Defossilisierung der Banken?

Sieben Gründe, warum die Finanzierung der Fossilen an einem Wendepunkt angelangt sein könnte

Das Climate Safe Lending Network erkennt die wichtige Rolle an, die der Bericht „Banking on Climate Chaos“ spielt, indem er dem Finanzsektor den Spiegel vorhält und die enorme Lücke zwischen den derzeitigen Aktivitäten und dem, was wir erreichen müssen, aufzeigt. Es ist dem Engagement engagierter Nichtregierungsorganisationen zu verdanken, dass die Problematik nun besser verstanden und anerkannt wird. Illuminem-Autor James Vaccaro ist überzeugt, dass die Banken allmählich aufhören, weiter fossile Energien zu finanzieren – er nennt am 04.04.2022 sieben Gründe dafür. weiterlesen…

Auf dem Weg zur GW-Industrie

Fraunhofer ISE liefert detaillierte Kostenanalyse für Wasserelektrolyse-Systeme

Die Erzeugung von grünem Wasserstoff durch Wasserelektrolyse hat in den letzten Jahren enorm an Interesse gewonnen, und in der Elektrolysebranche werden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Zellen und Stacks zu vergrößern und die Produktionskapazitäten deutlich zu erhöhen. Parallel dazu ist die aktuelle Diskussion über die Kosten von Elektrolyseanlagen von widersprüchlichen Aussagen mit einer großen Bandbreite an Preisprognosen geprägt, was eine verlässliche Bewertung von Elektrolyseuren erschwert. Um in dieser Diskussion um die Investitionskosten der Wasserelektrolyse die notwendige Transparenz zu schaffen, hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag der NGO Clean Air Task Force (CATF) ein Bottom-up-Kostenmodell erstellt und eine Kostenstudie durchgeführt. Damit kann ein breites Verständnis für die Kostenstrukturen von Niedertemperatur-Wasserelektrolysesystemen aufgebaut werden. weiterlesen…

Stanford: Methanlecks viel schlimmer als angenommen

Zumindest in New Mexico, aber es gibt Hoffnung

Die Menge an Methan (das über 100 Jahre hinweg 30mal stärker Wärme speichert als Kohlendioxid, aber nicht so lange in der Atmosphäre verbleibt) die im Permian-Becken in New Mexico, einer der ausgedehntesten und förderstärksten Öl- und Gasregionen der Welt im Süden der USA, entweicht, ist um ein Vielfaches größer als von der US-Bundesregierung geschätzt, so eine neue Studie unter Leitung der Stanford University. Mit Hilfe von Flugzeugsensoren, die Methanlecks aus einzelnen Öl- und Gasförderanlagen aufspüren können, untersuchten die Forscher die Förderungsanlagen im Permian-Becken. weiterlesen…

Sonnenkollektoren erzeugen nachts Strom

In Stanford wurden Solarmodule entwickelt, die auch bei Dunkelheit funktionieren

Neue Forschungsergebnisse aus Stanford zeigen, so eine Veröffentlichung in Applied Letters in Physics, dass PV-Module auch nachts Stzrom erzeugen können. Dazu wurden handelsübliche Solarmodule so modifiziert, dass sie nachts eine kleine Menge Strom erzeugen, indem sie einen Prozess nutzen, der als Strahlungskühlung bekannt ist und sich auf das kalte Vakuum des Weltraums stützt weiterlesen…

Klimaneutralität und Energiesicherheit

Schneller und massiver Ausbau der erneuerbaren Energien erforderlich

Erneuerbare Energien sind nicht nur für das Erreichen der Klimaziele ein zentraler Baustein. Der russische Angriff auf die Ukraine hat auch gezeigt, wie verwundbar Deutschland durch seine Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist. Eine Studie von KfW Research zeigt mit Blick auf das Jahr 2030 Optionen und Perspektiven bei der Loslösung von Kohle, Öl und Gas und für die Transformation des Stromsystems Deutschlands in Richtung Klimaneutralität. weiterlesen…

