professor Alexander Szameit vermuten einer Medienmitteilung zufolge einen Zusammenhang mit der Entstehung des Universums, bei der auch alle chemischen Elemente „geboren“ wurden. weiterlesen…

„Die Straße ins Labor bringen“

Realistische Laborprüfung von E-Fahrzeug-Batterien

E-Mobilität vor Fossiltankstelle - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyBatterien müssen auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor sie Elektrofahrzeuge sicher und zuverlässig antreiben. Bisher waren die Tests in Laboren jedoch alles andere als realistisch. Eine neuartige Erprobungsumgebung von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF verbindet die Komponenten mit rechnerischen Fahrzeugsimulationen und erlaubt somit erstmals die Erprobung der Batterien unter realen Bedingungen – so eine Fraunhofer-Medienmitteilung. weiterlesen…

DLR: Corona-Effekt auf Luftqualität nun eindeutig

Trotz Wettereinflusses

Extremwetter über Berlin - Foto ©  Agentur Zukunft für SolarifyDie Hälfte der Menschheit ist im Zuge der Corona-Pandemie von Lockdown-Maßnahmen betroffen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der europäische Satellit Sentinel-5P im Vergleich zum letzten Jahr global einen starken Rückgang von Stickstoffdioxid (NO2) zeigt. Stickstoffdioxid ist ein Indikator für Luftbelastung durch industrielle Produktion und Verkehr. Doch der Vergleich ist trügerisch, so eine Mitteilung auf der DLR-Webseite. weiterlesen…