Was wiegt ein Elektron?

Um Faktor 13 genauere Messung der Elektronenmasse könnte sich auf Physik-Grundlagen auswirken

Elektronen sind der Quantenkitt unserer Welt. Ohne Elektronen gäbe es keine Chemie, und Licht könnte nicht mit Materie wechselwirken. Wären Elektronen nur etwas schwerer oder leichter als sie es sind, sähe die Welt radikal anders aus. Wie aber wiegt man ein Teilchen, das so winzig ist, dass es bis dato als punktförmig gilt? Dieses Kunststück gelang nun einer Kooperation unter Beteiligung von Physikern des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg. Sie „wog“ die Masse des Elektrons 13 Mal präziser als bisher bekannt. Da die Elektronenmasse in fundamentalen Naturkonstanten steckt, ist das für die Grundlagenphysik wichtig. weiterlesen…

MPI-BGC: Schwankungen der globalen Kohlenstoffbilanz verstärken sich

Kohlenstoffhaushalt des tropischen Regenwaldes reagiert immer empfindlicher auf kurzfristige Temperaturveränderungen

Eine Vermutung, die Klimaforscher schon länger hegen, bestätigt sich jetzt. Ein internationales Team, an dem auch Martin Heimann, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena beteiligt war, belegt anhand von Messdaten erstmals, dass sich die Rückkopplung zwischen Temperaturveränderungen in den Tropen und dem globalen Kohlenstoffbudget mit dem Klimawandel verstärkt. Die Forscher haben natürliche Schwankungen analysiert, denen die von tropischen Regenwäldern aufgenommenen und abgegebenen  Kohlendioxidmengen von Jahr zu Jahr unterliegen. Demnach reagiert der tropische Kohlendioxidhaushalt immer empfindlicher auf Temperaturveränderungen; Klimaforscher sprechen davon, dass der Kohlenstoffkreislauf sensitiver wird.
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Grund für Klimaerwärmungspause gefunden?

Australische und US-Forscher bestätigen Ozeanthese

Immer mehr CO2 und andere Treibhausgase werden bis heute in die Atmosphäre geblasen: Zwischen 2000 und 2010 rund 300 Milliarden Tonnen. Zu erwarten wäre deshalb ein kontinuierlicher Temperaturanstieg auf der Erde gewesen. Aber die Temperaturen sind in den vergangenen fünfzehn Jahren relativ konstant geblieben. Und das, obwohl CO2 von nahezu allen Klimaforschern als Hauptursache für die gemessene Erderwärmung seit Beginn der Industrialisierung betrachtet wird.
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Warum Dünnschicht-Module altern

Licht-induzierte Alterung von Dünnschicht-Solarzellen aus amorphem Silizium: neue Erkenntnisse zur mikroskopischen Ursache

Forscher am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) gelang ein entscheidender Schritt, um einem seit 40 Jahren unverstandenen störenden Effekt in Dünnschicht-Solarzellen aus amorphem Silizium auf die Spur zu kommen. Demnach tragen winzige Hohlräume im Silizium maßgeblich dazu bei, dass sich die Effizienz der Solarzellen zu Beginn der Nutzung um etwa 10 bis 15 Prozent verschlechtert.  Die Arbeit ist jetzt in der Zeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht worden. weiterlesen…

Symbiosen im Meer

Vierte Abteilung im Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie

Am 11.02.2014 wurde im Rahmen eines Festaktes die 4. Abteilung am bremischen Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie eröffnet, dessen Direktorin  Nicole Dubilier sich mit den Symbiosen zwischen Mikroorganismen und marinen Tieren beschäftigt. Gäste: die bremische Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt, Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter und Max-Planck-Vizepräsident Herbert Jäckle.
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SIKO SOLAR holt Solar-Weltrekordtitel nach Tirol

Tiroler Solar-Unternehmen schafft es mit weltgrößten Solarthermie-Kollektor ins Guinness Buch