Ankündigung einer umweltfreundlichen Energiespeicherzelle

PolyJoule stellt ultra-sichere leitfähige Polymer-Batterie-Technologie vor

PolyJoule, Inc., Entwickler von ultra-sicheren, nicht-metallischen Energiespeichern, publizierte am 07.02.2022 die Validierung seiner leitfähigen Polymerbatterietechnologie nach einem Produktionslauf von mehr als 10.000 Zellen. Die neuen Batterien basieren auf den proprietären leitfähigen Polymeren von PolyJoule und anderen organischen, nicht-metallischen Materialien und sind für die Anforderungen stationärer Energieanwendungen konzipiert, bei denen Sicherheit, Lebensdauer, Kosten und Umweltverträglichkeit die wichtigsten Entscheidungsfaktoren sind. (Foto: PolyJoule Power Cell – © polyjoule.com) weiterlesen…

MVV baut Flusswärmepumpe in Mannheim

Rheinwasser als Wärmequelle

Die Mannheimer MVV Energie (früher Mannheimer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft) hat am 04.04.2022 auf dem Gelände des Großkraftwerks Mannheim mit dem Bau einer Flusswärmepumpe begonnen – eine von insgesamt fünf Grosswärmepumpen, die derzeit im Rahmen des BMWK-Reallabors der Energiewende „Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen“ an verschiedenen Standorten in Deutschland mit unterschiedlichen Umweltwärmequellen gebaut werden. In Mannheim wird Rheinwasser als Wärmequelle genutzt. (Foto: Großkraftwerk Mannheim (GKM) – © Hubert Berberich, wikimedia commons, CC-BY-SA-3.0) weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft als Nachhaltigkeitsmotor für Europa und Lateinamerika

Transformation von linearem hin zu zirkulärem Wirtschaftsmodell

Die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltete am 22.04.2022 im Quadriga-Forum in Berlin eine Fachkonferenz zum Thema „Kreislaufwirtschaft: Nachhaltigkeitsmotor für Europa und Lateinamerika?“. Hintergrund der Veranstaltung war die auf beiden Kontinenten stattfindende Transformation von einem linearen hin zu einem zirkulären Wirtschaftsmodell, um den Klimawandel zu bekämpfen, den Biodiversitätsverlust aufzuhalten und eine nachhaltigere Ressourcennutzung zu ermöglichen. weiterlesen…

Küchengewürz könnte Schlüssel zu effizienteren Brennstoffzellen sein

Kurkuma enthält Extrakt zu sichereren, effizienteren Elektroden

Forscher des Clemson Nanomaterials Institute (CNI) und des Sri Sathya Sai Institute of Higher Learning (SSSIHL) in Indien entdeckten einen neuartigen Weg, Curcumin – die Substanz in Kurkuma – und Gold-Nanopartikel zu kombinieren, um eine Elektrode zu schaffen, die 100mal weniger Energie benötigt, um Ethanol effizient in Strom umzuwandeln. Das Forscherteam muss zwar noch weitere Tests durchführen, aber die Entdeckung bringt die Ersetzung von Wasserstoff als Brennstoffzellen-Einsatzstoff einen Schritt näher.

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Waldsterben durch Klimaextreme folgt globalem Muster

Wie heiß ist zu heiß, und wie trocken ist zu trocken für die Wälder unserer Erde?

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena hat Antworten gefunden, indem sie zahlreiche frühere Baum- und Waldsterben der Erde verglichen. Die soeben in Nature Communications veröffentlichte Studie stellt die allererste globale Datenbank mit geographisch lokalisierten Waldsterben-Ereignissen zusammen, die bis 1970 zurückreichen. „Wir haben Daten aus früheren Studien gesammelt, die dokumentieren, wo und wann Bäume gestorben sind, und das Klima während der Sterbeereignisse im Vergleich zu den langfristigen Bedingungen über Klimamodelle abgeschätzt“, sagt William Hammond, Pflanzenökophysiologe der University of Florida, der die Untersuchung leitete. weiterlesen…