Masterplan 100 % Klimaschutz

19 Kommunen gewinnen BMU-Förderpreis für ihr Engagement 

Bundesumweltminister Röttgen zeichnete 19 Städte, Gemeinden und Landkreise aus, die sich aufgrund besonderer Erfahrungen im Klimaschutz und in der Reduzierung des Energiebedarfs im Wettbewerb „Masterplan 100 % Klimaschutz“ durchgesetzt haben. Mit beantragten Fördersummen von im Schnitt rd. 500.000 Euro pro Kommune werden sie vom BMU für die kommenden vier Jahre darin unterstützt, unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, in Energieeffizienz, Gebäudesanierung, Elektromobilität oder in Klimaschutz zu investieren und diese Maßnahmen in einem strategischen Gesamtkonzept, einem „Masterplan“, zusammenzuführen. „Für den Erfolg bei der Energiewende kommt es entscheidend auf die Kommunen an. Die ausgezeichneten Kommunen eint eine Vision: Sie wollen die emissionsfreie Stadt. Und Sie wollen die Energiewende zu 100 Prozent umsetzen. Ich gratuliere den 19 Kommunen für die hervorragenden Strategien und Maßnahmen, mit denen sie vorangehen. Sie sind Pioniere der Energiewende“, sagte der Bundesumweltminister anlässlich der Auszeichnung. weiterlesen…

Scharfe Oppositionskritik an Solarkürzungen

Aktuelle Stunde beantragt
Defizitorientierte Steuervorschläge und Zerstörung der Solarindustrie

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine Aktuelle Stunde mit dem Titel „Defizitorientierte Steuervorschläge und Zerstörung der Solarindustrie“ beantragt. Opfer der Chaospolitik aus Steuersenkungen und Solarindustriezerstörung  seien die Länder und Kommunen. Im Gesetz zum Abbau der sogenannten kalten Progression wolle die Regierung ab 2013 die Steuern senken und die Bürgerinnen und Bürger mit sechs Milliarden Euro belasten. Gleichzeitig haue die Bundesregierung der Solarindustrie als Innovations- und Zukunftsbranche die Füße weg. Besonders strukturschwache Regionen im Osten der Republik würden schwer darunter leiden. weiterlesen…

Energieversorgungsbericht Winter 2011/12

Bundesnetzagentur legt Bericht zum Zustand der leitungsgebundenen Energieversorgung im Winter 2011/12 vor

„Technische Maßnahmen können den Netzausbau nicht ersetzen“, erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur anlässlich der Veröffentlichung des Berichts zum Zustand der leitungsgebundenen Energieversorgung im Winter 2011/12. Die Versorgung-Sicherheit sei nur durch erhebliche Eingriffe der Netzbetreiber zu gewährleisten gewesen, so Homann weiter.
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Solarschiff umrundet die Erde

In 585 Tagen um die Welt

Es war eines der ehrgeizigsten Bootsbauprojekte der Neuzeit mit einem kühnen Unterfangen als Ziel. Jetzt hat der vor zwei Jahren bei der Kieler Knierim-Werft fertiggestellte Riesen-Solar-Katamaran einzig mit der Kraft der Sonne die Erde umrundet. Nach 585 Tagen und mehr als 60.000 Kilometern lief die „TÛRANOR PlanetSolar“ am 4. Mai 2012 in den Start- und Zielhafen Monaco ein. Der Schweizer Skipper Raphaël Domjan machte seine Vision  einer motorisierten, aber dennoch sauberen Reise nach Jules Verne ohne den Verbrauch fossiler Brennstoffe wahr. weiterlesen…

Energiewende ohne Solar?

