Ausbau der Schnellladesäulen gewinnt weiter an Tempo

BDEW-Abfrage unter Ladesäulenbetreibern

Die Bundesnetzagentur hat am 22.12.2021 aktuelle Zahlen zur Ladeinfrastruktur veröffentlicht: Hiernach sind derzeit mehr als 50.000 Ladepunkte gemeldet. Insgesamt sind bereits mehr als 10.000 Ladepunkte in diesem Jahr hinzugekommen; damit wurde eine neue Höchstmarke beim jährlichen Zuwachs erreicht. Gleichzeitig steigt auch die Ladeleistung der Ladepunkte weiter an; so wurden 2021 bisher mehr als 1.700 Schnelllader in Betrieb genommen. weiterlesen…

Venture Global LNG und CNOOC Gas & Power geben LNG-Verkaufs- und -Abnahmeverträge bekannt

US-Unternehmen liefert jährlich 2 Mio. Tonnen Flüssigerdgas nach China

Venture Global LNG und die hundertprozentige Tochter der China National Offshore Oil Corporation CNOOC Gas & Power Group Co, Ltd, Chinas größter LNG-Importeur, haben am 21.12.2021 den Abschluss eines 20-jährigen Kaufvertrags bekannt gegeben – der erste LNG-Liefervertrag, den ein US-amerikanischer Exporteur mit CNOOC unterzeichnete. Venture Global wird 2 Millionen Tonnen LNG pro Jahr frei an Bord aus seiner LNG-Exportanlage Plaquemines liefern. Darüber hinaus wird CNOOC Gas & Power für eine kürzere Dauer 1,5 Millionen Tonnen LNG aus der Calcasieu Pass LNG-Anlage von Venture Global beziehen. weiterlesen…

Entwicklung von Wechselrichtern mit Galliumnitrid-Transistor

HS Bonn-Rhein-Sieg, SMA, Fraunhofer IEE, TH Köln, Infineon u.a. beteiligen sich an Forschungsverbund

Extrem schnell schaltende Galliumnitrid-Halbleiter könnten schon bald ihren Nutzen in Photovoltaik-Wechselrichtern finden. Gleich mehrere Universitäten, Forschungsinstitute und einige Vertreter aus der Wirtschaft nehmen sich der Entwicklung einer neuen Generation von Wechselrichtern an, schreibt Marian Willuhn am 21.12.2021 im Portal pv magazine. Durch die Verwendung von Galliumnitrid-Halbleitern sollen die Geräte vor allem kleiner und leichter werden. Dazu ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördertes Forschungsprojekt an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gestartet. (Bild: Am Fraunhofer ISE schon 2012 entwickelter 1-MHz-LLC-Resonanzwandler mit 600-VGalliumnitrid-Leistungstransistoren und einer Leistung von 1 kW – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Vielleicht keine gute Idee

Umweltressort ohne Klimapolitik

Gastbeitrag mit freundlicher Genehmigung von Martin Unfried
Die Grünen-Spitze hat den Klimaschutz im Wirtschafts- und Außenministerium gebündelt – ein verständlicher Impuls. Leider fehlt dabei die Vorstellung, wie ein starkes Umweltressort die Querschnittsaufgabe Ökologie auch im nächsten Jahrzehnt vorantreiben kann. weiterlesen…

Schneeglühen

Lichtverschmutzung bedroht ernsthaft biologische Vielfalt

Die dunkle Jahreszeit ist durch die Zunahme von künstlicher Beleuchtung lange nicht mehr so dunkel wie vordem. Lichtverschmutzung nennen Forschende das Problem. Künstliche Beleuchtung sorgt für zu helle Nächte und Winter. Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei IGB haben zusammengetragen, was getan werden muss, um die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf die biologische Vielfalt zu mindern. Immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen, dass Lichtverschmutzung eine ernsthafte Bedrohung für alle Ebenen der biologischen Vielfalt darstellt – von Genen bis zu Ökosystemen. weiterlesen…

EU-Versuchseinrichtungen schließen sich zusammen, um Meeresenergie-Nutzung voranzutreiben

Vernetzung der Forschungsprojekte soll weltweit führende Großforschungseinrichtung für marine Erneuerbare Energien entstehen lassen

Durch eine Vernetzung bestehender Versuchseinrichtungen aus ganz Europa soll eine weltweit führende Großforschungseinrichtung für marine Erneuerbare Energien entstehen. Im Projekt MARINERG-i haben sich Forschungseinrichtungen aus vielen europäischen Ländern zusammengetan, um die Entwicklung und nachhaltige Nutzung der Meeresenergie, etwa durch Wellen- oder Tidekraftwerke sowie Offshore-Windparks, voranzutreiben. Deutschland wird im Verbund vom Forschungszentrum Küste (FZK), einer gemeinsamen Einrichtung der Leibniz Universität Hannover (LUH) und der Technischen Universität Braunschweig, vertreten. weiterlesen…

VW führt bidirektionales Laden ein

Wolfsburg setzt voll auf Strom

Volkswagen poliert mächtig an seinem verbeulten Image – einer Medienmitteilung vom 15.12.2021 zufolge ist der (nach Umsatz) weltgrößte Autokonzern „der erste Volumenhersteller, der seinen Kunden ein komplettes und nahtloses Ökosystem für das Laden ihrer E-Modelle anbietet. Zug um Zug wird der Service mit dem Namen We Charge noch leistungsfähiger, komfortabler und nachhaltiger – mit neuen Ladelösungen für zu Hause und unterwegs, mit neuen Funktionen in den ID.-Modellen und bald auch mit der Technologie des bidirektionalen Ladens“. Dass Volkswagen dabei auf die Gleichstrom-Technologie setzt, „ist besonders interessant für die vielen Elektroautofahrer und -fahrerinnen, die nach einer ‚Early-Buyer‘-Studie bereits eine Photovoltaik-Anlage besitzen oder an einer solchen interessiert sind“, schreibt Michael Fuhs in pv magazine. weiterlesen…

Bayern plant PV-Pflicht für neue Nicht-Wohngebäude ab Mitte 2022

Aber viele Schlupflöcher

Der Entwurf des neuen bayerischen Klimaschutzgesetzes sieht vor, dass bei gewerblichen und industriellen Gebäuden, die Verpflichtung ab Mitte 2022 greifen soll. Der Solarverband Bayern sieht in den geplanten Regelungen jedoch noch zu viele Schlupflöcher, die Photovoltaik-Vorschrift zu umgehen, so Sandra Enkhardt am 22.12.2021 in pv magazine. Zudem ist es den Betreibern von PV-Freiflächenanlagen nun möglich, Ausgleichsmaßnahmen innerhalb der Solarparks vorzunehmen. weiterlesen…

Berlin hat 12 GW PV-Potenzial

EWG-Studie: Klimaneutrale Energieversorgung Berlins machbar

Das Land Berlin kann bis zum Ende der Dekade seinen Energiebedarf im Verkehr, Strom und Wärme komplett aus erneuerbaren Energien decken. Das wäre sogar kosteneffizienter als das jetzige Energiesystem. Das sind Ergebnisse einer Studie der Energy Watch Group (EWG), die von der Naturstrom Stiftung und der Haleakala Stiftung finanziert wurde. weiterlesen…

EU-Kommission schlägt EU-Eigenmittel der nächsten Generation vor

CO2-Einnahmen sollen EU-Schulden tilgen

Die EU-Kommission hat am 22.12.2021 die Einführung eines „EU-Eigenmittelsystems der nächsten Generation“ vorgeschlagen, in dem sie drei neue Einnahmequellen vorsieht. Die erste stützt sich auf Einnahmen aus dem Emissionshandel (EHS), die zweite auf die Ressourcen, die durch das vorgeschlagene CO2-Grenzausgleichssystem der EU generiert werden, und die dritte auf den Anteil der Residualgewinne multinationaler Unternehmen, die im Rahmen der jüngsten OECD/G20-Vereinbarung über eine Neuzuweisung von Besteuerungsrechten („erste Säule“) den EU-Mitgliedstaaten neu zugewiesen werden. weiterlesen…