20 MW PV in Tibet

Größte PV-Anlage Tibets

Die China Longyuan Power Group Corp. Ltd., größte Windanlagenherstellerin Chinas, hat ein 20-MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Tibet fertiggestellt. Wie das das Online-Finanzportal MENAFN (s.u.) unter Berufung auf chinesische Medien berichtet, liegt die Anlage in der Stadt Yangbajing. Es istdort  bereits die dritte Solaranlage von Longyuan Power. Zuvor hatte das Unternehmen dort bereits 10 MW PV installiert. 11.05.2012 weiterlesen…

Verbände kritisieren Merkels Energiepolitik

Breites Bündnis kritisiert Merkels Energiepolitik
EU-Energieeffizienzrichtlinie droht an der Haltung Deutschlands zu scheitern

Ein breites Bündnis aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden, Unternehmen und Gewerkschaften macht Druck für mehr Energieeffizienz. In einem Offenen Brief appellieren die Verbände an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die europäischen Energiesparziele endlich umzusetzen. „Erst treibt die Bundesregierung ehrgeizige Klimaschutz- und Energiesparziele voran, dann aber, wenn es um die Umsetzung dieser Ziele geht, werden wirkungsvolle Maßnahmen und Gesetze verhindert“, heißt es in dem Brief, der unter anderem vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz DENEFF, dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der IG Bauen-Agrar-Umwelt unterzeichnet wurde. Anlass für den Offenen Brief ist der Streit über die EU-Energieeffizienzrichtlinie, über die morgen in Brüssel zwischen der EU-Kommission, der dänischen Ratspräsidentschaft und Vertretern des EU-Parlaments verhandelt wird. weiterlesen…

Ökodumping und Schadstoffbelastung verhindern

SPD verlangt gleiche Regeln für Abfallverbrennung
Ökodumping und Schadstoffbelastung verhindern

Anlässlich der ersten Lesung des SPD-Antrages „Schadstoffbelastung durch Abfallmitverbrennung senken – Gleiche Bedingungen fuer Müllverbrennung und Abfallmitverbrennung“ erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Gerd Bollmann: weiterlesen…

EEG-Papier der DUH

Die traditionelle Energiewirtschaft, insbesondere auch die immer noch dominierenden vier großen Energiekonzerne, haben wegen des Booms der Photovoltaik in den vergangenen Jahren erhebliche Gewinneinbrüche erlitten, die Quittung für strategische Fehlentscheidungen in den vergangenen 20 Jahren. Wenn sich die Bundesregierung nicht dem Verdacht aussetzen will, die Energiewende den Interessen der traditionellen Energiewirtschaft zu opfern, muss sie jetzt die Notbremse ziehen, angesichts der von ihr mindestens mit ausgelösten Pleitewelle in der PV-Industrie. weiterlesen…

SPD gegen EU-Atomförderung

SPD-Fraktion gegen Subventionierung der Atomenergie durch EU

Die Bundesregierung soll sich beim europäischen Rat für Verkehr, Telekommunikation und Energie am 15. Juni klar gegen eine Gleichstellung der Atomenergie mit Erneuerbaren Energien und gegen jedwede Subventionierung vorhandener oder geplanter Atomkraftwerke aussprechen. Dies fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag (17/9554) der an diesem Donnerstag auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages steht. Gleichzeitig soll sie auf eine Weiterentwicklung der Energiewende hinwirken. weiterlesen…

EPIA: Global Markets Outlook und Jahresreport

Zwei EPIA-Berichte: Global Markets Outlook für Photovoltaik bis 2016 und Jahresreport 2011

In Europa sind im vergangenen Jahr insgesamt 21,9 Gigawatt Photovoltaikleistung neu installiert worden. Nach Angaben des europäischen Photovoltaikverbandes (EPIA) ist damit die Photovoltaik die Energiequelle mit dem größten Zuwachs in Europa. In einem aktuellen Bericht von EPIA heißt es, das Wachstum werde sich in diesem Jahr durch den Abbau staatlicher Förderung allerdings verlangsamen. 09.05.2012 weiterlesen…

„nicht so glücklich…“

Gorleben-Untersuchungsausschuss:
Merkel-Pressekonferenz von 1995 im Blickpunkt der Befragung

Vor dem Gorleben-Untersuchungsausschuss  im Bundestag hat am 10.05.2012 der Zeuge Prof. Michael Langer über die Suche nach alternativen Standorten zu Gorleben als Atommülllager und über Erkundungskonzepte in Gorleben berichtet. „Es sollten wirklich neue Erkenntnisse aus den Archiven, insbesondere der DDR, ausgewertet werden“, sagte Langer über Studien aus den Jahren 1994 und 1995, welche die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Auftrag des Bundes erstellt hatte. Bei den Arbeiten ging es um eine erste Auseinandersetzung mit jenen Standorten, die im Falle einer Nichteignung Gorlebens als Endlager in Frage kommen. „Das war der Ausgangspunkt.“ weiterlesen…

Änderungsanträge zur Solarkürzung im Bundesrat

Einen Tag vor der entscheidenden Abstimmung im Bundesrat stellen mehrere Länder Änderungsanträge zur EEG-Novelle im Bundesrat. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz halten es angesichts der Energiewende für nötig, dass der Zubaukorridor für Photovoltaik zwischen 2.500 und 3.500 MW pro Jahr bleibt. Die vom Bundestag beschlossene Absenkung gefährde die Energiewende. Am Dienstag hatteschon Brandenburg einen Änderungsantrag gestellt, der unter anderem fordert, dass Parks mit einer Leistung von mehr als 10 MW weiterhin gefördert werden. Der Bundestag stimmt am 11.05.2012 über die geplante Kürzung der Solarförderung um bis zu 30 Prozent ab. Thüringen und Sachsen-Anhalt haben bereits  ihr „Nein“ zu den Plänen der Bundesregierung angekündigt. Keine Stellungnahme zum Abstimmungsverhaltenkam nach der Kabinettssitzung aus Bayern. 10.05.2012 weiterlesen…

„2052“ – neues Menetekel des Club of Rome

Club of Rome stellt Studie „2052“ vor

2012, 40 Jahre nach seinem Bericht Die Grenzen des Wachstums,  prophezeit der Club of Rome in seiner Folgestudie „2052“ eine düstere Zukunft für Mensch und Planet. Die Menschheit werde nicht überleben, wenn sie nicht radikal umdenke. Ein Weiter-wie-bisher, sei keine Option mehr, warnt Jorgen Randers, einer der führenden Autoren, der norwegische Wirtschaftsexperte und Zukunftsforscher, der schon als junger Wissenschaftler „Die Grenzen des Wachstums“ mitverfasst hat. weiterlesen…

Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch

Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch bleibt große Herausforderung
Weltweite Kooperation aller Staaten von Nöten

Die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ debattier-te am 07.05.2012 über den Zwischenbericht der Projektgruppe 3 „Wachstum, Ressourcenverbrauch und technischer Fortschritt – Möglich-keiten und Grenzen der Entkopplung“. Dazu erklärt der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission, Georg Nüßlein: „Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt den Zwischenbericht der Projektgruppe 3 und das Ergebnis, dass eine Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch grundsätzlich möglich ist. Erfolgreich gelingen kann sie nur durch eine weltweite Kooperation aller Staaten.“ weiterlesen…