Der Pleitegeier kreist über der Solarbranche. Unternehmen wie Q-Cells, Solon, Solarhybrid sind bereits insolvent. Andere werden folgen. Auch im Saarland ist die Krise spürbar, hiesige Unternehmer bleiben trotzdem optimistisch, raten, weiter auf Solar zu setzen. Doch lohnt es sich noch und warum bricht der Solarmarkt ein?

von Peter Böhnel – mit freundlicher Genehmigung von Magazin-Forum

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Regierungschef Wen Jiabao kürzlich die Hannover-Messe eröffneten, drehte sich alles um Exportchancen für die deutsche Wirtschaft in China. Doch China ist auch selbst ein mächtiger Exporteur. Gerade die deutschen Produktionsstandorte von Photovoltaik-Anlagen geraten durch die billigere chinesische Konkurrenz derzeit unter Druck – massiv verstärkt durch die Kürzungen der Solarförderung, wie sie Wirtschaftsminister Philip Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) planen. Die gesamte Solarbranche ist in Aufruhr. Die deutschen Solarmodul-Fabriken sind von den Kürzungen am stärksten betroffen. Sie fürchten, dass Stromproduzenten, Händler und Installateure wegen des steigenden Kostendrucks bald noch häufiger auf billigere Importware aus China zurückgreifen. weiterlesen…

Töpfer: „Für Energiewende fehlt Masterplan“

Klaus Töpfer sieht eine große Chance darin, dass Deutschland seine Energieerzeugung verändert

Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sieht Defizite bei der Umsetzung der Energiewende. Im Deutschlandradio Kultur forderte er, dass ein Manager mit entsprechender Erfahrung die nötigen Prozesse steuern solle. Ein solcher Kopf sei dafür besser geeignet als ein Energieministerium, das derzeit als neue Behörde im Gespräch ist. weiterlesen…

Japan atomstromfrei – letztes AKW vom Netz

Letzter Meiler in der Revision – 54 AKW stillgelegt

„Ab heute gehen in Japan die Lichter auch ohne Atomstrom an“, schrieb Greenpeace am 05.05.2012. „Denn heute wird das letzte von 54 Atomkraftwerken zwecks Revision abgeschaltet: das AKW Tomari auf der Insel Hokkaido.“ Für die japanische Regierung sei das eine einzigartige Chance. Folge sie dem Rat ihrer Experten und dem Wunsch vieler Bürger, dann blieben die Meiler für immer vom Netz. weiterlesen…

Solarausstiegsgesetz: Letzte Ausfahrt Bundesrat

DUH-Appell an Bundesrat

Die Photovoltaikindustrie in Deutschland durchlebt ihren größten Boom und ihre erste existenzielle Krise. Und zwar beides gleichzeitig. Die Krise ist mindestens in Teilen hausgemacht von den Ministern Philipp Rösler (FDP) und Norbert Röttgen (CDU). Darauf hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hingewiesen und gleichzeitig den Bundesrat aufgerufen, wegen des im Bundestag bereits verabschiedeten Gesetzes zur Einschränkung der Solarförderung und Deckelung des Photovoltaik-Ausbaus den Vermittlungsausschuss mit dem Ziel einzuberufen, das Gesetz grundlegend zu überarbeiten. Der Bundesrat entscheidet am kommenden Freitag (11. 05. 2012) über das Gesetz. weiterlesen…

Wald-Zertifizierung bedroht indigene Völker

Zertifizierung von nachhaltigen Wäldern bedroht indigene Völker
Kritik am Forest Stewardship Council

von Wolf-Dieter Hasenclever

Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus der mitteleuropäischen Forstwirtschaft. Ursprünglich ist damit gemeint, dass nicht mehr abgeholzt werden darf, als nachwächst, um den Wald für künftige Generationen zu erhalten. Es ist zwanzig Jahre her, dass im Rahmen der Konferenz von Rio das erste Mal weltweit der Begriff der nachhaltigen Forstwirtschaft global definiert und erweitert wurde. Damals einigten sich alle Nationen auf die Bedeutung der Multifunktionalität der Wälder – das heißt, Waldbewirtschaftung muss ökologischen Kriterien genügen (dazu gehört Respekt vor der Tierwelt) und gleichzeitig soziale und wirtschaftliche Entwicklung möglich machen. Es ist offensichtlich, dass die beiden letztgenannten Aspekte für arme und sich entwickelnde Staaten hohe Bedeutung haben. weiterlesen…