Sichtbarkeit von Sternen nimmt schneller ab, als bislang angenommen

Weltweites Citizen Science Projekt zur Lichtverschmutzung

Menschen sehen weltweit immer weniger Sterne am Nachthimmel. Das zeigt eine Studie in Science anhand eines weltweiten Citizen Science Projekts zur Lichtverschmutzung, das in den vergangenen elf Jahren Daten erhoben hat. Ursache ist vermutlich die Lichtverschmutzung in den Abend- und Nachtstunden, die pro Jahr um 7-10 Prozent zunimmt. Diese Änderungsrate ist größer, als es Satellitenmessungen der künstlichen Lichtemissionen auf der Erde vermuten ließen. weiterlesen…

Grüne Woche: ein EEG für die Landwirtschaft?!

Mehrkosten der landwirtschaftlichen Betriebe für Biodiversitätsmaßnahmen über Umlagesystem vergüten?

Die Anlage und Pflege einer Hecke oder die Einrichtung von blühenden Streifen entlang von Äckern – für den Schutz der Biodiversität ist ein ganzes Maßnahmenpuzzle notwendig, für das Landwirtinnen und Landwirte heute häufig noch keine ausreichende finanzielle Gegenleistung erhalten. Wie solche sogenannten Ökosystemleistungen entlohnt werden können, schlägt ein Forschungsteam aus Öko-Institut, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Bioland e.V. zum Ende der Grünen Woche vor. weiterlesen…

Spezialmikroskop ermöglicht Aufnahmen bei minus 140 Grad

Schutzstrategien von Pflanzen

Fallen die Temperaturen unter null Grad, bilden sich Eiskristalle auf den Blättern winterharter Pflanzen. Trotzdem überstehen sie Frostphasen in der Regel unbeschadet. Mit einem besonderen Kryo-Rasterelektronenmikroskop konnten Forschende vom Zoologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erstmals hochauflösende Bilder von Vereisungsprozessen auf heimischen Wildpflanzen und Pflanzen in der Antarktis aufnehmen. Dabei entdeckten sie verschiedene winzige Strukturen auf den Blattoberflächen, mit denen sich die Pflanzen gegen niedrige Temperaturen schützen. Ein besseres Verständnis dieser Schutzstrategien könnte auch für Nutzpflanzen oder Flugzeugoberflächen interessant sein. Die Ergebnisse erschienen in The Science of Nature. weiterlesen…

E-Fahrzeuge induktiv so effizient aufladen wie mit Kabel

Stuttgarter Forschungsteam entwickelt „Forschungsstraße: Dynamisches Laden und sichere Energieversorgung“

20 Meter lang ist die Teststrecke auf dem Campus der Universität Stuttgart. E-Fahrzeuge können dort während der Fahrt induktiv aufgeladen werden – mit einer enormen Effizienz, die so bisher noch nicht erreicht wurde. Entwickelt hat die Teststrecke ein Forschungsteam des Instituts für Elektrische Energiewandlung (IEW) unter der Leitung von Professorin Nejila Parspour im Rahmen des MobiLab-Teilprojekts „Forschungsstraße: Dynamisches Laden und sichere Energieversorgung“. (Foto – © Universität Stuttgart) weiterlesen…

Finale Treibhausgasbilanz 2021: Emissionen sanken um 39 Prozent gegenüber 1990

EU-Klimaschutzvorgaben eingehalten

Deutschland hält die EU-Vorgaben zur Emissionsminderung vollständig ein. Das zeigen jedenfalls die endgültigen Daten über den Treibhausgasausstoß für 2021. Demnach insgesamt 759,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind rund 29,6 Mio. t (4 %) mehr als 2020 und 39 % weniger im Vergleich mit 1990. Gestiegen sind vor allem Energie- und Industrieemissionen, während der CO2-Ausstoß bei Haushalten und der Landwirtschaft gesunken ist. So die Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) an die Europäische Kommission übermittelt hat. Mit rund 403 Mio. t CO2-Äquivalenten im Nicht-Emissionshandelsbereich (v. a. Verkehr und Gebäude) konnte Deutschland 2021 sein Budget im ersten Jahr der europäischen Zielvorgaben unter der Effort-Sharing-Regulation (ESR) einhalten. weiterlesen…

Kommentar: Die Klimakleber sind unter uns!

