E-Wende nicht verzetteln!

Nachhaltigkeitsrat warnt vor Verzettelung der Energiewende

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat im Rahmen seiner Frühjahrstagung die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten zur Energiewende begrüßt. „Immer mehr Menschen entwickeln ‚ihre‘ Energiewende in Städten und Gemeinden, durch ihre Nachfrage als Konsumenten, in Unternehmen, im bürgerschaftlichen Engagement, in der Landwirtschaft, an Schulen und in der Bildung“, so Marlehn Thieme, Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates. „Die Menschen sind bereit mitzumachen und haben den Startimpuls der Ethik-Kommission von 2011 kreativ und vielfältig aufgenommen.“ weiterlesen…

Merkel feuert Röttgen

Norbert Röttgen (CDU) wird nach seiner katastrophalen Wahlniederlage in NRW auch sein Amt als Bundesumweltminister aufgeben. Das erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Pressekonferenz in Berlin. Sie wies darauf hin, dass die Energiewende ein wichtiges Projekt sei und dankte Röttgen für seine Arbeit. „Es ist offensichtlich, dass die Umsetzung der Energiewende noch große Anstrengungen erfordert“, so Merkel. Als Nachfolger schlägt sie den bisherigen Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier, vor. weiterlesen…

UfM und Dii unterzeichnen Erklärung

UfM und Dii arbeiten beim Ausbau erneuerbarer Energien im Mittel-meerraum zusammen

Die Union für das Mittelmeer (UfM) und die Industrie-Initiative Dii wollen ihre Kräfte bündeln, um die von ihnen entwickelten langfristigen Strategien „Mittelmeer-Solarplan“ und „Desert Power 2050“ gemeinschaftlich voranzutreiben. Dazu haben beide am  15.05.2012 in Marrakesch eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. UfM und Dii (gegründet als „Desertec Industrial Initiative“) verfolgen dasselbe Ziel: den Ausbau erneuerbarer Energien in der Mittelmeer-Region. So werden  beide zusammen an der Frage arbeiten, welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zum Ausbau erneuerbarer Energien erforderlich sind. Weitere Schwerpunkte sind der notwendige Ausbau der Stromübertragungsnetze und der Speicherinfrastruktur sowie effektive Finanzierungsinstrumente und Förderprogramme. Dazu komme als zentrales Thema für die Mittelmeer-Region industrielle und wirtschaftlich-soziale Entwicklung, verbunden mit der Schaffung von Arbeitsplätzen, heißt es in einer Erklärung der Dii. weiterlesen…

Jetzt auch in Frankreich: Erneuerbare Energien EU-weit auf dem Vormarsch

Unterstützung für verstärkte Nutzung regenerativer Quellen
Zweifel an Atomenergie in EU-Staaten

Nach der heutigen Vereidigung des neu gewählten Präsidenten François Hollande dürfte sich die energiepolitische Diskussion in Frankreich weiter beleben. In Umfragen befürwortet eine überwältigende Mehrheit der Franzosen den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Und Hollande hat eine verstärkte energiepolitische Debatte in Aussicht gestellt. Bis 2025 will er den Anteil des Atomstroms am französischen Energiemix von heute rund drei Viertel auf 50 Prozent senken. „Immer mehr Länder in der Europäischen Union stehen der Kernkraft kritisch gegenüber“, bilanziert der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer, die Entwicklung. weiterlesen…

Deutsche Post DHL verbessert CO2-Effizienzindex

Bericht zur Unternehmensverantwortung 2011
Deutsche Post DHL verbessert CO2-Effizienzindex um zwei Indexpunkte

  • CO2-neutraler Versandservice GoGreen wächst auf rund 1,9 Milliarden Sendungen an; seit 2006 wurden über 270.000 Tonnen CO2 ausgeglichen
  • Internationale Bildungspartnerschaften mit Teach For All und SOS-Kinderdörfer auf 11 Länder ausgeweitet
  • Präventionsprogramm „Get Airports Ready for Disaster“ an 4 Flughäfen in Asien durchgeführt
  • Frank Appel: „Wir wollen eine Balance schaffen zwischen ökonomischem Erfolg und gesellschaftlichen Zielen.“

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Jeder siebte Deutsche will bis 2020 elektrisch fahren

