Textilwirtschaft muss im Kreislauf funktionieren
Impulse für passende Lösungen
Ob für den Heim- oder Bekleidungsbereich, im Bausektor oder beim Fahrzeugbau: Die globale Textilwirtschaft funktioniert überwiegend linear und verursacht mehr Treibhausgasemissionen als alle internationalen Flüge und der maritime Schiffsverkehr zusammen. Welche Innovationen können helfen, aus der linearen Wirtschaft eine Circular Economy zu machen? Wie kann eine Textilindustrie aussehen, die auf Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit setzt? Welche Produkte und Geschäftsideen können Verbraucherinnen und Verbraucher zur nachhaltigeren Nutzung von Mode motivieren? Auf der Suche nach Antworten begleitet und unterstützt die DBU die Textilbranche bereits seit Beginn ihrer Fördertätigkeit und bearbeitet das Thema aktuell innerhalb des Förderschwerpunktes #DBUcirconomy. Die drei nachfolgenden beispielhaften DBU-Projekte wurden im Oktober 2022 im Rahmen des KONGRESS BW, dem Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress des Landes Baden-Württemberg, vorgestellt. weiterlesen…
Starkregen und Trockenheit – mit den zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels suchen Städte nach geeigneten Lösungen, sich zukunftsfähig aufzustellen. Eine Möglichkeit dafür sind vertikale Begrünungssysteme, die gleichzeitig auch CO2 aus der Luft filtern und Lärm reduzieren. Rund acht Jahre forscht das
Egal ob Kaffee-To-Go-Becher oder Zigarettenkippe – immer noch landet zu viel Einwegplastik in Straßen oder Parks. Vor allem Städte und Gemeinden kostet die Sammlung und Reinigung jährlich bis zu 434 Millionen Euro. Das ergab eine
Die Direktvermarktung von Windstrom bringt maximale Rendite, wenn die Anlagensteuerung nicht nur die schwankenden Strompreise, sondern auch die sich laufend ändernden Produktionskosten – sprich die Abnutzung der Anlagentechnik – berücksichtigt. Das
Der Krieg in der Ukraine verdeutlicht dies, so etwa im Falle geflüchteter Frauen, die sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Zivilgesellschaftliche Organisationen arbeiten unermüdlich, um ihnen und anderen schnell und unbürokratisch zu helfen. Doch ihr Einsatz birgt Risiken: Attacken in den sozialen Medien, gerichtliche Klagen und persönliche Angriffe sind keine Seltenheit. Das zeigt die Umfrage
Mit dem UN-Nachhaltigkeitsziel 9 will die Staatengemeinschaft eine nachhaltige Industrie und Infrastruktur fördern. Die Digitalisierung kann den Marktzugang und die Positionierung von Unternehmen in nachhaltigen Wertschöpfungsketten beeinflussen. Wenn aber einzelne Länder oder auch bestimmte Sektoren bei der digitalen Entwicklung abgehängt werden, gibt das Anlass zur Sorge. Eine am 28.11.2022 publizierte Untersuchung des
Als am Morgen des 20.11.2022 eher lustlos der Hammer fiel, war die 27. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) in Sharm El Sheikh mit eineinhalb Tagen Verspätung zu Ende. Im Fokus der Verhandlungen hatte die Frage gestanden, ob die Lücke zwischen den Zielen des Pariser Abkommens und den tatsächlichen Maßnahmen geschlossen werden konnte und ob eine Verbesserung der internationalen Unterstützung für Entwicklungsländer im Allgemeinen und die Finanzierung der durch den Klimawandel verursachten Verluste und Schäden im Besonderen gelingen kann. Forschende des
Die Grundidee ist schon alt: Solarenergie wird als Strom, Wasserstoff oder Ammoniak aus der Sahara nach Europa exportiert, um unsere Energieprobleme zu lösen. Ist das aber tatsächlich ein gangbarer Weg? Ökologisch betrachtet könnte die Idee sinnvoll sein, weil dadurch fossile Energieressourcen im Boden bleiben, aber ist es auch moralisch vertretbar, oder wäre es eine neue Art des Kolonialismus? Und wie viel Arbeit und Geld müssten investiert werden, und wie hoch sind die Transportverluste? fragt Autor
Weg vom Kunststoff hin zu Papier, Karton oder Pappe – wie nachhaltig ist der neue Verpackungstrend? Im aktuellen Bericht »Mehrwegsteige aus Kunststoff vs. Einwegkarton aus Pappe – zwei Verpackungssysteme im Wettbewerb«1 erläutern das
Schon vor dem russischen Angriffskrieg hatte die Energiekrise begonnen. Seit dem Spätsommer 2021 begannen die Energiepreise an den Großhandelsmärkten zu steigen. Zunächst der Preis im Europäischen Emissionshandel, der Gas und Kohle verteuerte. Zugleich mussten die beiden Energieträger über mehrere Monate die unterdurchschnittliche Windkrafteinspeisung am Strommarkt ersetzen. Dieser Umstand und eine nach den Corona-Einschränkungen aufgrund der wirtschaftlichen Erholung Asiens hochschellende Nachfrage nach Gas sorgten dafür, dass Gas zu einem knappen Gut wurde. Der Gaspreis an den Großhandelsmärkten