Urananreicherungsanlage steht zum Verkauf

Nukleare Nichtverbreitung muss sichergestellt sein

Nach Informationen der Bundesregierung sind sowohl die britische Regierung als auch die deutschen Energiekonzerne RWE und E.ON daran interessiert, ihre Anteile an dem Urananreicherungsanlagenbetreiber URENCO zu veräußern. Konkrete Verkaufsgespräche gebe es aber nicht, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (17/12142) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/11975). weiterlesen…

36 Mrd. $ im Jahr können Welt retten

Studie von Green Growth Action Alliance – Lesehinweis aus Green Wiwo

Grüne Energie, CO2-ärmere Mobilität und Energiespartechniken: Ohne Investitionen in diese Felder ist das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, nicht mehr zu erreichen. So manche Regierung scheint aber angesichts dieser gigantischen Herausforderung gar nicht erst anfangen zu wollen. Zu groß erscheinen die Probleme, zu gering der Glaube daran, die Entwicklung aufhalten zu können. weiterlesen…

Fraunhofer ISE legt Speicherstudie vor

„Beitrag kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“

Die technologischen Entwicklungen im Bereich der elektrochemischen Speichersysteme sowie der steigende Bedarf an Ausgleichsmöglichkeiten für die Fluktuation regenerativer Erzeuger machen den Einsatz von direkten Stromspeichern im Energieversorgungssystem zunehmend attraktiv und notwendig. Vor dem Hintergrund der sogenannten Netzparität von Photovoltaik?Strom (in Bezug auf den Haushaltskundenstrompreis) wird zudem der lokale Eigenverbrauch des Photovoltaik?Stromes auch für Betreiber von Kleinanlagen immer interessanter. Durch die Nutzung von Photovoltaik?Batteriesystemen können Anlagenbetreiber den Eigenstromanteil weiter erhöhen. Welche Effekte Photovoltaik? Batteriesysteme auf das Energiesystem sowohl aus technischer als auch ökonomischer Sicht hervorrufen, wurde vom Fraunhofer ISE im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW?Solar) untersucht. weiterlesen…

Golf-Staaten vor großem EE-Zuwachs

Erneuerbare Energien werden bedeutenden Beitrag zum Energiemix der Golfstaaten leisten prophezeit Frost & Sullivan

Da weltweit erneuerbare Energien auf dem Vormarsch sind, unterliegt auch der Golf-Kooperationsrat  infolge wirtschaftlicher Diversifizierungs-Programme, der globalen Rezession und des arabischen Frühlings einem Umbruch. Die US-Consultingfirma Frost & Sullivan prognostiziert, dass sich der Strombedarf bis 2020 auf 215 GW verdoppeln wird. Obwohl die Golfstaaten 22,5 Prozent der weltweit nachgewiesenen Erdgas- und 35 Prozent der Ölreserven besitzen, wird nicht erwartet, dass diese konventionellen Energieträger mit dem Wachstumstempo des Energiebedarfs in den kommenden Jahren mithalten können. Um die wachsende Nachfrage zufrieden zu stellen, überdenkt der Golf-Kooperationsrat seinen Energiemix und will  erneuerbare Energien als bedeutenden Beitrag integrieren. Gemäß aktueller Pläne für die Einführung erneuerbare Energien, gibt es bis 2020 ein Potenzial von 25 GW für sie in der Golfregion. weiterlesen…

EU will mehr grüne Tankstellen

Und einheitliche Stecker – Maßnahmenpaket angekündigt

Die EU-Kommission hat ein Maßnahmenpaket zum Aufbau alternativer Tankstellen in ganz Europa mit gemeinsamen Standards für deren Gestaltung und Nutzung angekündigt. Umweltfreundlichen Kraftstoffen stehen vor allem drei Hindernisse im Weg: die hohen Kosten der Fahrzeuge, eine geringe Akzeptanz von Seiten der Verbraucher und der Mangel an Ladestationen und Tankstellen. Dadurch entsteht ein Teufelskreis. Tankstellen werden nicht gebaut, weil es nicht genügend Fahrzeuge gibt. Fahrzeuge werden nicht zu konkurrenzfähigen Preisen verkauft, weil die Nachfrage nicht groß genug ist. Verbraucher kaufen die Fahrzeuge nicht, weil sie teuer sind und es keine Tankstellen gibt. weiterlesen…

Bundesregierung will weiter für AKW-Bau im Ausland bürgen

Die Bundesregierung will weiterhin mit deutschen Steuergeldern für den Bau ausländischer Atomkraftwerke bürgen. Das geht aus einem Schreiben an den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung hervor, über das SPIEGEL-Online berichtet. Das Schreiben aus dem Bundeswirtschaftsministerium soll bald verschickt werden. weiterlesen…

Bundesrat schiebt in EU an

Nationale Lösung zur Versorgungssicherheit implementieren

Die Bundesratsausschüsse für Agrarpolitik und Verbraucherschutz, Finanzen, für Innere Angelegenheiten sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit haben in ihrer Empfehlung zur EU-Kommissionsmitteilung „Ein funktionierender Energiebinnenmarkt“ darauf hingewiesen, „dass angesichts bereits heute absehbarer Kapazitätsengpässe in den kommenden Jahren ein europaweit harmonisierter Rechtsrahmen für die Einführung von Kapazitätsmechanismen nicht abgewartet werden kann.“ weiterlesen…

Photovoltaik-Brandschutz – Fakten statt Phantome

Ergebnisse aus Expertenworkshop: PV kein erhöhtes Brandrisiko

PV-Anlagen sind anders als herkömmliche Elektroinstallationen, aber nicht gefährlicher – das ist das Fazit eines Brandschutz Workshops mit 120 Teilnehmenden, den das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der TÜV Rheinland am 24.01.2013 im Solar-Info-Center in Freiburg veranstalteten. Hersteller, Forscher, Feuerwehr und Versicherer waren sich einig, dass die Einhaltung der bestehenden Regeln durch qualifizierte Fachkräfte der beste Brandschutz ist. Näheres zum Brandschutz unter www.pv-brandsicherheit.de weiterlesen…

Bosch: Verluste im PV-Geschäft rund eine Milliarde Euro

Abkühlung der Weltkonjunktur bremst Wachstumsdynamik

  • Umsatz um 1,6 Prozent auf 52,3 Milliarden Euro erhöht
  • Ergebnis bei rund zwei Prozent
  • Maßnahmen zur Stärkung der Ertragskraft eingeleitet
  • Strategische Ausrichtung bekräftigt

Pressemitteilung der Bosch-Gruppe: Die sich abkühlende weltweite Konjunktur hat die Wachstumsdynamik der Bosch-Gruppe gebremst. Nach vorläufigen Zahlen erhöhte sich der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens 2012 um 1,6 Prozent auf 52,3 Milliarden Euro. Die verhaltene Umsatzentwicklung sowie Sonderabschreibungen und Verluste im schwierigen Photovoltaikgeschäft in Höhe von voraussichtlich rund einer Milliarde Euro hatten deutliche Rückwirkungen auf die Ertragslage. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) liegt nach den vorläufigen Zahlen bei rund zwei Prozent vom Umsatz. „Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2012 kann uns trotz leichter Umsatzerhöhung und positivem Free-Cash-Flow nicht zufriedenstellen“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Im Jahr 2013 soll deshalb vordringlich an der Verbesserung der Ertragskraft gearbeitet werden, ohne dabei die Investitionen in die Zukunft zu vernachlässigen. weiterlesen…