Berliner Energietage – Teilnahmerekord

Berliner Energietage 2012 mit Teilnahmerekord eröffnet

Die Berliner Energietage wurden am 23.05.2012 eröffnet. Mit 46 Fachveranstaltungen bieten die Berliner Energietage bis zum 25. Mai einen kompletten Überblick zu relevanten Fragestellungen im Themenfeld Energieeffizienz in Deutschland. Insgesamt 7.800 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik und dem deutschsprachigen Raum haben sich zur größten Veranstaltung in diesem Bereich angemeldet. Neben den Veranstaltungen des offiziellen Tagungs- und Kongressprogramms informieren mehrere Fachausstellungen über aktuelle Entwicklungen von Energieeffizienzprodukten. weiterlesen…

SPD-Vorstoß contra EU-Atom-Förderung scheitert

SPD-Fraktion scheitert mit Vorstoß gegen EU-Atomförderung (heute im Bundestag)

Der Ausschuss für Wirtschaft und Technologie hat am Mittwoch einen Antrag der SPD-Fraktion (17/9554) mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP zurückgewiesen, mit dem jede Subventionierung neuer oder vorhandener Atomkraftwerke in der Europäischen Union unterbunden werden sollte. Die SPD-Fraktion hatte auf die von der dänischen EU-Ratspräsidentschaft erbetenen Stellungnahmen zum EU-Energiefahrplan bis 2050 verwiesen. Darin hätten sich vier Mitgliedstaaten (Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien) für eine Gleichstellung der Atomenergie mit erneuerbaren Energien ausgesprochen. Beide Energieformen seien kohlendioxidneutral und damit wichtige Mittel gegen den Klimawandel, zitierte die SPD-Fraktion die Haltung der vier EU-Mitgliedsländer, die deshalb vorgeschlagen hätten, die finanzielle Förderung des Abbaus der Kohlendioxid-Emissionen technologiefrei erfolgen zu lassen. weiterlesen…

Koordination statt Autarkie

Thomas Bareiß, Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:
Mehr Koordination statt Energieautarkie der Bundesländer

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die zuständigen Bundesminister sowie die Regierungschefs der Bundesländer haben sich im Bundeskanzleramt zu einem Energiegipfel getroffen. Jetzt soll halbjährlich berichtet werden. Bareiß dazu: „16 Länderkonzepte, ein Bundes- und ein Europakonzept nebeneinander, das bedarf einer intensiven Koordination. Der Energiegipfel ist ein richtiger Schritt in diese Richtung. Nur wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen, kann die Energiewende gelingen.“ weiterlesen…

Neues Mietrecht beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Mietrechtsnovelle beschlossen, mit es u.a. die energieeffiziente Gebäudesanierung durch Einschränkungen bei der Mietminderung sowie Contracting-Modelle voran bringen will. Energetische Modernisierungen für einen Zeitraum von drei Monaten sollen keine Mietminderung mehr erlauben. Weiterhin können jährlich bis zu 11 Prozent der Kosten auf die Miete umgelegt werden. Die formalen Anforderungen an die Begründungspflichten des Vermieters bei Modernisierungen sollen gesenkt werden. weiterlesen…

Klimaziel: Europa braucht klare Ansage

Frank Schwabe, stellvertretender klimapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagfraktion:
Klimaschutzziel: Europa braucht eine klare Ansage aus Deutschland

Die Anhörung des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag zur Anhebung des Klimaziels der EU auf 30 Prozent habe ein eindeutiges Bild ergeben. Sowohl die Vertreter der Wirtschaft, der Wissenschaft wie der Umweltverbände hätten sich klar für das 30-Prozent-Ziel ausgesprochen. Schwaben wörtlich: „Und sie haben eine klare Haltung Deutschlands durch einen Beschluss des Bundestages eingefordert. Alle Oppositionsfraktionen haben sich dazu positioniert. Schwarz-Gelb war und ist auch hier bisher nicht zu einer klaren Haltung in der Lage.“ weiterlesen…

Ruck würdigt Röttgens Verdienst

Dr. Christian Ruck, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:
Erfolgreicher Einstieg in die Energiewende untrennbar mit Röttgen verbunden
Energiewende gelingt nur als Gemeinschaftswerk
Bund und Länder müssen sich auf neuen Masterplan einigen

