Merkel: EEG-Rückführung OK

Lauk, Präsident CDU-Wirtschaftsrat: „Energieeinspeisegesetz schrittweise ein Stück zurück“ führen – Statements von Bundeskanzlerin Merkel und Lauk, zu Energiewende in Pressekonferenz in Berlin

Lauk: „Wir haben heute den 11. Energiekongress des Wirtschaftsrates in Anwesenheit von Günther Oettinger, vielen aus der Industrie und insbesondere der Bundeskanzlerin durchzuführen. Ich möchte kurz drei Punkte erwähnen: Erstens. Wir haben das Thema erörtert, wie das Energieeinspeisegesetz wieder schrittweise ein Stück zurückgeführt werden kann.
Der zweite Punkt ist: Wir brauchen dringend mehr Kompetenzen im Bund, damit die 16 Energiewenden, die in Deutschland stattfinden, zu einer Energiewende für Gesamtdeutschland gemacht werden können. Wir brauchen drittens eine stärkere europapolitische Koordination, um mit unseren Nachbarn eine abgestimmte Energiewende durchzuführen. weiterlesen…

Bundesrat stimmt Energiewirtschaftsgesetz zu

Zustimmung der Länder 2011  noch verweigert

Am Freitag, 01.02.2013, lag dem Bundesrat nach über einjährigem Vermittlungsverfahren erneut das Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden – nunmehr Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes – zur Beschlussfassung vor. Der Bundestag hatte es im Rahmen des Atomausstiegs im Sommer 2011 beschlossen. Die Länder haben jedoch im Juli des gleichen Jahres ihre Zustimmung verweigert. Nun wurde der überarbeiteten Fassung vom Bundesrat zugestimmt.
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Solarthermie-Forscher-Gipfel: Neuentwicklungen für Wärmewende

Auflösung von Modernisierungsstaus wichtig

Unter dem Motto „Technik und Innovation – der Beitrag der Solarwärme zur Energiewende“ versammelten sich auf Einladung des deutschen Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) am 30. und 31.01.2013 rund 200 Teilnehmer aus Politik, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Solarthermie-Branche und Forschungseinrichtungen in Berlin, um Neuheiten der Solarwärme zu diskutieren. weiterlesen…

Marcel Fratzscher neuer DIW-Präsident

Experte in europäischer Schuldenkrise, Finanzstabilität und Kapitalverkehrskontrollen

Das Kuratorium des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat den Leiter der Abteilung „Internationale wirtschaftspolitische Analysen“ bei der Europäischen Zentralbank, Marcel Fratzscher, zum neuen Präsidenten des Berliner Forschungsinstituts bestellt. Der 42-jährige Volkswirt wird sein neues Amt am 1. Februar 2013 antreten. weiterlesen…

Desertec-Initiative kooperiert mit Ägypten

NREA und Dii vereinbaren Zusammenarbeit in Ägypten

Das staatliche ägyptische Büro für erneuerbare Energien (NREA – New & Renewable Energy Authority) und das Industriekonsortium Dii haben am 30.01.2013 in Berlin eine Absichtserklärung zum Ausbau ihrer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen die Unterstützung ägyptischer Stellen beim Ausbau regenerativer Energien und der Austausch technischer Erfahrungen. Auf lange Frist soll diese Kooperation mit den Anstoß geben für die Schaffung eines gemeinsamen Strommarktes, der allen Beteiligten aus Europa, dem Nahen Osten und Europa (EUMENA) Vorteile bringen wird. weiterlesen…

Union: Strombremse richtig – SPD: Problem verfehlt

Unionsfraktion: Stromkosten-Begrenzung richtig – darf aber nicht auf Kosten des Industriestandorts Deutschland gehen

Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der Unionssfraktion, und der wirtschaftspolitische Sprecher Joachim Pfeiffer „begrüßen die Initiative von Bundesumweltminister Altmaier. Es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Der Anstieg der Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien lässt sich seit Jahren nicht mehr kontrollieren und übertrifft regelmäßig alle Prognosen und Befürchtungen.“ weiterlesen…

VDE|DKE veröffentlicht erste europäische Norm für „grüne“ Rechenzentren

EN 50600-1 „Informationstechnik – Einrichtungen und Infrastrukturen von Rechenzentren – Teil 1: Allgemeine Konzepte“

Ohne Rechenzentren keine moderne Informationsgesellschaft. In jeder Netzinfrastruktur sind Rechenzentren die intelligenten Knotenpunkte, in denen Daten beliebiger Art gespeichert, abgerufen und weitergeleitet werden. Mit dem immensen Wachstum der elektronischen Kommunikation nimmt die Anzahl der Rechenzentren und damit auch deren Energieverbrauch ständig zu. Rund 5 Prozent der jährlich verbrauchten elektrischen Energie gehen auf ihr Konto. Folglich rückt der energieeffizienter Betrieb von Rechenzentren in den Mittelpunkt des Interesses von Wirtschaft und Politik. Da allgemein akzeptierte Normen in Europa hierfür bislang gefehlt haben, hat die VDE-Normungsorganisation DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (VDE|DKE) bei der europäischen Normungsorganisation CENELEC die Gründung einer neuen Expertengruppe zur Erarbeitung von europäischen Normen für Rechenzentren unter deutscher Leitung forciert. Ende 2012 wurde die erste Norm aus dieser Initiative (EN 50600-1 „Informationstechnik – Einrichtungen und Infrastrukturen von Rechenzentren – Teil 1: Allgemeine Konzepte“) ratifiziert. weiterlesen…

Kommentar-Echo auf Altmaiers EEG-Liste

Skepsis überwiegt: Kommentierung der Altmaier-Vorschläge

Die Vorschläge von Altmaier zur Energiewende treffen auf zwiespältiges Echo, wobei klar die Skepsis überwiegt. Positive Einschätzungen bleiben in der Minderzahl. Auch nicht selten sind Einschätzungen, die die Vorschläge in direkten Zusammenhang bringen mit dem bevorstehenden Bundestagswahlkampf. Vereinzelt wird Sorge über die Verschlechterung des Investitionsklimas für die erneuerbaren Energien geäußert. Für die FAZ treffen die Altmaier-Vorschläge „immerhin den Kern der Missstände“. Die Süddeutsche Zeitung interetiert die Vorschläge vor allem (wahl)-taktisch. Die Berliner Zeitung erörtert Chancen und Risiken von Altmaiers Alleingang – und ist vorsichtig optimistisch. Die Nürnberger Nachrichten vermögen noch kein ausgewogenes Konzept in den Altmaier-Plänen zu erkennen. weiterlesen…

Altmaier will EEG-Umlage einfrieren

Rösler überrascht: Ein paar Stellschrauben reichen nicht

Umweltminister Altmaier will die EEG-Umlage für zwei Jahre auf heutigem Niveau einfrieren und so die Stromkosten begrenzen. Die bisher gültigen Bestimmungen für neue Wind- und Solarkraftwerke sollen wenn nötig beschnitten und Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen begrenzt werden. Altmaiers „Strompreis-Sicherung“ soll am 01. 08. in Kraft treten. Mit seinem Eckpunktepapier will er die sogenannte EEG-Umlage bis Ende 2014 nicht mehr steigen lassen – und ab 2015 den Anstieg auf auf 2,5 Prozent pro Jahr begrenzen. weiterlesen…