Ramsauer gegen Luftverkehrssteuer

Die Ticketsteuer auf Abflüge von deutschen Flughäfen hat nach einem Gutachten für die Bundesregierung der Luftverkehrswirtschaft 2011 erheblich geschadet. »Ohne Einführung der Luftverkehrssteuer wären rund zwei Millionen Passagiere mehr ab und nach Deutschland geflogen«, heißt es in der Analyse für das Finanzministerium. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sagte dazu, die Luftverkehrsabgabe »müsse eigentlich weg«. Gegenwärtig sind verschiedene Ministerien im Gespräch um eine Bewertung der Luftverkehrsabgabe. weiterlesen…

IASS, acatech und FHI diskutierten Energiewende

„Energiewende: Wo stehen wir? Was ist zu tun?“

Auf Einladung von IASS, acatech und Fritz-Haber-Institut diskutierten am 28.06.2012 in Berlin Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit über die technologischen und gesellschaftlichen Chancen und Herausforderungen der vor einem Jahr beschlossenen Energiewende. Gleichzeitig ging es um die Frage, was die Energiewende kosten wird und welche Rolle dabei die Wissenschaft spielen kann. weiterlesen…

Kompromiss bei Solarförderung

Erneuerbare Energien: Kompromiss im Streit um die Solarförderung

Im Konflikt um die Solarkürzungen haben Bund und Länder einen Kompromiss erzielt. Die Kürzungen sollen abgemildert werden, dafür sollen die Subventionen aber ab der Obergrenze von 52.000 Megawatt installierter Leistung endgültig auslaufen. Ob die schwächelnden deutschen Solarzellen-Hersteller hiervon profitieren, ist fraglich. Denn für den erwarteten „Schlussverkauf“ erscheint die billigere chinesische Konkurrenz besser aufgestellt. weiterlesen…

Saudi-Arabien sucht Investoren für Solar und Nuklear

Große Pläne – Viele Fragen noch offen
von Robert Espey (Germany Trade & Invest)

Die Bestrebungen Saudi-Arabiens, zunehmend nicht-fossile Energien zu nutzen, sind vor allem eine Reaktion auf den rasant steigenden Strombedarf, der mittelfristig die für den Export verfügbaren Ölmengen stark reduzieren würde. Bisher ist wenig in alternative Energien investiert worden, aber die Planungen werden immer ambitionierter. Der größte Teil des starken Ausbaus des Energiesektors ist für Solarkraft vorgesehen, aber es sollen auch bis zu 16 Atomkraftwerke entstehen. Ausländische Unternehmen zeigen sich sehr interessiert. weiterlesen…

EU: Ertrag aus CSP-Kraftwerken steigt um 193 %

EurObserv’ER veröffentlicht Solarthermie-Barometer: Ertrag aus CSP-Kraftwerken erhöht sich in der EU um 193 % – Solarkollektormarkt geht leicht zurück

Spanien ist nach wie vor das einzige Land in der Europäischen Union, das über einen CSP-Großanlagensektor verfügt. Sämtliche kommerzielle CSP-Anlagen in Europa befinden sich in Spanien, die installierte Leistung beträgt 1151 MW.
Zusammen mit vier in der EU in Betrieb genommenen Prototypen belief sich die Gesamtleistung in der Europäischen Union 2011 auf 1157 MW. Im Jahr 2011 gingen neun kommerzielle CSP-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 420 MW ans Netz – alle in Spanien. Acht jener Anlagen sind Parabolrinnensysteme mit einer Leistung von jeweils 50 MW, hinzu kommt ein 20 MW-Solarturmkraftwerk. Laut REE (Red Eléctrica de España) betrug die Energieproduktion der CSP-Anlagen 2011 in Spanien 2029 GWh (2010: 692 GWh). weiterlesen…

„Off-Shore und PV begrenzen!“

Anstieg der EEG-Umlage hat viele Gründe

Aus Sicht von Bernd Wenzel, Leiter des Ingenieurbüros für neue Energien (IfnE), der für des Bundesumweltministerium die Umlageprognosen der Stromnetzbetreiber prüft, ist eine Steuerung des Zubaus der Photovoltaik und der Offshore-Windenergie wünschenswert, um die EEG-Umlage nicht übermäßig steigen zu lassen. Denn nicht nur die Ausnahmeregelungen für die energieintensiven Betriebe treiben die Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren. weiterlesen…

RNE: Green Economy – Neue Impulse aus Rio und Berlin

„Transparenz-Paragraph“ 47 fordert regelmäßige betriebliche Nachhaltigkeitsinformationen

Während der UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung stieß der Paragraph des Abschlussdokuments zur ökologisch und sozial transparenten Unternehmensberichterstattung („para 47“) auf spontane Resonanz: In Rio versammelte Vorstände und Geschäftsführer gründeten noch vor Ort die Gruppe „Friends of para 47“. Der „Transparenz-Paragraph“ 47 beschreibt die Aufgabe für Großunternehmen betriebliche Nachhaltigkeitsinformationen – zum Beispiel CO2-Emissionen, Wasserverbrauch, die Zahl der Arbeitsunfälle – in die regelmäßige Berichterstattung zu integrieren. weiterlesen…

Wüstenstrom 2050 – ein Dii-Meilenstein

Wüstenstrom verbindet:
Nordafrika, Naher Osten und Europa starten in gemeinsame Energiezukunft

Ein gemeinsamer Stromverbund für Nordafrika, den Nahen Osten und Europa (EUMENA) bringt allen Beteiligten deutliche Vorteile. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie Desert Power 2050, die von der Industrie-Initiative Dii am 21. 06. 2012 in München vorgestellt wurde, und mit der mögliche Verwirklichung der Desertec-Vision vom Strom aus den Wüsten belegt wird. „Eine CO2-freie und nachhaltige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien erreichen wir am besten durch Zusammenarbeit zwischen den Menschen in Europa und auf beiden Seiten des Mittelmeers. Hier muss ein Markt entstehen. Mit Wind und Sonne lassen wir das fossile Energiezeitalter gemeinsam hinter uns und verwirklichen die Desertec Vision“, machte Dii-Geschäftsführer Paul van Son deutlich. weiterlesen…

Saudi-Arabiens neuer Energiemix: 15% Atom, 45% EE

Saudi-Arabien plant 15 % Atom, 45% Erneuerbare
Erzeugung jenseits von Öl und Gas geprüft
Empfehlungen werden  Handlungspläne

Im Rahmen seiner Dinner Speech anlässlich eines Treffens der Gesellschafter und Assoziierten Partner der Desertec Industrie-Initiative am 20.06.2012 in München hat der Vorstandsvorsitzende von ACWA Power International, Paddy Padmanathan, das weitere Engagement seines Landes in erneuerbare Energien bekräftigt. ACWA Power ist als führender Entwickler, Eigner und Betreiber von Wasser- und Energieprojekten Gesellschafter der Dii GmbH. Als wichtiger Anbieter in diesem Sektor hat ACWA Power über die MENA-Region hinaus auch international Bedeutung erlangt. weiterlesen…