Leuchtende Pflanzen

Per Crowdfunding zu revolutionären Leuchtkörpern

Gewöhnliche Technologien, mit denen wir Licht ins Dunkel bringen, haben aber alle etwas gemeinsam: Sie brauchen Strom. Ein Forscherteam aus den USA wil diesen Grundsatz jetzt abschaffen – und Pflanzen herstellen, die von allein leuchten. „Was wäre, wenn wir unsere Straßen mit Bäumen beleuchten?“, fragen die Forscher zu Beginn ihres Image-Films bei Kickstarter. Das beschreibt ein Artikel in Green Wiwo.
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Jahresbericht 2012 der Bundesnetzagentur

Homann: „Ziel sind zukunftsfähige und leistungsstarke Netze“

Ihren Jahresbericht 2012 hat die Bundesnetzagentur am 06.05.2013 in Bonn der Öffentlichkeit präsentiert. „Der Bericht enthält umfangreiche Informationen über ein in allen regulierten Sektoren ereignisreiches und erfolgreiches Jahr“, sagte Präsident Jochen Homann gemäß einer Pressemitteilung der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Sechs Herausforderungen für die E-Wende

Manfred Fischdick in Green Wiwo

In der öffentlichen Diskussion wird die Energiewende in Deutschland häufig mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und deren Integration in die bestehende Stromversorgung gleichgesetzt. In der Realität umfasst die Energiewende in Deutschland aber neben der technologischen Herausforderung ein Bündel von sechs weiteren zentralen Herausforderungen. Erst, wenn alle Herausforderung gemeinsam angegangen und geplant werden, kann die Energiewende in Deutschland wirklich gelingen – schreibt Wuppertal-Vize Manfred Fischedick in Green Wiwo. weiterlesen…

ÜNB bereiten vier HGÜ-Leitungen vor

Übertragungsnetzbetreiber wollen gemeinsame Umsetzung

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW bereiten die Umsetzung von vier Großprojekten der Energiewende vor, so eine Pressemitteilung der vier. Für zukunftsfähige Netze sind für den nationalen Netzausbau vier leistungsstarke Gleichstromverbindungen (HGÜ) geplant. Sie werden Energie aus dem Norden und der Mitte Deutschlands in den Süden transportieren. Diese Verbindungen sollen von je zwei Übertragungsnetzbetreibern gemeinsam projektiert werden, und zwar von denjenigen, die an den jeweiligen Anfangs- und Endpunkten das bestehende Übertragungsnetz verantworten: weiterlesen…

Energierevolution in Kuba

Vorbild für Deutschland?

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit, aber auch von den Energiefachleuten in Deutschland, vollzog sich in Kuba eine Ener­gierevolution („revolución energética“), die in manchen Aspekten weiter reicht als die Ener­giewende in Deutschland. Im Jahre 2005 rief Kubas Präsident Fidel Castro die „revolución energética“ aus, die weitreichende Maßnah­men umfasste: 2,5 Millionen Kühlschränke wurden durch ein staatliches Programm gegen effizientere Kühlgeräte ausgetauscht. Auch die Umstellung von Glühlampen auf Kompakt-Leuchtstofflampen wurde im Ver­gleich zu Deutschland und der EU bereits um 5 Jahre früher – und zwar vollständig vorge­nommen. weiterlesen…

EU will schneller CO2-arm werden

Die EU-Energie-Strategie

Am 02.05.2013 veröffentlichte die Europäische Kommission eine Mitteilung über eine Strategie mit dem Ziel, „in der EU einen weltweit erstklassigen Technologie- und Innovationssektor zu schaffen, der den Herausforderungen bis 2020 und danach gewachsen ist.“
In der Mitteilung fordert die Kommission, die EU müsse „mehr unternehmen, damit neue, hochleistungsfähige, kostengünstige, CO2-arme und nachhaltige Energietechnologien auf den Markt gebracht werden. Neue Technologien sind unerlässlich, damit die Ziele, die sich die EU bis 2020 in der Energie-, Klima-, Wirtschafts- und Sozialpolitik gesetzt hat, sowie die für 2030 und 2050 anvisierten Ziele erreicht werden. Die EU muss über eine wirksame und dynamische Technologie- und Innovationsstrategie verfügen, um ihre politischen Ziele zu verwirklichen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Investitionen besser zu koordinieren.“ weiterlesen…

Erfolgskurs?