Mit freundlicher Genehmigung von Hans Urban

Dieser Artikel erschien am 05.12.2022 im Portal pv magazine – Kommentare geben Meinung und Informationen der Autoren wider.

„Für alle, die mit dieser Überschrift erstmal nichts anfangen können: Klimakleber, das sind doch die Leute, die sich irgendwo auf der Straße festkleben, den Verkehr aufhalten – gerade dann, wenn andere Leute zur Arbeit müssen, vielleicht sogar noch Rettungsdienste behindern oder wertvolle Kunstwerke beschädigen. (Foto: Mitglieder der „Letzten Generation“ blockieren Straße am Berliner Hauptbahnhof – © Stefan Müller, climate stuff, GermanyCC BY 2.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Alles nutzen, alles erhalten

Weniger verbrauchen, länger und mehrfach nutzen, sauber zurückführen. Die Welt braucht eine Kreislaufwirtschaft.

Die Welt muss weg von der Wegwerfgesellschaft und hin zur Kreislaufwirtschaft. Ein gutes Leben für alle ist möglich – wenn Ressourcen nachhaltig genutzt und fair verteilt werden. Der Trend geht allerdings bisher in die entgegengesetzte Richtung. In den vergangenen sechs Jahren hat die Menschheit mehr Ressourcen verbraucht als im gesamten 20ten Jahrhundert. Für viele der derzeit 8 Milliarden Menschen weltweit bedeutete dies einen höheren Lebensstandard. Gleichzeitig werden so seit Jahren die ökologischen Umweltgrenzen des Planeten überschritten. Die Klima- und Umweltkrise zeigen deutlich, dass sich das ändern muss. Julia Broich zeigt am 26.01.2023 für energiezukunft auf, wie das gehen könnte. weiterlesen…

Künftiges Strommarktdesign muss gesamte Energiewirtschaft in den Blick nehmen

„Ein CfD-Förderrahmen kann das Potenzial der Erneuerbaren Energien nicht ausschöpfen“

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnt vor der Einführung von Differenzverträgen, sogenannten Contracts for Difference (CfD), wie sie die EU-Kommission am 24.01.2023 im Rahmen der Reform des europäischen Strommarkts in die Diskussion gebracht hat. „Unser zukünftiges Energiesystem muss auf solide Füße gestellt werden“, so Dr. Simone Peter, Präsidentin des BEE. „Dafür ist das planwirtschaftliche Modell der CfD nicht geeignet. Wir brauchen Preis- und Marktsignale, um den Strommarkt auszugleichen und daher ein Marktdesign, das Flexibilitäten anregt. Zudem ist eine mengen- statt eine zeitbasierte finanzielle Absicherung des Zubaus von Erneuerbaren Energien zu schaffen.“ In seiner Strommarktstudie habe der BEE gezeigt, dass beides einfach und kosteneffizient umsetzbar wäre. weiterlesen…

Projektstart Forum Synergiewende

Kommunikation und Vernetzung für Sektorenkopplung in Kommunen

Die Verknüpfung des Stromsektors mit Wärme, Verkehr und Industrie (Sektorenkopplung) ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele. Das Projekt Forum Synergiewende qualifiziert und vernetzt relevante Akteur*innen an den Schnittstellen der verschiedenen Sektoren und steigert dadurch ihre Handlungsfähigkeit. Ziel des Projektes ist es, die erfolgreiche und effiziente Umsetzung der Sektorenkopplung auf kommunaler Ebene voranzutreiben. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzen das dreijährige Projekt mit Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) ab Januar 2023 gemeinsam um. weiterlesen…

Energiewende ja, aber wie?

mit freundlicher Genehmigung von Ralf Schnitzler

„Kürzlich habe ich unter dem Titel „Solarparks – wo sollen die Flächen herkommen?„auf ‚3sat‚ einen Beitrag über Biodiversitäts-(Biodiv)-Solarparks gesehen – Anlass für diesen Text, denn darin wzrde etwas gesagt, was gerade viele verbreiten, uns bei der Energiewende aber in eine falsche Richtung führt. weiterlesen…