Litauen baut AKW

Alle wichtigen Parteien dafür – Lettland und Estland beteiligen sich

Litauens Parlament hat nach mehrtägiger heftiger Debatte mit knapper Mehrheit (70 Stimmen von 74 anwesenden der 141 Abgeordneten) den Bau eines Atomkrafterks beschlossen. Der japanische Konzern Hitachi soll es bei Visaginas im Osten Litauens bauen. Mehrere Oppositionsparteien boykottierten die Abstimmung, denn der Vertrag mit Hitachi beinhalte zu große finanzielle Risiken für das Land. weiterlesen…

50 Wasserstofftankstellen für Deutschland

Bundesverkehrsministerium und Industriepartner bauen überregionales Tankstellennetz

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und führende Industrieunternehmen beschlossen am 20.06.2012 in einer gemeinsamen Absichtserklärung den Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes in Deutschland. Bis 2015 wird es in Deutschland ein Versorgungsnetz mit mindestens 50 öffentlichen Tankstellen geben. weiterlesen…

„Regierungskurs in E-Mobility bestätigt“

Nationale Plattform Elektromobilität bestätigt Regierungskurs
Beratungsgremium international vorbildlich

Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) übergab am 20.06.2012 ihren Fortschrittsbericht an die Bundesregierung. Der Beauftragte für Elektromobilität der Unions-Bundestagsfraktion, Andreas Jung, sieht darin den „Kurs der Koalition in Sachen Elektromobilität erneut bestätigt. Der Fortschrittsbericht zeigt Schwarz auf Weiß, dass Deutschland dem Ziel des globalen Leitmarkts für die Elektromobilität auch im letzten Jahr wieder deutlich näher gekommen ist. Der Bericht dürfte eine harte Nuss für die Zweifler am Regierungsprogramm Elektromobilität sein.“ weiterlesen…

Globales Supergrid

„Gute Planung braucht gute, ständige und unparteiische Beratung“

„Wir sind begeisterte Mitglieder der Desertec-Intitaive Dii“, betonte Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer ISE (Institut für Solare Energiesysteme Freiburg) und Sprecher der Fraunhofer-Energie-Allianz in seiner Dinner Speech anlässlich des  gemeinsamen Gesellschafter- und Assoziierte-Partner-Treffens der Industrie-Initiative Dii am 19.06.2012 in München.  „Gute Planung braucht gute, ständige und unparteiische Beratung“, erläuterte er das Angebot der Fraunhofer-Gesellschaft, die Arbeit der Dii wissenschaftlich zu begleiten. Man sei bestens dafür motiviert: Das ISE überbrücke  die Lücke zwischen Forschung und technischer Innovation, und man verdiene schließlich seine eigenen Mitel, mindestens 30 Prozent kämen aus der Wirtschaft. Das gelte für alle 18 Institute der Fraunhofer-Energie-Allianz – deren Hauptziel sei es, zu einer hundertprozentigen effizienten Versorgung mit erneuerbaren Energien beizutragen. weiterlesen…

Altmaier in FTD: PV-Zubau bremsen!

„Entwicklung weder nachhaltig noch bezahlbar“

Bundesumweltminister Altmaier will den Photovoltaik-Zubau weiter drosseln. In einem Gastbeitrag für die Financial Times schrieb er, es seien überall weit über die Nachfrage hinaus Solarfabriken gebaut worden. Die deutsche Solarindustrie hänge aber „nicht in erster Linie von der Marktentwicklung in Deutschland ab“. weiterlesen…

MPG-Präsident: E-Wende-Kosten veröffentlichen!

Rheinische Post: Präsident der Max-Planck-Gesellschaft fordert fundierte Information der Verbraucher über Kosten der Energiewende

Peter Gruss, der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, fordert eine bessere Information der Verbraucher zur Energiewende. „Was uns fehlt, ist eine wissenschaftlich fundierte Aufstellung über die entstehenden Kosten, sowohl für die Gesellschaft als auch für den einzelnen Verbraucher“, sagte er der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (13.06.2012). weiterlesen…

BMU und BDI unterzeichnen „Memorandum für Green Economy“

„Greening“ der Wirtschaft soll nachhaltiges Wachstum erschließen und Wettbewerbsfähigkeit sichern

Im Vorfeld der Rio+20 Konferenz unterzeichneten das Bundesumweltministerium und der Bundesverband der Deutschen Industrie ein „Memorandum für eine Green Economy„. Auf der Rio+20 Konferenz spielt das Thema „Green Economy“ eine zentrale Rolle. Klimawandel, Rohstoffknappheit, Biodiversitätsverlust und eine wachsende Weltbevölkerung erzwingen in Zukunft eine noch stärkere Verbindung von Ökonomie und Ökologie im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung. In Deutschland ist dieser Prozess des „Greenings“ der Wirtschaft bereits weit vorangekommen. Die deutsche Wirtschaft benötigt heute deutlich weniger Rohstoffe und Energie und stößt weniger Schadstoffe aus als noch vor zehn Jahren, um die gleichen Erträge zu erwirtschaften. Umwelt- und Effizienztechnologien sind Wachstumstreiber entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. In ihrem gemeinsamen Memorandum bekennen sich BMU und BDI zu einer nachhaltigen Entwicklung, illustrieren das ökonomische Potenzial des Greenings und versichern gemeinsame weitere Anstrengungen auf diesem Weg. weiterlesen…

Globaler Trend zu Erneuerbaren hält an

Globale Energiewende:  Weltweit 257 Milliarden US-Dollar im Jahr 2011 investiert – Rekord

Auch im Jahr 2011 sind die erneuerbaren Energien weltweit massiv ausgebaut worden: Die globalen Investitionen haben gegenüber dem Vorjahr (ohne große Wasserkraft) um rund 17 Prozent auf den Rekordwert von 257 Milliarden US-Dollar zugelegt – das Sechsfache der Investitionen im Jahr 2004 und 94 Prozent mehr als 2007, dem Jahr vor der weltweiten Finanzkrise. Das wurde am 11.06.2012 vom Politiknetzwerk REN21 im Rahmen der jährlich erscheinenden Schwesterpublikationen Global Trends in Renewable Energy Investment der UNEP und Globaler Statusbericht zu erneuerbaren Energien 2012 (Renewables Global Status Report – GSR) veröffentlicht. Weltweit decken die erneuerbaren Energien mittlerweile 16,7 Prozent des Endenergieverbrauchs und rund 20,3 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs. weiterlesen…