Kretschmann kritisiert Bundesregierung wegen Energiewende

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Bundesregierung für ihr Verhalten in der Energiewende kritisiert. „Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dieses Projekt von nationaler Bedeutung viel zu sehr laufen gelassen, das hätte von Anfang an von ihr zur Chefsache erklärt werden müssen“, sagte Kretschmann der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. weiterlesen…

Fukushima: Vier mal so viel Cäsium-137 wie in Tschernobyl?

TEPCO: Vier mal so viel Cäsium-137 wie in Tschernobyl

Nach einem Bericht der Betreiberfirma Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima sollen die Reaktoren bis zu vier mal so viel des höchst radioaktiven Cäsium-137 freigesetzt haben, als dies in Tschernobyl der Fall gewesen sei. Die von Fukushima ausgehende Gefahr werde weltweit unterschätzt, so TEPCO. Dennoch ist der Bericht lückenhaft. weiterlesen…

BMVBS stellt Energie- und Klimaschutzkonzept vor

Bundesbau- und Verkehrsministerium stellt Eckpfeiler seines Energie- und Klimaschutzkonzeptes vor

Erste Ideen für ein Energie- und Klimaschutzkonzept wurden beim Workshop des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) diskutiert. Dr. Veit Steinle, Abteilungsleiter beim BMVBS, hob in seinem Grußwort den Stellenwert dieses Konzeptes für die Umsetzung der Energiewende hervor: „Ein integriertes Konzept ist unabdingbar, wenn wir unsere ehrgeizigen energie- und klimaschutzpolitischen Ziele im Gebäudebereich sowie im Verkehrssektor erreichen wollen.“ Steinle betonte, dass vor allem bei der Energieeffizienz Fortschritte gemacht werden müssen, damit die Energiewende gelingt. weiterlesen…

Kriterien für grüne Rechenzentren

Der Blaue Engel
Diese Kriterien müssen grüne Rechenzentren erfüllen

Der Stromverbrauch in Rechenzentren liegt heute mehr als doppelt so hoch wie noch vor 10 Jahren. Im Jahr 2007 wurden von Rechenzentren in Deutschland rund 9,1 Tera-Watt-Stunden Strom verbraucht, was laut dem Umweltbundesamt ungefähr der Stromproduktion von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken entspricht. Dabei wäre es durchaus möglich, dass die Betreiber von Rechenzentren ihren Stromverbrauch halbieren, wenn sie ihre Energieeffizienz verbessern. Experten haben gezeigt, dass die eigentliche Informationstechnik nur etwa die Hälfte des Energieverbrauchs in Anspruch nimmt, während die andere Hälfte durch die zusätzliche Infrastruktur wie Klimatisierung oder unterbrechungsfreie Stromversorgung verursacht wird. Eine Steigerung der Energieeffizienz in Rechenzentren gelingt jedoch nur, wenn die Betreiber wissen, wie hoch der Energieverbrauch ihrer Klimatisierung, der Informationstechnik und anderer Bereiche der Infrastruktur wirklich ist. weiterlesen…

Jahrhundertprojekt Energiewende – Altmaier will Blockaden brechen

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker mit dem Ausbau der Stromnetze in Einklang bringen. Es könne nicht sein, dass für viel Geld neue Wind- und Solarparks gefördert würden, die dann aber mangels Netzen abgeregelt werden müssten, sagte Altmaier bei einer Windenergiekonferenz der Zeitung „Die Welt“. weiterlesen…

Ministerkarossen als Dreckschleudern

Kein Dienstwagen erfüllt geltenden EU-CO2-Zielwert
Politiker-Auto-Check: enttäuschend

Kein Dienstwagen eines Bundesministers erfüllt den geltenden CO2-Zielwert der EU – Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gibt erst nach DUH-Klage Auskunft über CO2-Ausstoß seines Dienstfahrzeug – Hamburger Senatoren und grüne Minister beim Klimaschutz vorn – Deutsche Umwelthilfe verleiht acht Landeschefs und zwölf Landesministern „Rote Karten“ für ihr Klimakiller-Dienstwagen. weiterlesen…

