Weltrekord für „Berlin tüt was“

Tausende Berliner bilden mit 30.000 Plastiktüten neun Kilometer lange Kette

Mehr als 3.000 Besucher des Umweltfestes der Stiftung Naturschutz Berlin setzten am 20.09.2014 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof mit einer Kette aus 30.000 Einwegtüten das weltweit größte Zeichen gegen den ausufernden Plastiktütenkonsum. So viele Plastiktüten gehen in einer einzigen Stunde in Berlin über die Ladentische. weiterlesen…

“Original Unverpackt”: Erster Supermarkt ohne Verpackungen

Jetzt in Berlin eröffnet

Passend zum DUH-Umweltfest und der 20.000-Plastiktüten-9-km-Schlange auf dem Tempelhofer Feld hat am 13.09.2014 in Berlin-Kreuzberg der erste Supermarkt ohne Verpackungen eröffnet: Keine Schutzhüllen, keine Folien, keine Plastiktüten, keine Einweggläser oder -flaschen und unnötige Kunststoffummantelungen für die Produkte. Die Gründerinnen Milena Glimbovski und Sara Wolf hatten vor einigen Monaten mit einer Crowdfunding-Kampagne mehr als 100.000 Euro für die Idee eingesammelt. weiterlesen…

Windwasserstoff-Bündnis will BImSchG ändern

Vorschlag zur Ergänzung des Entwurfs eines Zwölften Gesetzes zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes: Wind-H2 aufnehmen – Bundesrat stimmt zu

Das BMUB hat den Referentenentwurf zur Änderung des Bundes-Immissions-Schutz-Gesetzes (BImSchG) veröffentlicht, um erforderliche Anpassungen zur Umstellung auf die Treibhausgasquote und zur Klarstellung des Quotenrechts umzusetzen. Ebenfalls soll das Quotenrecht an verschiedenen Stellen übersichtlicher gestaltet werden. performing energy – Bündnis für Windwasserstoff (PE) schlägt als Vertreter betroffener Unternehmen und Verbände vor, das Änderungsverfahren zur Integration des Strommarktes in den Kraftstoffsektor durch Aufnahme von Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde (Power to Gas), zu nutzen. weiterlesen…

Fratzscher zerstört die „Deutschland-Illusion“

DIW-Präsident zählt auf prominente Befürworter

Obwohl er der Politik gehörig die Leviten liest, loben die Gezausten nach Kräften sein Buch: Er „habe es mit großem Gewinn gelesen, es ist nicht besserwisserisch, Fratzscher macht konkrete Vorschläge“ sagte etwa Wirtschaftsminister Gabriel bei der Vorstellung im Berliner DIW am 19.09.2014. Und EU-Kommissionspräsident im Wartestand Juncker sekundiert auf der Rückseite des Umschlags: Marcel Fratzscher baue „ökonomische und zugleich verständliche Buch-Brücken über den schmalen Fluss zwischen bundesrepublikanischen Illusionen und europäischen Visionen.“ weiterlesen…

602 Sonderbrennstäbe noch nicht entsorgt

Rückbau stillgelegter Atomkraftwerke

In den acht 2011 endgültig abgeschalteten deutschen Atomkraftwerken lagern insgesamt noch 602 Sonderbrennstäbe, für die Zulassungen für bestimmte Beladeszenarien erst noch beantragt oder erteilt werden müssen, davon 235 allein in Biblis B und 84 in Neckarwestheim I. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (18/2427) auf eine Kleine Anfrage (18/2335) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. weiterlesen…

EU-Effizienzziel kaum zu schaffen

Bundesrat bedauert EU-Ausschluss von Gebäudesanierungen

Das „von der Kommission vorgeschlagene Energieeffizienz-Ziel von 30 Prozent bis 2030″ sei “ ausgewogen und zugleich ambitioniert“, so eine Stellungnahme des Bundesrates aus seiner Sitzung vom 19.09.2014 zu einer Vorlage der Europäischen Kommission, in der diese den möglichen Beitrag der Energieeffizienz zur Senkung der Treibhausgasemissionen erläutert. weiterlesen…

BUND: Atomausstieg finanziell riskant

Studie zu Risiken der Finanzierung von Atomenergie-Kosten – BUND fordert Übertragung von Rückstellungen der AKW-Betreiber in öffentlich-rechtlichen Fonds

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor Risiken bei der Finanzierung von Atomenergie-Folgekosten gewarnt. „Bleiben die bisher vorhandenen rund 36 Milliarden Euro Rückstellungen für Stilllegung und Rückbau der Atomanlagen und die Atommülllagerung in der Hand der Stromkonzerne, ist die Finanzierung der Folgekosten der Atomenergie infrage gestellt“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Er verlangte die Überführung der Rückstellungen für die Lagerung des Atommülls in einen öffentlich-rechtlichen Fonds.
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Bundesrat begrüßt Lockerung des Kooperationsverbots in der Wissenschaft

Bund soll sich aber stärker engagieren

Der Bundesrat hat in seiner 925. Plenarsitzung am 19.09.2014 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Lockerung des sogenannten Kooperationsverbots im Wissenschaftsbereich begrüßt. Über die darin vorgesehenen erweiterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Wissenschaft hinaus stehe aber der gesamte Bildungsbereich vor großen Herausforderungen und bedürfe insgesamt neuer Formen der Zusammenarbeit und eines stärkeren Engagements des Bundes. weiterlesen…