Neue Katalysatoren für harnstoffbasierte Brennstoffzellen

„Wissenschaftler erreichen modernste Leistung mit kostengünstigen Elektroden ohne Edelmetalle“

Brennstoffzellen, die durch den Abbau des weit verbreiteten organischen Moleküls Harnstoff sauberen Strom erzeugen, könnten eine wichtige Ressource werden, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Die modernen Katalysatoren für diese Zellen erfordern jedoch Edelmetalle, was sie für die Massenproduktion unerschwinglich macht. Um dieses Problem zu lösen, erforschten Wissenschaftler der Korea Maritime & Ocean University eine neuartige Familie von nanostrukturierten Katalysatoren aus preiswerten Verbindungen auf Nickelbasis und ebneten damit den Weg für die Kommerzialisierung zugänglicher Brennstoffzellen auf Harnstoffbasis. weiterlesen…

PV-Zubau 2021 zehn Prozent mehr

Dennoch zu langsam für Energiewende-Ziele

Laut dem BSW-Branchenbarometer blickt die Solarwirtschaft zuversichtlich ins Jahr 2022. Allerdings sei das Klimaschutz-Sofortprogramm noch vor Ostern erforderlich, um die Regierungsziele umsetzen und die Solardach-Nachfrage entsprechend verdreifachen zu können. Die in Deutschland installierte Solarstromleistung könne bis 2030 von derzeit rund 59 auf 200 GW ausgebaut werden, wenn Energiewende-Barrieren eingerissen würden. Während die Nachfrage nach Solarstromanlagen im Eigenheimsektor und bei ebenerdig errichteten Solarparks 2021 in Deutschland kräftig anzog, ging die neu installierte Photovoltaik-Leistung bei Gewerbedächern zurück. (BSW-Infografik: PV-Zubau 2021 – © solarwirtschaft.de) weiterlesen…

EE-Anteil 2021 bei 42,8 Prozent

Bundesnetzagentur veröffentlicht Daten zum Strommarkt 2021

Die Bundesnetzagentur veröffentlichte am 07.01.2022 Strommarktdaten für 2021. Datengrundlage für die Zahlen ist SMARD.de, die Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur. „Auf unserer Plattform SMARD wird der Stand der Energiewende sichtbar. Wichtige Kennzahlen des Strommarkts 2021 werden im aktuellen Jahresrückblick dargestellt”, so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Auch ARD und ZDF setzen ab sofort auf grüne Energie

Aufschlag von 0,00066 ct/kWh für 2022

ARD und ZDF haben ihren Stromverbrauch seit dem 01.01.2022 zu 100 Prozent auf zertifizierte grüne Energie umgestellt. Grundlage dafür ist ein Stromlieferantenvertrag für 2022 bis 2024, den der Hessische Rundfunk ausgehandelt hat – für die gesamte ARD und das ZDF. In einer europaweiten Ausschreibung hatte der hr den wirtschaftlich günstigsten Anbieter für eine nachhaltige Energieversorgung ermittelt. weiterlesen…

Richtiger Ansatz, aber mehr Flexibilität für Energiewende nötig

BDEW zu Gaskraftwerken in der EU-Taxonomie

Es gehe darum, „Übergänge in Richtung Klimaneutralität zu organisieren“, erklärte Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, zu den im Entwurf der EU-Kommission für einen delegierten Rechtsakt zur EU-Taxonomie vorgeschlagenen Anforderungen für den übergangsweisen Einsatz von Erdgas in neuen Gaskraftwerken. Deshalb verfolge die EU-Kommission grundsätzlich einen richtigen Ansatz, wenn sie Gaskraftwerke zur Strom- und Wärmeerzeugung unter Einhaltung strenger Kriterien als nachhaltig einstufe. weiterlesen…

EWI: Strompreise 2021 auf Rekordniveau

Haupttreiber Gaspreise

Die Preise an der Strombörse 2021 waren die höchsten seit mindestens 20 Jahren. Wie diese Rekordpreise zustande kamen, haben Wissenschaftler des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) an der Universität zu Köln in der Kurzanalyse „Strompreise im Jahr 2021 auf Rekordniveau“ untersucht. Die Analyse von Eren Çam, Fabian Arnold und Konstantin Gruber basiert unter anderem auf dem – nun frei verfügbaren – EWI Merit-Order Tool 2022, mit dem die Einsatzreihenfolge konventioneller Kraftwerke anhand ihrer Grenzkosten abgebildet werden kann. weiterlesen…

Vor uns die Sintflut?

Nach der Klimakonferenz von Glasgow besteht wenig Anlass für Optimismus
Mit freundlicher Genehmigung – von aus Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte

Die COVID-19-Pandemie hat das Wachstum der Weltwirtschaft zwar deutlich gebremst und die globale Mobilität reduziert, aber im Kampf gegen den Klimawandel brachte das offenbar keine Atempause. Im Gegenteil: Dem diesjährigen Treibhausgas-Bulletin der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zufolge erreichte die CO2-Konzentration in der Atmosphäre 2020 einen neuen Höchststand von 413 ppm (parts per million), während der Wert 2019 noch bei 410,7 ppm lag. (Foto: COP26-Plenum Schlusssitzung – © UNFCCC-Team_Kiara Worth, unfccc.int, CC BY-NC-SA 2.0) weiterlesen…

Fraunhofer und BEE: Neues Strommarktdesign finanziert Energiewende und sichert Versorgung

Betriebswirtschaftliche Aspekte erneuerbarer Energien

Die Fraunhofer-Institute für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) und Solare Energiesysteme (ISE) haben im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ein neues Strommarktdesign für die Integration fluktuierender Erneuerbarer Energien untersucht. Der BEE hat mit seinen Fach- und Landesverbänden sowie 70 weitere Unterstützer aus der gesamten Energiebranche die Studie begleitet. Diese konzentriert sich auf den Strommarkt, auf zentrale Aspekte der Versorgungssicherheit und der Finanzierung der Systemkosten des Energiesystems. weiterlesen…

Erneuerbare Energien 2021 witterungsbedingt schwächer

Erneuerbare Energien witterungsbedingt schwächer

Strommix 2021: Stromerzeugung in Deutschland [Netto]Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat die vorläufige Jahresauswertung der Stromerzeugung in Deutschland vorgelegt. 2021 wurden in Deutschland 490 Terawattstunden (TWh) in das Stromnetz eingespeist – zwei Prozent mehr als im Vorjahr (481 TWh). Der deutsche Strommix bestand 2021 zu 45,7 Prozent aus Erneuerbaren Energien – 4,8 Prozentpunkte weniger als zuvor. In absoluten Zahlen lieferten die Erneuerbaren 224 TWh. Auch pv magazine berichtete. (Infografik „Strommix 2021: Stromerzeugung in Deutschland [Netto]“ © STROM-REPORT.de) weiterlesen…