IEA: Investitionen reichen bei weitem nicht aus
Rekordausgaben für saubere Energie lassen weltweite Investitionen bis 2022 um 8% steigen
Angetrieben von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz – sowie steigenden Kosten – reichen die heutigen Investitionen bei weitem nicht aus, um die Energie- und Klimakrise zu bewältigen, schreibt die Internationale Energieagentur in ihrem neuen Bericht World Energy Investment 2022 Report. Dem Bericht zufolge werden die weltweiten Energieinvestitionen bis 2022 um 8 % auf 2,27 Billionen Euro steigen, wobei der erwartete Anstieg hauptsächlich auf saubere Energien zurückzuführen sei. Obwohl das Investitionswachstum ermutigend sei, reiche es bei weitem nicht aus, um die vielfältigen Dimensionen der heutigen Energiekrise zu bewältigen und den Weg in eine saubere und sichere Energiezukunft zu ebnen. (Bild: World Energy Investment Report 2022 – © IEA.org) weiterlesen…
Ein vollständiger Umstieg von Laser- auf Tintenstrahldruck kann bis 2025 die beim Druck entstehenden energiebedingten Emissionen um über die Hälfte (52,6 Prozent) des aktuellen Niveaus senken und so etwa 1,3 Mio.t pro Jahr einsparen, ergab eine 
Mehr Windgeneratoren und Photovoltaikanlagen – und das in kurzer Zeit: Deutschland muss Tempo aufnehmen im Ausbau Erneuerbarer Energien, um seine Klimaziele erreichen zu können. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine erhöht zusätzlich den Handlungsdruck, so schnell wie möglich Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu erlangen. Welche Möglichkeiten Deutschland hat, um den Ausbau zu beschleunigen, zeigt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in seiner
Eine durchschnittliche Erderwärmung von 3 Grad wird über den Landflächen zu einer Temperaturerhöhung von 6 Grad und mehr führen. In Deutschland sind wir inzwischen schon bei rund 2,3 Grad Erwärmung angelangt. Dies wird eine heute kaum vorstellbare Radikalisierung des Wettergeschehens hervorrufen – mit verheerenden Folgen für die gesamte Menschheit und materiellen Schäden, die jährlich 10 Prozent des Weltsozialprodukts übersteigen werden. Dieses am 07.07.2022 im
Prof. Robert Schlögl, Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, fordert von den G7 konkrete Klima-Beschlüsse. In einem Interview mit dem
Die letzte Merkel-Regierung behauptete, sie habe die Erneuerbaren-Richtlinie der EU vollständig in deutsches Recht umgesetzt. Das war schlicht gelogen. Wichtige Punkte wie das „Energy Sharing“ (Mitglieder etwa einer Genossenschaft können – unter Nutzung des vorhandenen Netzes in einem bestimmten Umkreis – den von ihnen erzeugten Erneuerbaren Strom vergünstigt beziehen) oder die gemeinsame Eigenversorgung (etwa einer Hausgemeinschaft) wurden nicht umgesetzt und sind somit in Deutschland weiterhin verboten.
Die G7-Staaten fördern klimaschädliche Energieträger wie Kohle, Öl und Gas noch immer mit ebenso hohen Beträgen wie den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das geht aus einer Analyse (
Österreich will schon bis 2030 100 Prozent Erneuerbare im Stromsektor erreichen. Dafür ist viel Photovoltaik notwendig. Bereits 2021 hat sich er Zubau mit 740 MW bereits mehr als verdoppelt. Allerdings reichen die nicht aus, um das Ziel zu erreichen. Immerhin ist die Nachfrage weiterhin hoch, wie die
Um den Zubau von Windenergieanlgen auszuweiten und Genehmigungen zu vereinfachen, haben die Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP einen Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht (