Internationales Gutachten zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland


BUND: Ambitioniertes Handeln angemahnt

Das am 04.06.2017 in Berlin veröffentlichte Gutachten internationaler Experten zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie – den sogenannten „Peer Review 2018“ – kommentierte Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung: weiterlesen…

Menschlicher Öko-Fußabdruck 2014 am Höhepunkt?


Aber: Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen 68 Prozent höher als von der Erde erneuerbar

Global Footprint Network - LogoDer gesamte ökologische Fußabdruck der Menschheit – ein Maß für die weltweite Nachfrage nach natürlichen Ressourcen – blieb im Jahr 2014, dem letzten Jahr mit einem vollständigen UN-Datensatz, im Vergleich zu 2013 nahezu konstant, wie neue Daten des Global Footprint Network am 09.04.2018 im Rahmen einer Veranstaltung an der Universität Oxford zeigten. weiterlesen…

Planetare Grenzen auf Länder heruntergebrochen


Eine aktuelle Studie mit MCC-Beteiligung setzt Ressourcennutzung und menschliches Wohlergehen in Beziehung. Ein grundlegender Wandel ist nötig.

Kein Land der Welt schafft es derzeit, die Grundbedürfnisse seiner Bürger zu erfüllen und dabei den Ressourcenverbrauch auf einem nachhaltigen Niveau zu halten. Das ist das Ergebnis neuester Forschungen unter Beteiligung des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Die von der University of Leeds geleitete Studie „A good life for all within planetary boundaries“ hat die nationale Ressourcennutzung in insgesamt 151 Ländern bestimmt und wurde nun im renommierten Fachmagazin Nature Sustainability veröffentlicht. weiterlesen…

Ausbeutung von Mensch und Natur nimmt weiter Fahrt auf


Lösung aktueller Umweltprobleme weder mit technologischen Neuerungen noch mit grünem Kapitalismus

“Lauter Kaiser auf dem SUV-Thron” überschreibt Alexander Behr auf ORF.at seine Rezension des Buches von Ulrich Brand und Markus Wissen “Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus”. Die beiden Politikwissenschaftler aus Wien und Berlin hätten “eine äußerst lesenswerte Analyse der aktuellen Umweltproblematik vorgelegt”. Unsere “imperiale Lebensweise” richtet an anderen Orten des Globus ökologischen und sozialen Schaden an; die Folgen des Konsums werden externalisiert. weiterlesen…

Deutschland soll ressourceneffizienteste Volkswirtschaft der Welt werden

Angesichts der globalen Begrenztheit natürlicher Ressourcen muss auch Deutschland seinen Ressourcenverbrauch eindämmen: „Wir stehen vor der Herausforderung, mit weniger Rohstoffeinsatz und weniger Eingriffen in die Natur mehr Wohlstand zu erreichen. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern bringt auch direkte wirtschaftliche Vorteile“, betonte Umweltministerin Barbara Hendricks am 10.11.2014 zum Auftakt einer zweitägigen Konferenz des Umweltbundesamtes (UBA) zum Ressourcenschutz. weiterlesen…

2030 brauchen wir 2 Erden

Die Naturschutzorganisation WWF hat in Berlin den Living Planet Report 2014 vorgestellt. Das Ergebnis: “Ozeane werden überfischt, Wälder gerodet, das Klima kippt und wir beobachten das größte Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier.” Das heißt: Wir entziehen uns und unseren Kindern die Lebensgrundlagen in atemberaubender Geschwindigkeit. weiterlesen…