CO2– Ausstoß: Klimagase verursachen jährlich 700 Mrd. Schaden

Weder Effizienz, noch nationale Erneuerbaren-Ziele in EU konsensfähig

Konsensfähig für 2030 ist für die EU im Moment ausschließlich die Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes um 40 Prozent gegenüber 1990. Hinzu kommt ein Anteil der erneuerbaren Energien von 27 Prozent an der EU-weiten Stromversorgung. Das bedeutet, dass es keine nationalen Ziele für Wind- und Sonnenstrom mehr gibt und keine Ziele für Energieeffizienz. Doch die Kosten der CO2-Emissionen sind weit größer als gedacht, schreibt Wiwo Green. weiterlesen…

Chancen für Fracking?

Merkel will Energiepolitik komplett überdenken

Putin und die Folgen – eine aufgeregte Diskusison in Deutschland. Die einen wollen die Atomkraftwerke länger laufen lassen (Ex-Minister und Wirtschaftsausschussvorsitzender Ramsauer, CSU) andere wollen mit Schiefergas Deutschlands Abhängigkeit von russischen Energie-Importen verringern. Welt  Handelsblatt, WamS und FAZ zur – teils bizarren – Diskussion innerhalb der schwarz-roten Koalition. weiterlesen…

EU: Infrastruktur für alternative Kraftstoffe kommt

Kompromiss zur Richtlinie zum Aufbaugefunden – VKU: Meilenstein für sauberen Verkehr gesetzt

Mit dem Ziel, die Erdölabhängigkeit im Mobilitätssektor zu senken und die Ressourceneffizienz zu steigern, hatte die Europäische Kommission im Januar 2013 eine Richtlinie vorgeschlagen, die zum Teil weitgehende Vorgaben zur Infrastruktur für alternative Kraftstoffe enthielt. Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die EU-Institutionen nun auf einen Kompromiss zur Richtlinie zum Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFI-Richtlinie) geeinigt. weiterlesen…

BUND zum neuen IPCC-Bericht

„Neuer IPCC-Bericht prognostiziert Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur – auch in Deutschland“

Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, mahnte anlässlich des in den nächsten Tagen zur Veröffentlichung anstehenden neuen IPCC-Berichts des Weltklimarates verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz an. Die in dem Bericht prognostizierten Folgen der globalen Klimaerwärmung wie häufigere Hochwasser, Trockenperioden, Hurrikans und extreme Wetterereignisse würden zu unkalkulierbaren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Problemen führen. Der vorhergesagte weltweite Anstieg des Meeresspiegels mache weite Küstenregionen unbewohnbar, zunehmende Dürren würden zu Wasser- und Lebensmittelknappheit führen. weiterlesen…

AKW Grafenrheinfeld vorzeitig vom Netz

Nicht ökologisch motiviert: E.ON will Brennelemente-Steuer sparen

Das Energieversorgungsunternehmen E.ON will sein Atomkraftwerk Grafenrheinfeld schon Ende Mai 2015, sieben Monate früher als geplant, endgültig abschalten. Der Grund: Die drohende Brennelemente-Steuer in Höhe von rund 80 Millionen Euro, die das unterfränkische AKW kaum noch rentabel Strom produzieren lässt. Das AKW Grafenrheinfeld ist E.ONs ältester aktiver Atommeiler, wurde 1974 begonnen und 1982 fertiggestellt. weiterlesen…

Umlage-Senkung gefährdet Wind-Onshore nicht

EEG-Vergütungen für Windenergie können um 10 bis 20 Prozent sinken, ohne Ausbau zu gefährden

Agora Energiewende legte einen Vorschlag für das künftige Referenzertragsmodell im Bereich der Windenergie an Land vor: Die Kosten der Windenergie an Land können damit weiter gesenkt werden, gleichzeitig wird der notwendige kontinuierliche Bau neuer Windanlagen gesichert. weiterlesen…

Gabriels Teilrückzug beim Eigenverbrauch erzürnt Verbraucher

BSW-Solar und Verbraucher kritisieren Industrieentlastung beim Eigenverbrauch

Der Bundesverband Solarwirtschaft („Solarstrom-Selbstversorger sollen drei bis fünf Mal mehr für Energiewende zahlen als stromintensive Industrie“) und der Verbraucherzentrale-Bundesverband („EEG-Reform: Noch mehr Industrierabatte?“)  fordern, dass stromintensive Industrie, Gewerbe und Privatverbraucher bei der Belastung des Eigenverbrauchs gleichgestellt werden müssen. Sie wenden sich damit gegen Gabriels Pläne, der bisher nur die Industrie entlasten will. weiterlesen…

Gast-Kommentar: Russland und die Energiewende – ein Zusammenhang?

von Matthias Ruchser, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Nach der völkerrechtswidrigen russischen Einverleibung der Krim verhängte der Westen Sanktionen gegen den russischen Bankensektor sowie gegen russische und ukrainische Personen, die eng mit dem Putin-Regime verbandelt sind. Trotz dieser eher symbolischen Sanktionen zeigen sich bereits erste Auswirkungen: Kapital fließt aus Russland ab und geplante europäische Investitionen in Russland werden zurückgestellt. weiterlesen…

Lesehinweis: Umweltrisiko – Dreckschleuder Containerschiff

SZ und Nabu: Umweltschädliche Frachter als Dreckschleudern

Mehr als 90 Prozent des globalen Handels werden über Containerschiffe abgewickelt. Auch 25 Jahre nach der Havarie der „Exxon Valdez“ fahren die meisten mit schadstoffreichem Diesel. Gegen Ökostandards wehren sich die Reeder vehement – dabei gibt es einfache Maßnahmen, die nicht mal teuer sind. Dabei ließe sich mehr Umweltschutz auf See vom Verbraucher bezahlen, das ergibt eine jüngste Studie des Nabu. In Übersee produzierte Produkte würden kaum teurer, wenn Containerschiffe mit wirksamer Abgastechnik führen und auf sauberen Treibstoff umstellten, Fazit:“Billiges Schweröl sollte verboten werden“ – Artikel von Kristina Läsker. weiterlesen…