Albig legt Netzausbau-Notfallplan vor

Staat soll Stromnetze ausbauen

Bund und Länder diskutierten am 02.11.2012 den Stand der Energiewende. Dazu gehört auch der schleppende Ausbau der Stromnetze. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig schlug daher notfalls die Gründung einer staatlichen Netzbetreibergesellschaft vor, falls die Privatwirtschaft den Ausbau nicht schaffe. Von den Grünen kam scharfe Kritik an der Regierung. weiterlesen…

Energiewende senkt Importabhängigkeit

Erneuerbare vermeiden mehr als 6 Milliarden Euro Energie-Importe

Deutschland konnte im Jahr 2011 dank der Erneuerbaren Energien auf den Import von fossilen Energieträgern im Wert von 6,02 Milliarden Euro verzichten. Je mehr Energie im Inland aus regenerativen Quellen erzeugt wird, desto weniger fossile Energieträger müssen importiert werden. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Ausgaben für die Einfuhr von Kohle, Öl und Gas um 220 Millionen Euro. Das geht aus einer vom Bundesumweltministerium geförderten Studie hervor, die das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Erneuerbaren Energien untersucht. „Heute Erneuerbare Energien zu fördern bedeutet, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten und von schwankenden Preisen zu verringern“, unterstreicht Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Bei Stromausfällen effizienter handeln

Schnelle Zusammenarbeit bei Stromausfällen notwendig – neue Planungssoftware zur besseren Vorbereitung auf den Ernstfall

Die Stromversorgung ist das Rückgrat unserer modernen Volkswirtschaft. Nahezu alle Lebensbereiche sind abhängig von elektrisch betriebenen Geräten. Wenn der Stromfluss stoppt, geht nicht nur das Licht aus. Es funktionieren weder Geldautomaten, noch Kassensysteme in Supermärkten. Auch Telefon, Radio und Fernseher sind lahm gelegt. Bei einem länger anhaltenden Ausfall ist die Versorgung mit Warmwasser, Gas oder Treibstoff und der Betrieb von Beatmungsgeräten auf Intensivstationen oder in Pflegeheimen gefährdet. weiterlesen…

SZ: Unterstützung für erstes Desertec-Kraftwerk in Marokko

Regierungen vehandeln

Regierungen aus Europa und Nordafrika forcieren das Wüstenstromprojekt Desertec, schreibt Markus Balser in der Süddeutschen Zeitung: Deutschland, Frankreich, Italien, Marokko und Spanien wollen nach SZ-Informationen das erste Referenzprojekt des Jahrhundertvorhabens mit einem Abkommen auf den Weg bringen. weiterlesen…

Biofilme auf PV-Anlagen beeinträchtigen Leistung

Schwarze Pilze und Cyanobakterien schlucken Licht

Man findet sie am Nord- und Südpol, auf dem Gipfel des K2, in heißen Wüstenregionen und nun auch auf Photovoltaik Anlagen in Deutschland: Bereits länger ist bekannt, dass sich Cyanobakterien und Schwarze Pilze auf festen Oberflächen, darunter auch Glas, niederlassen und so genannte Biofilme bilden. Über die Besiedlung der Oberflächen von Solarstromanlagen, die ja ebenfalls meist aus Glas bestehen, war bisher nur wenig bekannt. Die Biolog/innen der BAM sind dieser Frage nachgegangen und haben mehrere Photovoltaik Module auf Biofilme untersucht. Erste Ergebnisse: Schwarze Pilze und Cyanobakterien siedeln sich auch auf diesen speziellen Glasoberflächen an.
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Einspeisevergütung sinkt jeden Monatsersten um 2,5 Prozent

Bundesnetzagentur gibt neue Zahlen bekannt – Zubau fast 1 GW

Die Bundesnetzagentur hat am 31.10.2012 bekannt gegeben, dass die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen vom 01. 11. 2012 bis zum 31. 01. 2013  jeweils zum Monatsersten um 2,5 Prozent sinken werden. „Der Zubau von Photovoltaik-Anlagen ist nach wie vor hoch. Allein im September betrug dieser fast 1 GW“, kommentiert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Damit sei der gesetzlich vorgesehene Zubau-Korridor, an dem sich die Vergütung des Stroms aus Photovoltaik-Anlagen bemisst, für den zu betrachtenden Zeitraum um rund 3,9 Gigawatt (GW) und damit mehr als das Doppelte überschritten worden, so Homann weiter. weiterlesen…

Weltgrößtes Rotorblatt auf dem Prüfstand

Fraunhofer IWES testet 83,5 Meter langen Rotorblatt-Prototypen

Ein riesiges Frachtschiff passiert die Bremerhavener Doppelschleuse mit nur einem Frachtstück an Bord: Das längste Rotorblatt der Welt, in Dänemark gefertigt, hat am 22.10.2012 Kurs auf den Teststand des Fraunhofer IWES genommen. Dort werden Forscher in den nächsten Monaten prüfen, ob das Design des Prototypen Extrem- und Dauerbelastungen eines 25-jährigen Anlagenlebens standhalten kann. Die 2011 eröffnete Prüfeinrichtung ist weltweit die einzige, die Blätter dieser Länge testen kann. weiterlesen…

Hydrothermale Carbonisierung startet

Weltweit erste HTC-Anlage nahm Probebetrieb auf

Das Schweizer Unternehmen AVA-CO2 hat am 30.10.2012 die weltweit erste Industrieanlage zur hydrothermalen Carbonisierung (HTC) in Betrieb genommen. Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme der weltweit ersten HTC-Demonstrationsanlage im industriellen Maßstab in Karlsruhe setzt die Firma AVA-CO2 mit der HTC-1 einen weiteren Meilenstein bei der industriellen Umsetzung der hydrothermalen Carbonisierung. weiterlesen…

Umweltpreis für Photovoltaik-Pioniere

Gauck: „Ich weiß, wie viel in Bewegung kommen kann, wenn einige losgehen und andere mitziehen“ –
Bundespräsident überreichte höchstdotierten Umweltpreis Europas

Mit dem deutschen Umweltpreis wurde am 28.10. 2012 drei deutsche Photovoltaik-Pioniere ausgezeichnet, „die weltweit neue Maßstäbe setzten“, so die Jury.  Bundespräsident Joachim Gauck überreichte den mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas, den die Deutsche Bundesstiftung Umwelt alljährlich verleiht, und der in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben worden ist. Im Leipziger Gewandhaus nahmen der Mitbegründer und Aufsichtsratschef der SMA Solar Technology AG (Kassel), Günther Cramer (59), sowie das Forscher-Unternehmer-Duo Dr. Andreas Bett/Hansjörg Lerchenmüller (Freiburg) den Umweltpreis in Empfang. weiterlesen…

Neues in der Biogas-Entschwefelung

Nachhaltige Eisenoxide mit leichter Dosierbarkeit

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS stellte jetzt ein neu entwickeltes Eisenoxid für die Biogas-Entschwefelung vor – Bayoxide E 16, kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Entschwefelungsverfahren, so der Konzern. Bayoxide E 16 sei aufgrund seiner hohen Reinheit sehr effektiv und entferne bereits im Fermenter den bei der Vergärung von organischen Substanzen entstehenden Schwefelwasserstoff weitgehend. Für eine Einspeisung in das öffentliche Gasnetz sei der Restgehalt des Schwefelwasserstoffs bereits so gering, dass eine Feinentschwefelung mit deutlich reduzierten Kosten erfolgen kann.
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