PV-Vergütung in Spanien erneut gesenkt

Neues Abrechnungssystem: Januar-Produktion nur zu 25 Prozent bezahlt

Spanien hat ein neues System für die Abrechnung eingespeisten PV-Sroms eingeführt. Danach wird die bisherige Handhabung durch ein neues System ersetzt, bei dem mit sog. „akkumulativen Rechnungen“ über die in das Netz eingespeiste Energie abgerechnet wird. Zudem darf die CNMC (Nationale Wettbewerbs-Kommission) Produktionsrechnungen nur noch mit Mitteln bezahlen, die ihr selbst aus dem spanischen Elektrizitätsmarkt zugeflossen sind. weiterlesen…

Koalition lehnte Kohletagebauverbot ab

Grünen-Vorstoß gescheitert

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist mit einem Vorstoß zum Verbot neuer Braunkohletagebaue gescheitert. Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie lehnte am Mittwoch einen entsprechenden Antrag der Fraktion (18/848) ab, mit dem eine Änderung des Bundesberggesetzes erreicht werden sollte. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD stimmten gegen den Antrag; neben Bündnis 90/Die Grünen stimmte auch die Linksfraktion dafür. weiterlesen…

Einigung im Spitzengespräch über EEG-Reform

Bund und Länder schließen Kompromiss

„Weitgehend geeinigt“ (so ein Teilnehmer) haben sich Bund und Länder bei einem Spitzengespräch am 01.04.2014 im Berliner Kanzleramt über die Reform des EEG. Nach vierstündigen Beratungen mit den Ministerpräsidenten im Kanzleramt sagte Bundeskanzlerin Merkel, “ das, was uns gemeinsam geleitet hat, ist die Tatsache, dass wir entschlossen sind, die Kostendynamik der Entwicklung  der EEG-Umlage zu begrenzen“. Es gehe um einen „verlässlichen Ausbau für die Energiewende und damit die Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung sicherzustellen“. Aber sie gab auch zu bedenken: „Wenn wir an einer Stelle mehr Geld ausgeben, müssen wir versuchen, an einer anderen Stelle auch etwas einzusparen. Das beschränkt natürlich die Möglichkeit für Kompromisse.“ weiterlesen…

EEG: Alle gegen alle – und gegen einen

Reform weiter höchst umstritten

Gabriels EEG-Reformpläne, zur Kostensenkung die Förderung von Ökostrom zu kürzen und den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu begrenzen, stoßen bei den (untereinander wiederum höchst uneinigen) Ländern auf starken Widerstand: Baden-Württemberg will mehr Onshore-Wind als EEG-Entwurf vorsieht: 2,4 bis 2,6 GW/a seien zu niedrig. Hessen und Rheinland-Pfalz sehen das ähnlich. Bayern und Thüringen wollen mehr Biogas und sind gegen den Leitungsausbau. Nordrheinwestfalen will die Eigenstrombelastung streichen. Mecklenburg-Vorpommern will die stromintensiven Unternehmen stärker belasten. Hessen würde sonst sein Ausbauziel nicht erreichen.
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Deutschland braucht eine neue Energie-Außenpolitik

Diversifizierung nicht nur von Russland zu mehr Energieversorgungssicherheit

Die Ukraine-Krise hat die Aufmerksamkeit auf geopolitische Faktoren gelenkt, die die Energieversorgungssicherheit maßgeblich mitbestimmen. Kirsten Westphal, Stiftung Wissenschaft und Politik,  meint, dass es weitere gute Gründe gibt, sich mit einer vorausschauenden Energie-Außenpolitik neu zu positionieren. weiterlesen…

IPCC-Bericht: Hohe Risiken

Weltklimarat legt Teil zwei des 5. Sachstandsberichts zu Folgen des Klimawandels vor

In Yokohama wurden am 31.03.2014 Teil 2 des 5. Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC  über die Risiken und Folgen des Klimawandels sowie über Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel und die Empfehlungen für politische Entscheidungsträger veröffentlicht. An ihm wirkten hunderte von Wissenschaftlern mit, darunter 41 Forscher aus Deutschland. Der Bericht stellt die gegenwärtigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen und die Ökosysteme weltweit dar und bietet darüber hinaus einen wissenschaftlich fundierten Ausblick auf die möglichen künftigen Folgen eines ungebremsten Temperaturanstiegs. weiterlesen…

EEG-Pläne verteuern Strom…

…und machen Deutschland abhängiger von russischem Erdgas
Erneuerbaren-Branche warnt Bundesregierung

Die Branche der Erneuerbaren Energien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Ministerpräsidenten der Länder aufgefordert, den Gesetzentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) grundlegend zu verändern. weiterlesen…