Wie entwickelt sich die deutsche Wasserstoffwirtschaft weiter?

Alkalische, PEM-Elektrolyse oder Hochtemperatur-Elektrolyseure

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI schafft im Rahmen des Projekts „H2 D – Eine Wasserstoffwirtschaft für Deutschland“ die Basis für die sukzessive Entwicklung einer technologie-zentrierten Wasserstoff-Roadmap für Deutschland und präsentiert erste Ergebnisse. Der Fokus liegt auf der Elektrolyse als zentrale Technologie zur Synthese von grünem Wasserstoff. Dabei werden etwa die Strategien von Bund- und Ländern, die zentralen Akteure der Wasserstoff-Forschung und -Förderung oder sowie Kennzahlen zur Entwicklung des Wasserstoffmarktes näher betrachtet. Eine regelmäßig aktualisierte Website trägt alle zentralen Erkenntnisse zusammen. weiterlesen…

Power-to-Chemicals: CO2 als Rohstoff nutzen

Zementindustrie mit CCU klimaneutral gestalten

In der Zementindustrie ist Kohlenstoffdioxid ein unvermeidbares Nebenprodukt: Es entsteht beim Brennen von Calciumcarbonat zu Calciumoxid und wird anschließend freigesetzt. Dadurch trägt die Zementindustrie momentan zu vier bis acht Prozent der globalen CO2-Emissionen bei. Im neu gestarteten Verbundprojekt „CO2-Syn“ arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft an einer Alternative. Sie setzen auf „Carbon Capture and Utilization“ (CCU), um das CO2 aufzufangen und stofflich zu nutzen – zum Beispiel zur Herstellung von Basischemikalien wie Olefinen und höheren Alkoholen. weiterlesen…

Industrie befürchtet Verknappung grüner Kraftstoffe wegen EU-Beschränkungen

Verantwortlich wird Erneuerbaren Direktive gemacht

Laut der vom European Biodiesel Board EBB in Auftrag gegebenen Untersuchung „Die Rolle von Biodiesel bei den Klimaschutzmaßnahmen der EU“ könnte Europa aufgrund der EU-Beschränkungen für Biofuels nicht in der Lage sein, die rasant steigende Nachfrage der Verkehrsindustrie nach umweltfreundlichen Flüssigkraftstoffen zu decken, schreibt Sean Goulding Carroll auf EURACTIV. Der Bedarf werde sich bis 2030 verdoppeln, weil die EU den See- und Luftverkehr sowie den schweren Straßenverkehr durch Ersatz fossiler Kraftstoffe dekarbonisieren wolle. weiterlesen…

Klimaclub von Scholz bietet „Bypass“ für CBAM

Masterplan für Afrika zur Umgehung des CO2-Strafzolls

Bundeskanzler Olaf Scholz will die Bedenken Afrikas in Bezug auf den bevorstehenden CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) der EU ausräumen, indem er sie in seinen Klimaclub aufnimmt, schrieb Nikolaus Kurmayer am 21.02.2022 im Portal EURACTIV.de. “Als derzeitiger G7-Vorsitzender habe ich insbesondere dafür geworben, dass auch unsere afrikanischen Partner sich für einen offenen Klimaclub entscheiden und daran mitwirken“, sagte Scholz in einer Pressekonferenz. weiterlesen…

Sor­ge um den deut­schen Wald

Baumverluste erheblich höher als angenommen

Gesunde Bäume tragen eine satte dichte Krone. Beim Spazierengehen durch den Wald fällt jedoch auf, dass die grünen Dächer insgesamt recht licht sind. In den letzten Jahren zeigen sich auch vermehrt kahlgeschlagene Flächen. Wälder sind unsere grüne Lunge, bilden Lebenraum für eine reiche Tier- und Pflanzenwelt, liefern Nutzholz und schützen vor Überflutungen und Hangrutschungen. Wie groß ist also der Verlust durch abgestorbene und entnommene Bäume? DLR-Forscher des Earth Observation Center (EOC)in Oberpfaffenhofen machten mit den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-2 und Landsat-8 erstmals das Ausmaß der Schäden sichtbar. weiterlesen…

IASS-Monitoring der globalen Wasserstoffwirtschaft

Wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung

Grüner Wasserstoff gilt als wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung der Industrie sowie des Luft- und Schwerlastverkehrs. Ein IASS Discussion Paper vom 09.02.2022 stellt ein Konzept zur systematischen Erfassung der wichtigsten Trends und Entwicklungen der globalen Wasserstoffwirtschaft vor. Ein entsprechendes Monitoring kann dabei helfen, Politikmaßnahmen im Rahmen der deutschen und europäischen Wasserstoffpolitik kontinuierlich zu verbessern. (Titel: Monitoring der globalen Wasserstoffwirtschaft – © iass-potsdam.de) weiterlesen…

Intelligentes Energiemanagement mit digitalem Prozesspass

Projekt OekoProOF entwickelt System für Steuerung von Strom- und Abwärmeeffizienzen in Hochtemperatur-Produktionsprozessen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert seit 16.02.2022 das Projekt OekoProOf – „Intelligente oekonomische & oekologische Ressourceneffizienzsteuerung mittels digitalem Prozesspass“. Das Vorhaben beschäftigt sich mit einem neuen Ansatz für Industriebetriebe, bei dem durch intelligentes Energiemonitoring und -management bedarfsgerecht Ressourcen transparent und effizient Prozessen zugeordnet werden können. Ziel ist es, ein IT-System zu entwickeln, das branchenübergreifend eingesetzt werden kann. Das August-Wilhelm Scheer Institut, Wegener Härtetechnik GmbH, KRAFTBLOCK GmbH und das Institut für Betriebs- und Technologiemanagement am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier starten das Projekt ab Januar 2022 mit einer Laufzeit von drei Jahren. weiterlesen…

Blick zurück aus der Zukunft

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel fragt: Wie wird Deutschland kohlendioxid-neutral?

In einem interdisziplinären Projekt haben Forschende der Helmholtz-Klima-Initiative eine Vision für Deutschland im Jahr 2050 entworfen, die Wege zu einem kohlendioxid-neutralen Leben und Wirtschaften aufzeigt. In ihrer Studie, die am 10.01.2022 open access in Earth’s Future erschienen ist, schauen sie aus einer fiktiven Zukunft auf die heutige Gegenwart zurück. weiterlesen…

Worum geht es beim 6. IPCC-Bericht über Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit?

Worauf sich die Welt vorbereiten sollte und wie wir uns an den Klimawandel anpassen müssen

Gut zwei Wochen vor Veröffentlichung des Berichts der Arbeitsgruppe II des neuen Weltklimaberichts erklärten Experten beim Pressegespräch des Deutschen Klima-Konsortiums die wissenschaftlichen Hintergründe. Sie legten auf Basis des aktuellen Forschungsstands dar, wie sehr Mensch und Natur leiden, wenn wir den Klimawandel nicht bremsen – betonten aber auch, dass wir die Risiken verringern und uns vorbereiten können. weiterlesen…

Klimakrise: Worauf sich die Welt vorbereiten sollte

Der nächste IPCC-Teilbericht zeigt, wie wir uns an den Klimawandel anpassen müssen

Das Klima wird sich weiter aufheizen, Wetterextreme werden künftig häufiger auftreten. Wie schwerwiegend die Folgen sind, hängt allerdings auch davon ab, wie gut die Welt darauf vorbereitet ist. Dazu muss man Klima, Natur und Mensch zusammen denken, zeigt der neueste Beitrag zum Sechsten IPCC-Sachstandsbericht, schreibt Christian Mihatsch auf der Internetseite der Helmholtz-Klima-Initiative. Am 28.02.2022 wird der Bericht veröffentlicht. (Foto: Überschwemmung in Marienthal, Dernau – © mit freundlicher Genehmigung HwK Koblenz) weiterlesen…