GAU-Risiko höher als angenommen

AKW-Unfall eher möglich als gedacht

Wann könnte es die nächste Atomkatastrophe geben? Dieser Frage sind Mainzer Atmosphärenchemiker nachgegangen. Sie berechneten auch, welche Region das höchste Risiko einer radioaktiven Kontamination trägt. Das Ergebnis dürfte den Südwesten Deutschlands besonders beunruhigen.
Das weltweite Risiko für einen katastrophalen Reaktorunfall ist Mainzer Forschern zufolge größer als angenommen. Mit dem momentanen Bestand an Atomkraftwerken könne es etwa einmal in 10 bis 20 Jahren einen GAU geben, also den größten anzunehmenden Unfall, wie der Atmosphärenchemiker Jos Lelieveld ausrechnete. Dies sei deutlich häufiger als in der Vergangenheit geschätzt, teilte das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz mit. weiterlesen…

Grüne: „Energiewende sichern – Solarwirtschaft stärken!“

Ein Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen
Energiewende sichern – Solarwirtschaft stärken

I. Der Bundestag wolle beschließen:

Die von rot-grün mit dem EEG im Jahre 2000 eingeführte erfolgreiche Förderung der  Solarstromerzeugung hat sich als wirksame Investition in den Ausbau erneuerbarer Energien  und in den Klimaschutz erwiesen. Binnen eines guten Jahrzehnts hat sich der  Solarstromanteil in Deutschland von rund 0,01 auf heute über 4 % erhöht – Tendenz stark  steigend. Zugleich sind die Preise für die Erzeugung von Solarstrom durch technologischen  Fortschritt und einen zunehmenden internationalenWettbewerbsdruck alleine seit 2008 um  etwa 60 % gesunken. Damit liegen die Kosten der Solarstromerzeugung heute in Deutschland  unter dem Preis, den Privatkunden für ihren Strom bezahlen, was noch vor einem Jahrzehnt  für viele für nicht möglich gehalten wurde. Damit hat sich die rot-grüne EEGInnovationspolitik  als überaus erfolgreich bewährt.  Der Ausbau der Solarstromerzeugung wurde in den letzten Jahren ohne nennenswerte  zusätzliche Belastung der Verbraucherinnen und Verbraucher erreicht. So bewirkte der Zubau  neuer Anlagen zur erneuerbaren Stromerzeugung im Jahr 2011 eine Erhöhung der EEGUmlage  um lediglich 0,02 ct/kWh, während die Strompreise im Mittel um fast 1 ct/kWh  angehoben wurden. Selbst eine radikale Beschränkung des Zubaus von Solarstromanlagen auf  1000 MW pro Jahr würde bis 2016 den Haushaltsstrompreis nur um 0,3 ct/kWh verringern.  Die Solarstromförderung hat zudem auch wirtschafts- und technologiepolitisch einen hohen  Stellenwert. Im letzten Jahrzehnt ist in Deutschland eine neue innovative Branche entstanden,  in der heute rund 130.000 Menschen arbeiten und in der jährlich rund 10 Mrd. Euro investiert  werden. Deutschland hat zudem auf der Grundlage der rot-grünen EEG-Förderung eine  Technologieführerschaft im Solarmarkt erreicht.
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Wind: Qualität entscheidet – Wettbewerb schärfer

TÜV zur Windenergie: Qualität ist entscheidend für Erfolg
Wettbewerb zwischen Herstellern wird schärfer
Qualitätsführerschaft bei europäischen Herstellern überlebenswicht
ig

Für Windenergie-Projekte sind Sicherheit und Verfügbarkeit die ausschlaggebenden Erfolgskriterien. “Angesichts des immer stärker werdenden Wettbewerbs aus China und dem damit verbundenen Preisverfall müssen europäische Hersteller zwangsläufig die Qualitätsführerschaft behaupten”, sagte Dr. Dieter Hesel, Executive Vice President Industrial Service am 21.05.2012 bei der WELT-Konferenz “Zukunft der Windenergie” in Berlin. “Hinsichtlich Qualität und Leistung haben chinesische Anlagen noch Nachholbedarf”. Doch die geringeren Kosten machen diesen Nachteil oft wett, so der Experte. Letztendlich stellt sich für die Betreiber die Frage, wie sich die Wirtschaftlichkeit eines Windenergie-Projektes über einen längeren Zeitraum gestaltet. Und hier kann sich das Investment in eine hohe Qualität auszahlen: “In letzter Konsequenz bieten qualitativ hochwertige Anlagen deutlich bessere Verfügbarkeit und damit konstantere Einspeiseleistung”, so Hesel. weiterlesen…