Bei der Energiewende auf Erfolgskurs: Gemeinsamer Staatssekretärs-Steuerungskreis zog positive Zwischenbilanz der Energiewende  

Eine gemeinsame Pressemitteilung von BMWi und BMU. – Zu dieser Erklärung erlaubt sich Solarify den Hinweis auf  den Artikel Regierungskommission: Schlechte Noten im Fach Energiewende – dort heißt es: “’Ohne weitergehende zusätzliche Maßnahmen werden die Effizienzziele der Energiewende nicht erreicht‘, so lautet in einem Satz das schwache Zwischenzeugnis für die Bundesregierung der vierköpfigen Regierungskommission zur Überwachung der Energiewende. Die Experten fordern in ihrem ersten 156-seitigen Zwischenbericht mehr Einsatz der zuständigen Minister, um das Energiesparen in Gebäuden zu verbessern, wo 40 Prozent der Energie verbraucht werden. Auch im Verkehr müsse mehr passieren. Einer der vier Regierungsberater zur Überwachung des Atomausstiegs und der Umstellung auf erneuerbare Energien sieht zudem besondere Probleme bei der Versorgungssicherheit. ‚In einigen Kategorien steht die Ampel schon auf Grün, in anderen ist sie aber noch tiefrot‘, sagte Georg Erdmann, TU Berlin: ‚Es ist kein gutes Zeichen, wenn im Süden der Republik viele Menschen Blackouts fürchten und darüber nachdenken, ihren Strom selbst zu erzeugen.'“ Gemeint ist hier der unten zitierte Monitoring-Bericht (li.), der weiter unten zitiert wird. weiterlesen…

BMU fördert Power-to-Gas-Forschung

Sauberen Strom als Gas speichern – Forschungsverbund untersucht Potenzial und Eignung für die Energiewende

Ökostrom in Gas umwandeln und dadurch speicherbar machen wird durch das sogenannte Power-to-Gas-Verfahren möglich. Seit Januar wird diese zukunftsträchtige Speichermethode von einem Forschungsverbund aus Unternehmen und Instituten auf ihr Potenzial und ihre Eignung für die Energiewende überprüft. Das zweieinhalbjährige Projekt, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert wird, hat eine enorme Bedeutung für die 100%ige Versorgung Deutschlands mit erneuerbaren Energien. Denn ohne eine Technik, welche die Speicherkapazität und -dauer der heute üblichen Batterien, Pumpspeicher und Co. deutlich übertrifft, kann beim wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien langfristig keine stabile Stromversorgung gewährleistet werden. weiterlesen…

Nachhaltigkeit: 41 Prozent der Gesetze durchgefallen

Bericht des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung über die 17. Wahlperiode

Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung des Bundestages (PBNE) hat in der Zeit vom 01.03.2010 bis 31.01.2013 insgesamt 602 Regierungsvorhaben auf Nachhaltigkeit überprüft. Davon wurden rund 59 Prozent der Gesetze als nachhaltigkeits-relevant eingestuft und knapp 41 Prozent als nicht nachhaltigkeits-relevant angesehen. Das geht aus dem Arbeitsbericht des PBNE in der 17. Wahlperiode (17/13064) hervor, den das Gremium Mitte April vorgelegt hat. Darin berichtet der Beirat außerdem über seine Aktivitäten bei der parlamentarischen Begleitung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie über die Begleitung dieses Prozesses auf Ebene der Europäischen Union und der Vereinten Nationen und über die Zusammenarbeit mit dem Rat für nachhaltige Entwicklung. weiterlesen…