Statkraft mit Durchstart

Mega- und Gigawatt Erneuerbare Energien für Europa geplant

Der norwegische staatliche Energiekonzern Statkraft, aufgrund seiner norwegischen Wasserkraftwerke Europas größter Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Energien, will einer Medienmitteilung vom 22.06.2022 zufolge jährlich 1.500 bis 2.000 Megawatt an Wind-, Solar- und Netzdienstleistungsprojekten in Europa entwickeln und bauen. Das teilte das Unternehmen, im Rahmen einer Zwischenbilanz zu seiner vor drei Jahren eingeführten Strategie „Powering a green future“ im Rahmen der Essener Messe „E-world energy & water“ mit. weiterlesen…

EU-Parlament billigt Auffüllung der Gasspeicher

Füllstand mindestens 80, bald 90 Prozent

Als Reaktion auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine sollen die strategischen Gasreserven der EU vor dem Winter schneller aufgefüllt werden, um die Energieversorgung zu sichern: Für den Fall, dass die russische Gasversorgung unterbrochen wird, sollen die deutschen Speicher zum Schutz von Bevölkerung und Unternehmen bis zum 01.11.2022 mindestens 80 % gefüllt sein. Gleichzeitig sind Maßnahmen zum Schutz der Reserven vor Einflussnahme von außen geplant. Gasspeicherkapazitäten sollen als kritische Infrastruktur gelten. Eine entsprechende EU-Verordnung, auf die sich die Ministerinnen und Minister der EU geeinigt hatten, hat das EU-Parlament am 23.06.2022 gebilligt. weiterlesen…

Agora: Erneuerbares Stromsystem bis 2035 Fundament der Klimaneutralität

Maßnahmen im Oster- und Sommerpaket „deutlich nachschärfen“

Die fossile Energiekrise zeigt, wie essenziell der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Energiesicherheit und den Industriestandort Deutschland ist. Eine am 23.06.2022 vorgestellte Untersuchung von Agora Energiewende analysiert, welche Maßnahme es jetzt zusätzlich braucht, um ein flexibles, klimaneutrales Stromsystem innerhalb von 13 Jahren zu erreichen. weiterlesen…

Erneute Abstimmung über EU-ETS – diverses Echo

EU-Parlament für ehrgeizigere Ziele

„Das mühsam ausgehandelte Ergebnis sehen manche schon fast als Verrat“, so der Stern am 20.06.2022. Das Europäische Parlament hatte am Nachmittag nach einem ersten gescheiterten Versuch seine Position zur Weiterentwicklung des Emissionshandels und zur Einführung eines CO2-Grenzausgleichmechanismus mit breiter Mehrheit beschlossen: Neu ist ein alternativer Vorschlag gegenüber den Ideen der EU-Kommission, wie die Sektoren Gebäude und Verkehr in einem eigenen parallelen Emissionshandel einbezogen werden sollen – zunächst nur bei gewerblicher Nutzung. weiterlesen…

Energie- und Klimafonds soll weiterentwickelt werden

Bundestags-Haushaltsausschuss macht aus „Energie- und Klimafonds“ (EKF) „Klima- und Transformationsfonds“ (KTF)

Der Haushaltsausschuss hat am 22.06.2022 eine Weiterentwicklung des Energie- und Klimafonds zu einem Klima- und Transformationsfonds (KTF) beschlossen, meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung (20/1598) nahm der Ausschuss ohne Änderungen mit Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP bei Gegenstimmen der Fraktionen von CDU/CSU, AfD und Die Linke an. Der Bundestag soll das Gesetz am 23.06.2022 ohne Debatte verabschieden. weiterlesen…

Moderne Windräder können Rückgang der globalen Windressource mehr als ausgleichen

Freiburger Umweltmeteorologen entwickeln globale techno-klimatische Szenarien und Standortprognosen bis 2060

Die Nutzung von Windenergie trägt wesentlich zum nachhaltigen, CO2-armen Umbau des Energiesektors bei. Die Effizienz von Windenergieanlagen ist aber von verfügbaren Windressourcen und technischen Eigenschaften der Anlagen abhängig. Ausgerechnet der Klimawandel sorgt dafür, dass sich die globale Windressource im 21. Jahrhundert verringert. Gleichzeitig verbessern sich die technischen Eigenschaften von Windenergieanlagen stetig – so ein Artikel auf der Webseite der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. weiterlesen…

Magnetisches Material könnte Lebensdauer von Batterien überwachen helfen

Reaktionsschnelle Messung des Ladezustands

Eine neue Studie zeigt, wie mithilfe magnetischen Materials die verbleibende Lebensdauer einer wiederaufladbaren Batterie zu überwachen, bevor sie wieder aufgeladen werden muss, schreibt Charlotte Hsu auf der Internetseite der University at Buffalo. „Wir glauben, dass dies ein neuer Weg ist, um eine genaue, schnelle und reaktionsschnelle Messung des Ladezustands zu ermöglichen,“ sagt Shenqiang Ren, Professor für Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik und Chemie und Mitglied der Kernfakultät des UB RENEW-Instituts am 16.06.2022. weiterlesen…

Doppelschicht-Katalysator erzeugt mehr Wasserstoff

Aktivität 11,2 Mal höher

Wasserstoff erzeugende Katalysatoren können Synergieeffekte erzeugen, wenn verschiedene Materialien mit ihren einzigartigen Eigenschaften geschichtet werden. Kürzlich hat ein koreanisches Forscherteam (der Pohang University of Science and Technology) eine Technologie entwickelt, mit der die Effizienz der Wasserstofferzeugung durch Abflachung von Platin (Pt) auf der Oberfläche von NiFe-Doppelhydroxidschichten (LDH) verbessert wird. Der neue Katalysator erhöht die Effizienz der Wasserstoffproduktion und weist eine 11,2mal höhere Aktivität als herkömmliche Katalysatoren auf. (Foto: Pohang University of Science and Technology – Postech-Plaza – © Stegano, ‚My own work‘ – Gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Mit LNG-Brücke Gasversorgung diversifizieren und energieunabhängig werden

Wärtsilä-Modellierungen zufolge bis 2035 Netto-Null erreichen

Deutschland kann seine Gasversorgung diversifizieren, wenn Flüssigerdgas (LNG) als Ersatz für russisches Gas in das System eingespeist wird. Das ermögliche eine Reduzierung der Kohleverbrennung um 20 % und einen Netto-Null-Stromverbrauch bis 2035, so eine am 21.06.2022 veröffentlichte neue Modellierung des finnischen Energietechnologieunternehmens Wärtsilä Energy. weiterlesen…

Touristen akzeptieren Windparks auch in Mittelgebirgen

NRW-Akzeptanzstudie zeigt große Zustimmung zu Windenergieanlagen in Urlaubsgebieten – aber nur knappe Mehrheit will in Sichtweite wohnen

Eine breite Mehrheit unter Touristen, etwa 80 Prozent, akzeptiert Windenergieanlagen in Urlaubsgebieten. Das ist ein Ergebnis einer am 10.06.2022 vorgestellten Akzeptanzstudie, mit der die Industrie- und Handelskammer Arnsberg (IHK Arnsberg) das Centouris-Institut der Universität Passau beauftragt hatte. Befragt wurden 1.000 Menschen nach ihrer Einstellung zur Energiewende, Ausbau der Windenergie und Tourismus. weiterlesen…