Atom: Japan steigt aus

Irgendwann zwischen 2030 und 2040 sollen die 52 Atomkraftwerke vom Netz

Wie japanische Medien berichteten, hat eine Kabinettsrunde beschlossen, in den „2030er Jahren“ aus der Atomenergie auszusteigen. Japan folgt damit dem Beispiel Deutschlands – die Bundesregierung hat sofort nach Fukushima den Entschluss zur Energiewende gefasst. Auch die Schweiz will aus der Atomenergie aussteigen. weiterlesen…

acatech-Studie zur Energiewende

Energiewende finanzierbar gestalten – dafür effiziente Ordnungspolitik und Investitionen von 300 bis 500 Milliarden Euro nötig

acatech stellte am 13.09.2012 in Berlin Empfehlungen zur Energiewende vor. Hauptvorschlag: Die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz „schnellstmöglich durch eine langfristig definierte, marktbasierte Förderung zu ersetzen, beispielsweise in Form einer Mengensteuerung mit Grünstromzertifikaten (Quotenmodell) oder anderer marktbasierter Ansätze“.  RWI-Präsident Christoph Schmidt führte als Mitautor in die Studie ein und verteidigte in der darauf folgenden Diskussion den Vorschlag. Sein Institut habe ausgerechnet, dass mit EEG bis 2020 59 Mrd. Euro auflaufen würden, mit Quote nur 7 (sieheunten). Ein Greenpeace-Vertreter hielt dem entgegen, die Quote befördere nur die billigste Erzeugungsrt, Onshore-Wind, und eröhe somit die Unsicherheit. Seine mangelnde politische Durchsetzbarkeit liege im Modell begründet. weiterlesen…

Lüge auf der Stromrechnung

Leseempfehlung: DIE ZEIT, 23. August 2012
Von wegen grüne Energie ist teuer. Die Politik ist schuld an hohen Preisen.

Von Fritz Vorholz

Ausschnitte:  „Es stimmt zwar, dass der Strompreis in Deutschland steigen wird – aber er steigt nicht in erster Linie wegen der Energiewende. Hinter dem Streit um die EEG-Umlage steckt mehr: Es ist ein Machtkampf zwischen den Befürwortern und Gegnern der Energiewende, zwischen neuen Anbietern und den etablierten Stromkonzernen. Ihnen und ihren Helfern geht es darum, die Energiewende zu verzögern, zu blockieren, umzukehren. Der Strompreis ist dabei nur Mittel zum Zweck. Dies ist die Geschichte der Strompreislüge. weiterlesen…

Spanien: Sechs Prozent auf alles

„Reforma energética“: Kabinett beschließt Energiesteuer

Das spanische Kabinett hat am 14.09.2012 die lange erwartete nationale Energiereform verabschiedet. Geplant ist eine Steuer von sechs Prozent, die für alle Formen von Energie gilt – unabhängig ob konventionell oder erneuerbar. Die Solarbranche hatte zwischenzeitlich eine Steuer von bis zu 19 Prozent befürchtet. Ziel der Reform ist es unter anderem, das Defizit im Energie-Sektor des Landes zu reduzieren. Es liegt aktuell bei 24 Milliarden Euro. weiterlesen…

Solarentwicklung im Bundestag

Bundesumweltminister Peter Altmaier sieht sich in seiner Solarpolitik bestätigt. In der Bundestagsdebatte über seinen Haushalt sagte er, seine Reformen würden wirken. Der Photovoltaik-Zubau sei von 540 Megawatt im Juli auf 320 Megawatt im August zurückgegangen. Die Bundesnetzagentur hat die Summe der neu installierten Leistung in Deutschland noch nicht veröffentlicht. Sollte die Zahl stimmen, die Altmaier genannt hat, wäre die installierte Solarleistung in Deutschland auf über 30.000 Megawatt angestiegen. weiterlesen…

VDE und FTZ erforschen Auswirkungen von Gleichstrom auf Menschen

Bislang nicht ausreichend untersucht
Ergebnis Ende Juli 2014

Durch den wachsenden Ausbau dezentraler Energieversorgung und die steigende Nutzung der Elektromobilität sowie der damit verbundenen neuen Batterietechnologie tritt vermehrt Gleichspannung (über 200 Volt) in vielen Bereichen des Arbeits- und Privatlebens auf. Welche Auswirkungen Gleichstrom auf den menschlichen Körper hat, ist bislang noch nicht ausreichend überprüft worden. Der VDE und das Forschungs- und Transferzentrum (FTZ) Leipzig haben ein Forschungsprojekt gestartet mit dem Ziel, Grenzwerte und Schutzkonzepte für hohe Gleichspannungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu formulieren. Dieses Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und dient dem Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in Normung und Standardisierung. Die Ergebnisse, die Ende Juli 2014 vorliegen, werden auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene in entsprechende Normungs- und Standardisierungsprozesse überführt. Gleichzeitig werden die Grenzwerte und Schutzkonzepte für hohe Gleichspannungen in nationale Bestimmungen eingebracht. weiterlesen…

Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen

Anhörung im Finanzausschuss

Ein Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge, Leichtfahrzeuge und Krafträder für zehn Jahre von der Kraftfahrzeugsteuer befreit werden, wenn sie reine Elektrofahrzeuge sind. Die Befreiung soll für alle vom 18. Mai 2011 (Datum des Kabinettsbeschlusses zur Elektromobilität) bis zum 31. Dezember 2015 zugelassenen Fahrzeuge gelten. Fahrzeuge, die im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2020 erstmals zugelassen werden, sollen wieder wie bisher schon für den Zeitraum von fünf Jahren von der Steuer befreit werden. weiterlesen…

First Solar baut größtes PV-Kraftwerk der Welt

First Solar schließt Stromabnahmeverträge und erreicht Meilenstein bei Agua Caliente

Die Pacific Gas and Electric Company (PG&E) hat mit dem US-Dünnschichthersteller First Solar Inc. Stromabnahmeverträge für zwei Photovoltaik-Kraftwerke in Kalifornien unterzeichnet. Wie First Solar mitteilte, bezieht sich die Vereinbarung auf die 32-Megawatt-Anlage Lost Hills und das 40-Megawatt-Kraftwerk Cuyana. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nciht mitgeteilt. weiterlesen…

Chance für Solarwatt AG

Gläubigerversammlung stimmte für Restrukturierungsplan und ermöglicht Neuausrichtung

  • Amtsgericht Dresden bestätigt Plan nach Zustimmung der Gläubiger
  • Nachhaltige Zukunftsperspektive durch erfolgreiche Sanierung
  • Zuführung von frischem Kapital durch neuen Ankeraktionär Stefan Quandt
  • Produktmix künftig mit Schwerpunkt auf Systemlösungen

Auf dem Erörterungs- und Abstimmungstermin am 11.09.2012 haben die Gläubigergruppen der Solarwatt AG geschlossen für den inzwischen erarbeiteten Restrukturierungsplan gestimmt – so eine Pressemitteilung des Unternehmens. Das Amtsgericht Dresden bestätigte bereits den Restrukturierungsplan. Damit hat Solarwatt den wichtigsten Meilenstein in dem seit 13. 06.2012 laufenden Verfahren erreicht. Der Restrukturierungsplan umfasst wesentliche Sanierungsbeiträge aller Gläubiger der Solarwatt AG.

Vorstandsvorsitzende rDetlef Neuhaus dankte den Gläubigern: „Mit ihrer Entscheidung haben die Gläubiger den Weg für den Fortbestand und die nachhaltige Sanierung eines Pionier-Unternehmens der deutschen Solarindustrie freigemacht. Nach Rechtskraft der Planbestätigung kann Solarwatt auf Grundlage einer nachhaltigen Zukunftsperspektive mit 337 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Dresden als vollständig durchsaniertes Unternehmen mit Fokus auf das wachstumsstarke Systemgeschäft durchstarten.“ weiterlesen…