„Bei der Umsetzung der Energiewende stehen wir derzeit vor enormen Herausforderungen: Wenn immer mehr Strom aus volatiler Sonnen- und Windenergie erzeugt wird, birgt dies hohe Risiken für die Versorgungssicherheit. Mit der vorübergehend stärkeren Rolle, die fossile Kraftwerke durch den Ausstieg aus der Kernenergie zu übernehmen haben, werden große klimapolitische Fragen aufgeworfen. Die Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien über das EEG, den Netzausbau, die Schaffung von Speicherkapazitäten und den Bau neuer fossiler Kraftwerke stellen die Bezahlbarkeit der Energiewende in Frage. Wenn die Energiewende national und international Erfolg haben soll, muss sie jedoch versorgungssicher, sauber und bezahlbar umgesetzt werden. Dies kann nur als großes Gemeinschaftswerk gelingen. Deswegen muss von Bund und Ländern ein klares Signal für eine bessere Koordination der dafür erforderlichen Maßnahmen ausgehen. weiterlesen…

Altmaier sucht nach Kompromiss in der Solarförderung

Ländergespräche geplant

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) versucht in Gesprächen mit den Ländern, den Streit um die geplanten Solarkürzungen zu schlichten. „Bei der Photovoltaik brauchen wir in den nächsten Tagen eine Einigung. Ich werde mit den zuständigen Ministerpräsidenten telefonisch und in persönlichen Treffen über Kompromissmöglichkeiten reden“, sagte Altmaier am 23.05.2012  in Saarbrücken. weiterlesen…

Rückenwind für Bonn?

Dirk Niebel wirbt für Sitz des Green Climate Fund in Bonn

Am Rande der Klima­ver­hand­lungen in Bonn hat Dirk Niebel, Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung in Bonn für die An­sied­lung des Green Climate Fund (GCF) in Deutsch­land gewor­ben.
Dirk Niebel: „Klima­schutz ist Wachs­tums­motor und des­halb Kern­thema der inter­natio­nalen Zu­sam­men­ar­beit. Dabei sind Klima­schutz und Ent­wick­lung nicht von­ein­ander trenn­bar. Deutsch­land hat auf­grund seines starken, welt­weiten Engage­ments in Ent­wick­lungs- und Klima­politik ein starkes Inter­esse daran, die Ein­rich­tung des inno­va­tiven Instru­ments ‚Green Cli­mate Fund‘ und die Fi­nan­zie­rung von Min­de­rung und An­pas­sung an den Klima­wandel schnell wirk­sam wer­den zu las­sen. Ich bin über­zeugt: Bonn bie­tet dafür opti­male Arbeits­bedingungen.“ weiterlesen…

e-Mobility Summit des Tagesspiegel

Ein beachtlicher Aufgalopp wichtiger Persönlichkeiten hatte sich dieses Jahr zum e-Mobility Summit des Berliner Tagesspiegels aufgemacht:

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sowie acht weitere (Landes-)Minister und Staatssekretäre, zahlreiche Top-Manager wie Axel Heitmann (Lanxess), Klaus Entenmann (Daimler), José A. Avila (Continental) oder Shai Agassi (Better Place) sowie der Vorsitzende der Nationalen Plattform Elektromobilität, Henning Kagermann und der Präsident der Verbands der Automobilindustrie, Matthias Wissmann. weiterlesen…

Brisanter Statusstreit: Wann ist ein Meer ein Meer?

Kaspische Region und Europas Energieversorgung

Ist das Kaspische Meer ein Meer oder ist es ein See? Das ist keine Frage nur für juristische Experten, sondern eine politisch und wirtschaftlich hochbrisante Streitfrage für den Bau einer transkaspischen Pipeline. Das spielt bei Shah Deniz eine Rolle, eine der größten Öl- und Gaserschließungen der Welt. Von der Definition hängt ab, wer welche Bodenschätze fördern darf. Es geht um Erdöl und Erdgas im Wert von mehreren Billionen US-Dollar. Aber diese Frage ist auch für den Bau einer transkaspischen Pipeline relevant. weiterlesen…