Klimawandel: Neue Erkenntnisse über die Arktis

Temperaturrückkopplung spielt größere Rolle für starke Klimaänderung als Eisschmelze

Das Klima ändert sich in der Arktis schneller als in anderen Regionen dieser Erde. Dieses Phänomen wird häufig mit dem Rückgang von Schnee und Eis erklärt, welcher zu einer stärkeren Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung führt (positiver Eis-Albedo-Effekt). weiterlesen…

Nanoröhrchen für hocheffiziente Solarzellen

Photovoltaik – noch mehr Leistung

Winzige Nanoröhrchen aus Kohlenstoff haben als Wandler von Sonnenlicht in elektrischen Strom ein wesentlich größeres Potenzial als bisher angenommen. Zukünftig könnten die Kohlenstoff-Nanoröhrchen in optischen Sensoren oder in hocheffizienten Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen. Das haben Forscher der Universität Würzburg herausgefunden. weiterlesen…

Mensch beeinflusst Ökosysteme stärker als erwartet

Doch: Differenziert betrachten! Beispiel Hochanden

Dass der Mensch die Umwelt verändert, ist unbestritten. Doch wie stark wirkt sich die traditionelle Landnutzung auf lange Sicht aus? Um diese Frage zu beantworten, vergleichen Wissenschaftler des Instituts für Umweltwissenschaften Landau an der Universität Koblenz-Landau sowie der Universitäten Göttingen und Zürich Landschaften in den Hochanden, die seit vielen Jahrtausenden bewirtschaftet werden, mit noch vollständig unberührten Tier- und Pflanzenwelten. Eine solche „vergessene Welt“ in den tropischen Anden in Peru, wie sie auf diesem Planeten nur noch sehr schwer zu finden ist, sieht dabei völlig anders aus als erwartet. weiterlesen…

CEC: Entwurf aus Bayern gewinnt

Votum der Jury für Ausbau-Entwurf

Die Jury hat entschieden. Acht Architekturbüros hatten nach dem Kolloquium am 15.11.2013 Entwürfe für die Neubauten des Max-Planck-Instituts für chemische Energiekonversion eingereicht, ein Entwurf aus Bayern machte das Rennen. „Wir sind mit dem Ergebnis der Auswahl sehr zufrieden. Das Gewinnermodell ist ein identitätsstiftender Entwurf, der sich sehr gut in die Umgebung integriert“ war die erste Reaktion von Prof. Schlögl (gebürtiger Bayer), geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für chemische Energiekonversion, als der Gewinner des Architektenwettbewerbs feststand. weiterlesen…

ERC-Grant für Prof. Serena DeBeer

Zwei Millionen vom Europäischen Forschungsrat

Professor Serena DeBeer vom Max-Planck-Institut für Chemische Energie-Konversion CEC erhielt den ERC Consolidator Grant (European Research Council) – eine renommierte Förderung des Europäischen Forschungsrates. Professor DeBeer konnte ein internationales Gutachtergremium von ihrem eingereichten Projekt überzeugen. Sie kann nun über etwa zwei Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren für ihr Forschungsvorhaben verfügen. weiterlesen…

Die Energiewende – ein Geschäftsmodell

Lohnendes Geschäftsmodell: Fraunhofer IWES legt Finanzierungsstrategie für die Energiewende vor

Derzeit dominiert in der Diskussion um die Energiewende die Kostenfrage. Diese Sichtweise greift nach Überzeugung der Experten vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) jedoch zu kurz. In ihrer Studie „Geschäftsmodell Energiewende“ zeigen die Wissenschaftler, dass Investitionen in die Energiewende durchaus rentabel sind und wie sie bis 2050 finanziert werden könnten.
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Fraunhofer ISE mit Zayed Future Energy Prize 2014 ausgezeichnet

Mit 1,5 Millionen US-Dollar

Lange bevor die Energiewende geboren war, entwickelten Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg Lösungen für die Nutzung erneuerbarer Energien – insbesondere der Sonne. Für dieses langjährige Engagement wurde das Institut am 20.01.2014 mit dem Zayed Future Energy Prize 2014 ausgezeichnet. Er ist mit 1,5 Millionen US-Dollar dotiert. Ausschlaggebende Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind deren Einfluss auf einen spürbaren industriellen, gesellschaftlichen und ökologischen Wandel, ihre Führungsrolle und Vorbildfunktion sowie die Zukunftsfähigkeit und das Innovationspotenzial der Einrichtung.
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Angeblich Durchbruch bei Wasserstoffgewinnung – Skepsis

„Bahnbrechendes Ergebnis bei Umwandlung von wasserbasiertem Brennstoff in neue Form von Wasserstoff“ – umstrittenes Echo

Das amerikanische Unternehmen BlackLight Power will nach eigenen Angaben einen Durchbruch in der Wasserstoffproduktion erzielt haben. Seit langem tüftelt Randell L. Mills (über den Mediziner Mills ist andernorts nicht nur Freundliches zu lesen) dort an einem relativ exotischen Konzept, „dessen theoretische Hintergründe von der etablierten Physik zwar weithin abgelehnt werden, dessen Praxiserfolge diese Idee aber offenkundig bestätigen“, wirbt Buchautor Andreas von Rétyi auf erst-kontakt.blog.de für sein Buch Energie ohne Ende“. weiterlesen…

Dauerhafte CO2-Verringerung durch Bio-Kohle?

Klimaschutz durch Biokohle in der deutschen Landwirtschaft: Potenziale und Kosten
– von Isabel Teichmann

Seit einigen Jahren wird Biokohle – ein kohlenstoffreiches Produkt aus Biomasse – als eine viel versprechende Klimaschutzoption diskutiert. Insbesondere besteht die Möglichkeit, der Atmosphäre langfristig Kohlenstoffdioxid zu entziehen, indem Biokohle in den Boden eingearbeitet wird. Gleichzeitig könnte dadurch die Bodenfruchtbarkeit erhöht werden. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurden am DIW Berlin mögliche Potenziale und Kosten der Treibhausgasvermeidung durch einen Einsatz von Biokohle in der deutschen Landwirtschaft berechnet. weiterlesen…