Desertec kommt voran

Süddeutsche Zeitung: Schon bald erstes Desertec-Kraftwerk in Marokko

SZ-Autor Markus Balser beschreibt die Fortschritte der Desertec-Vision in der marokkanischen Wüste. Ouarzazate, „die letzte Siedlung vor der Sahara“, Drehort mehrerer Filmproduktionen, erlebe „ihre vielleicht bedeutendste Premiere: Ende 2012 soll hier der Traum vom Solarzeitalter beginnen.“ Denn die erste, 750Millionen Euro teure Anlage gemäß der Desertec-Vision soll noch 2012 auf dem Hochplateau bei Ouarzazate begonnen werden. Auftraggeber: die staatliche marokkanische Solarinitiative Masen (Moroccan Agency for Solar Energy) ist der Auftraggeber. Für November sei der erste „Spatenstich des mit 500 MW größten thermischen Solarkraftwerks der Welt geplant; es hätte die Leistung eines halben Atomkraftwerks. Auch die Bundesregierung ist am ersten Bauabschnitt beteiligt. Sie schießt 115 Millionen Euro zu.“ weiterlesen…

Politik und Wirtschaft: Gemeinsam in Richtung Energiewende

Altmaier begrüßt Keitels Gesprächsangebot „Energiewende kann nur gelingen, wenn wir miteinander reden“

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat das Gesprächsangebot des Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, begrüßt. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir miteinander reden, unsere Erkenntnisse zusammen tragen und gemeinsam handeln“, sagte Altmaier anlässlich der Vorstellung der Kompetenzinitiative Energie des BDI.

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Türkei hält am Atomkurs fest

Türkei bleibt auf Atomkurs
Yildiz kündigt 23 AKWs bis 2023 an

Die Türkei ist offenbar nach wie vor fest entschlossen, Atromkraftwerke zu bauen. Wie der türkische Energieminister Taner Yildiz in der vergangenen Woche auf einem Panel mit dem Titel „The New Energy Corridor“ eines Regionalgipfels des Weltwirtschaftsforums in Istanbul erklärte, wolle das Land bis 2023 ganze 23 Anlagen bauen. Die verheerenden Ereignisse im japanischen Fukushima haben nach seiner Ansicht keinen Einfluss auf diese Entscheidung. weiterlesen…

380.000 Jobs in Erneuerbare-Energien-Branche

Erneuerbare Energien sorgen für Beschäftigung
Erstmals bundesländergenaue Arbeitsplatzeffekte
Hohe Bedeutung für ostdeutschen Arbeitsmarkt

In Deutschland sind aktuell mehr als 380.000 Menschen in der Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt. Während in absoluten Zahlen die größten Beschäftigungseffekte in wirtschaftlich starken Bundesländern wie Bayern und Nordrhein-Westfalen zu beobachten sind, ist die Bedeutung der Erneuerbaren Energien für den jeweiligen Arbeitsmarkt vor allem in strukturschwächeren Regionen sehr hoch – in Sachsen-Anhalt wurde etwa mehr als jeder vierzigste Arbeitsplatz direkt oder indirekt von der Erneuerbaren-Energien-Branche geschaffen. weiterlesen…

Netzwerk Lebensmittelforum: Agrosubventionen abschaffen

Netzwerk Lebensmittelforum:
Memorandum zur Energiewende
Energiepreissteigerung aktiv verhindern
Einspeisevergütung abschaffen

„Die Energiewende muss Anlass sein, die fehlgeleitete Förderpolitik im Bereich der erneuerbaren Energien zu beseitigen und den Vorrang für Ernährungssicherheit wieder zu gewährleisten“. Das erklärte Rechtanwalt Peter Hahn für das Netzwerk Lebensmittelforum, eine Interessengemeinschaft von Verbänden der Ernährungswirtschaft und des Agrobusiness, die sich mit einem „Memorandum zur Energiewende“ an die Bundesregierung gewandt hat. weiterlesen…

Merkel tritt Sorgen entgegen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will den deutschen Familienunternehmen die Sorge nehmen, dass die Energiewende für sie zu teuer wird. Auch die Kritik dieser Unternehmen am Euro-Rettungsschirm weist Merkel zurück.

Die Bundesregierung tue alles, damit die Preise bezahlbar blieben, sagte die Kanzlerin in ihrer Video-Botschaft am 09.06.2012. Zugleich müsse die Versorgung gesichert und die Energieversorgung umweltfreundlich ausgestaltet werden. weiterlesen…

Altmaier will bis Jahresende E-Wende-Konsens

Altmaier beim Transformationskongress:
„Bis Ende des Jahres will ich nationalen Konsens zur Energiewende erreichen“

Bundesumweltminister Peter Altmeier (CDU) will bis zum Jahresende einen nationalen Konsens in Sachen Energiewende erreichen, gleichzeitig den Klimawandel wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und die Ziele der Energiewende einer Revision unterziehen, indem zunächst bis zur Sommerpause die Prognosen überprüft würden, mit denen die Regierung bislang gearbeitet habe. Das sagte Altmeier im Rahmen einer Podiumsdiskusison am 09.06.2012 beim zweitägigen Transformationskongress von DGB, Evangelischer Kirche und Deutschem Naturschutzring in Berlin. weiterlesen…