Die SIKO SOLAR GmbH aus dem österreichischen Jenbach schaffte bei der Hausbau & Energiemesse in Innsbruck am 31.01.2014 einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde: 60 Mitarbeiter und 60 Tiroler Installateurlehrlinge bauten in 52,5 Minuten den größten Solar-Kollektor der Welt, mehr als 20 Meter lang und drei Meter breit. Vorgabe war neben einer geforderten Mindestgröße von 50 Quadratmetern eine Temperaturdifferenz des Wassers zwischen Kollektoreingang und -ausgang von mindestens fünf Grad Celsius, berichtet SIKO SOLAR in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

CEC: Fragen und Bedenken der Anwohner

Pläne für Neubau präsentiert

Am 07.02.2014 präsentierte das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion erstmals seine Pläne für den Neubau. Bedenken und Unverständnis in der Bürgerschaft sind nach Ansicht von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (SPD) auch in mangelnder Kommunikation begründet. „Wir müssen uns als politisch Handelnde eingestehen, in dem Punkt Nachholbedarf zu haben“, sagte Mühlenfeld am Rande der Präsentation für den Max-Planck-Neubau. „Wenn wir den sachlichen Diskurs befördern wollen, dann gibt es nur drei Möglichkeiten: Information, Information, Information.“ Das sieht auch Gründungsdirektor Robert Schlögl so – er musste sich Fragen und Bedenken von Anwohnern stellen. Manche, befand er später, beruhten auf fehlender oder falscher Faktenlage. „Information täte da Wunder“. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine (WAZ) in zwei Artikeln. weiterlesen…

Energiespeicher-Tagung in Halle – „Wissen speichern“

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff eroffnete am 06.02.2014 in Halle (Saale) vor 230 Teilnehmern die Energiespeicher-Tagung der Leopoldina/Nationale Akademie der Wissenschaften unter dem Titel „Fehlender Baustein der Energiewende?“ Er stellte die Notwendigkeit der Speicherforschung heraus – immerhin benötige man Puffer von etwa einem Viertel des Gesamtenergiebedarfs, um Schwankungen auszugleichen. Der promovierte Physiker Haseloff äußerte drei Bitten an die Wissenschaftler: Sie möchten vor allem ihre systemischen Überlegungen weiter voran treiben, aber auch die Leuchtturmprojekte wie etwa Hypos nicht vernachlässigen – schließlich aber ihre „wissenschaftliche Lauterkeit und Deutlichkeit nicht dem großen politischen Mainstream hintan stellen“. Wörtlich bat er: „Holen Sie uns an den Stellen zurück, wo wir falsche Pfade gehen!“ weiterlesen…

Speicher – fehlende Bausteine der Energiewende?

Leopoldina-Tagung: Stromspeicher für erneuerbare Energien

Der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt rasant voran. Bis zum Jahr 2050 sollen sie nach den Plänen der Bundesregierung 80 Prozent des Stroms erzeugen. Die Stromerträge von Windenergie- und PV-Anlagen schwanken jedoch im Laufe des Jahres und von Ort zu Ort erheblich. Lokal ist dadurch das Stromangebot oft geringer oder höher als die Nachfrage. Dieser Unterschied könnte über die Verteilnetze ausgeglichen werden – oder durch die Speicherung von Strom. Effiziente und bezahlbare Energiespeicher könnten somit eine wichtige Aufgabe bei der verlässlichen Integration der erneuerbaren Energien in das Energiesystem der Zukunft haben. Welche Rolle effiziente und bezahlbare Energiespeicher bei der Energiewende einnehmen könnten, beleuchten Wissenschaftler beim Symposium „Energiespeicher – der fehlende Baustein der Energiewende?“ am 06.02.2014 an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale). weiterlesen…

Netzbetreiber stellen Korridor für längste Stromverbindung Deutschlands vor

„Eines der bedeutendsten Netzausbauprojekte Europas“

Die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW haben die geplanten Streckenverläufe und Korridore des größten und längsten Netzausbauprojekts vorgestellt. Die Verwirklichung der Gleichstromverbindung Suedlink sei damit startbereit. Gleichzeitig regt sich Widerstand aus Bayern, der das weitere Vorgehen verzögert. Bereits geplante Infoveranstaltungen für betroffene Bürger sollen verschoben werden. Als Grund für die Verschiebung geben die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW das aktuelle Moratorium für Gleichstromverbindungen in Bayern an – meldet der Dienst IWR. weiterlesen…