Konsequenz aus Benzinpreis-Rallye
Nur sinnvoll mit Öko-Strom

Der derzeitige Anstieg der Benzinpreise schockt viele Verbraucher. Offenbar wollen die Deutschen daraus Konsequenzen ziehen. Eine neue Umfrage des Öko-Energieversorgers LichtBlick zeigt jetzt: Bis 2020 will jeder siebte Deutsche auf ein Elektromobil umsteigen. Damit würde das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 rund eine Millionen Stromautos auf die Straße zu bringen, weit übertroffen. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger geht davon aus, dass jeder Autohersteller noch binnen dieser Dekade mindestens ein Elektroauto im Angebot haben wird. weiterlesen…

Widersprüchliches zum EEG-Stopp im Bundesrat

Thomas Bareiß, Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „Die Bundesländer gefährden mit ihrem Beschluss leichtsinnig die Energiewende. Wird die Photovoltaik weiterhin überfördert, führt das zu einem grenzenlosen Zubau an Anlagen. Dies wiederum treibt die Strompreise nach oben und gefährdet die Versorgungssicherheit. Auch Werksschließungen werden durch den Beschluss des Bundesrates nicht verhindert. Im Gegenteil: Der Beschluss ist ein Zeichen gegen die Verlässlichkeit von politischen Entscheidungen und verunsichert die Investoren. Die Photovoltaik ist nach wie vor eine teure Form, erneuerbaren Strom zu erzeugen. So ging im vergangenen Jahr über die Hälfte der EEG-Umlage in die Förderung der Photovoltaik. Der Anteil der Photovoltaik am Strommix ist mit nur drei Prozent jedoch marginal.“ weiterlesen…

Das Wind-Versehen aus dem BMU

Röttgens peinliche Werbe-Panne

Da hat das Bundesumweltministerium einer teuer bezahlten Anzeigen-Kampagne, die für die Nutzung von Windenergie werben sollte, den Wind gleich selber aus den Segeln genommen. Die Anzeige auf der Internetseite des Ministeriums findet, zeigt drei Windränder am südlichen Ortsrand von Törwang. Dumm nur: Die Windräder sind in der Fotomontage viel zu klein, und außerdem zählt Törwang laut Windatlas der bayerischen Staatsregierung zu den Bereichen im Freistaat, in denen die Errichtung solcher Anlage tabu ist. weiterlesen…

Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“

Jetzt bewerben: Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“ 2012

Der Anteil Erneuerbarer Energien am deutschen Strommix betrug 2011 erstmals mehr als 20 Prozent Dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat sich damit ihr Anteil am Strommarkt seit 1990 vervierfacht. 2011 war ein wichtiges Jahr für die Erneuerbaren Energien. Denn mit dem Beschluss der Bundesregierung, aus der Kernenergie auszusteigen und die Energiewende voranzutreiben, war klar: Der Ausbau Erneuerbarer Energien muss beschleunigt werden. Technisch ist es zweifellos möglich, dass Erneuerbare Energien bereits bis 2020 rund die Hälfte der Stromversorgung sichern können. Nicht zu unterschätzen ist dabei das Engagement einzelner Bürger. Schon heute befinden sich mehr als 50 Prozent der in Deutschland installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten. weiterlesen…

Widersprüchliches zum Bundesratsstopp (2)

Der BDI zum vorläufigen Stopp der Solarkürzung im Bundesrat:
„Beunruhigendes Signal für Energiewende“

„Die Entscheidung des Bundesrats ist ein beunruhigendes Signal für das Gelingen der Energiewende. Die Bundesländer stehen in der Verantwortung, die Förderung erneuerbarer Energien unbedingt stärker auf Markt und Effizienz auszurichten. Die Politik muss aus den Fehlanreizen in der Solarförderung lernen. Sie muss ihr eine neue Richtung geben, die sich auf die Stärkung von Innovationen fokussiert.“ Das sagte Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), zur Bundesrats-Entscheidung gegen eine Kürzung der Solarförderung am Freitag in Berlin. „Das Fördersystem des Erneuerbare-Energien-Gesetzes stößt schon längst an seine Grenzen“, so Kerber. Wie der massive unkontrollierte Mengenzubau zeige, könne bei der Kostenentwicklung für die nächsten Jahre keine Entwarnung gegeben werden. „Nur durch eine stärker am Markt orientierte Solarförderung werden nachhaltig wettbewerbsfähige Strukturen entstehen.“  11. 05. 2012 weiterlesen…